Schwerelos und doch erdverbunden? Kein Widerspruch in einem Triathlon! Im Cockpit eines Aerolenkers liegend, rauscht die Landschaft nur so vorbei. Noch besser ist natürlich, wenn das Rad tatsächlich schnell ist und nicht nur ein Spiegel fürs Selbstvertrauen. Ob optisch als schnell empfundene Räder tatsächlich schnell sind, soll dieser Test klären: Gestellt haben sich sieben Top-Zeitfahrräder, die einzig dazu gemacht sind, rasende Schwerelosigkeit zu erfahren. Da diese Räder meist individuell aufgebaut werden, bewerten wir nur die Rahmen-Kits – also den Verbund aus Rahmen, Gabel und Sattelstütze. Da wir Rahmen-Kits alleine aber nicht fahren können, haben wir die Hersteller gebeten, uns komplette Räder zu schicken.
KURZ & KNAPP
Das Scott “Plasma LTD” ist der eindeutige Testsieger – allerdings ist es auch der einzige der Top-Rahmen, der aerodynamisch besser abschneidet als die besten der günstigen Zeitfahrräder. Die Mehrzahl der teuren Rahmen bewegt sich einheitlich auf dem Niveau der besseren 2.000-Euro-Räder – aerodynamisch wie in Sachen Fahrwerksauslegung. Auch die Geometrie der Top-Rahmen ist mit den günstigen Rädern vergleichbar. Daher sind vor allem die aufregende Optik und das rund 250 Gramm geringere Gewicht Argumente für die teuren Boliden.
Diese Zeitfahr-Rahmen finden Sie im PDF-Download:
Cannondale Slice
Carbonsports Total Exlipse
Focus Izalco Chrono
Giant Trinity Advanced
Kuota Kueen-K
Scott Plasma Ltd
Storck Aero
Text: Robert Kühnen, Manuel Jekel
Fotos: Daniel Kraus, Markus Greber
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