Der höchste Gipfel Norddeutschlands ist der Brocken im Harz. Er liegt im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt und biete die Besonderheit einer Straße, die für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Statt Motorrädern und PKWs muss man sich den Anstieg nur mit Fußgängern und Pferdefuhrwerken teilen. Seit den 1930er Jahren steht der weithin sichtbare Fernsehturm auf dem Brocken, in der DDR wurden zudem Abhöreinrichtungen erreichtet. Für Rennradfahrer aus Halberstadt, Nordhausen oder Göttingen ist der Brocken in eine lange Tagestour integrierbar. Aufgrund seiner Höhe bietet er beeindruckende 493 Höhenmeter am Stück. Nachteil seiner exponierten Lage: es ist einer der regenreichsten Orte im weiten Umkreis. Das Segment startet in Schierke bei niedrigen Steigungsprozenten – wer im benachbarten Ort Elend startet, sammelt zusätzliche Höhenmeter. Insgesamt ist der Anstieg sehr unrhythmisch – steile und eher flache Stücke wechseln sich immer wieder ab. Mit Startnummer am Rad kann man den Brocken beim jährlichen Bergzeitfahren erleben. In diesem Jahr geht es am 26. September bei den „Brockenheroes“ bergauf. Parallel zum Bergzeitfahren findet auch ein Berglauf statt. Bei den Frauen hat Janine Meyer die Krone auf - bei den Männern ist Pascal Wiederhold, u.a. Sieger des Glocknerkönigs 2025, am schnellsten gewesen.
Hinweis: Die Hohe Acht am Nürburgring wurde nicht berücksichtigt, da der Anstieg nicht ganzjährig befahrbar ist.
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