Der Turmberg ist der Karlsruher Hausberg. Mit seiner Höhe von 257 m ist er keine allzu hohe Erhebung – insbesondere im Vergleich zu den Anstiegen des nördlichen Schwarzwalds, die von Karlsruhe gut erreichbar sind. Für die maximale Ausbelastung in kurzer Zeit ist der Anstieg aber gut geeignet, was sich an der Beliebtheit des Bergrennens zeigt. Das Turmbergrennen in Karlsruhe-Durlach blickt auf 25 erfolgreiche Austragungen zurück und war namensgebend für das Segment. Begonnen hatte das Rennen als Leistungsvergleich zwischen Freunden – heute ist es fest verankert in der Karlsruher Radszene. Der Anstieg startet im Ortsteil Durlach und führt sehr unrhythmisch zur Aussichtsplattform und Turmberg-Ruine. Kurzzeitig erreicht die Steigung bis zu 13 Prozent – durchschnittlich sind es rund 6,8 Prozent. Die Streckenrekorde zeigen, dass man trotzdem mit einem Schnitt von 28 km/h den Berg hinauffliegen kann. Am Turmberg gibt es auch die Option seine Zeit per Stempelkarte zu erfassen: der Turmbergomat ist eine Zeitmessanlage, die seit 2017 besteht und von den Karlsruher Lemmingen betreut wird. Den Strava-KOM bei den Männern hält Martin Maertens, bei den Frauen Julia Langeder, die den Rekord im Rahmen des Turmbergrennens 2026 aufstellte.
Das Turmbergrennen ist eine Traditionsveranstaltung die von dem Sportverein Karlsruher Lemminge e.V. organisiert wird. Es bietet sowohl ein Rennen für Läufer, als auch Rennradfahrer. Am Veranstaltungstag gibt es am Durlacher Hausberg Musik und Catering. Angesichts der überschaubaren Länge des Anstiegs gilt es sich in kurzer Zeit maximal auszubelasten. 2026 gewann der schnellste Mann beim Radrennen in 3:50,59 Minuten und fuhr mit 28,10 km/h den Turmberg hinauf. Im Frauen-Finale wurde mit 4:39,58 Minuten ein neuer Streckenrekord aufgestellt.
Hinweis: Die Hohe Acht am Nürburgring wurde nicht berücksichtigt, da der Anstieg nicht ganzjährig befahrbar ist
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