Cube Agree C:62 ONE 2026Günstiger Restbestand dank neuem Modell

Lukas Niebuhr

 · 10.09.2026

Cube Agree C:62 ONE 2026: Günstiger Restbestand dank neuem ModellFoto: Georg Grieshaber
Das Cube Agree C:62 ONE
Cube hat nun auch das neue Agree vorgestellt. Es soll sich in einigen Punkten gegenüber dem Vorgänger verbessert haben. Die Händler drehen daher nochmal am Preis des Ausläufers.

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​Wer aktuell auf der Suche nach einem preiswerten, sportlichen Carbon-Rennrad mit moderner Ausstattung ist, sollte das Cube Agree C:62 ONE genauer im Auge behalten. Das Modelljahr 2026 nähert sich seinem Auslauf, die Produktion ist bereits beendet und mit der Vorstellung der 2027er Generation verschwinden die letzten verfügbaren Exemplare zunehmend aus den Lagern der Händler. Genau deshalb entwickelt sich das Agree aktuell zu einem echten Preis-Leistungs-Tipp, denn viele Shops räumen ihre Restbestände mit spürbaren Rabatten ab. Die ursprüngliche UVP lag bei 2799 Euro, bei verschiedenen Shops gibt es das Rennrad aktuell für 2299 Euro.

Fazit zum Cube Agree C:62 ONE

​Unterm Strich präsentiert sich das Cube Agree C:62 ONE als eines der ausgewogensten Rennräder seiner Preisklasse. Der hochwertige Carbonrahmen, die elektronische Shimano 105 Di2 und die für diese Kategorie überdurchschnittlich guten Newmen-Laufräder sorgen dafür, dass das Rad deutlich erwachsener wirkt, als die UVP vermuten lässt.

Fürs Rennen und Training

Was das Agree C:62 ONE besonders interessant macht, ist seine Positionierung. Cube hat nicht versucht, ein kompromissloses Aero-Bike oder einen ultraleichten Kletterer zu bauen. Stattdessen verfolgt das Rad den Ansatz eines modernen Allrounders, der im Training genauso überzeugt wie bei Marathons, schnellen Gruppenausfahrten oder den ersten Jedermannrennen. Genau dafür wurde der semi-aerodynamische C:62-Carbonrahmen entwickelt, der sich sichtbar an den teureren Aero- und Race-Modellen der Marke orientiert. Die schlanken Sitzstreben und die integrierte Zugführung unterstreichen, wohin die Reise gehen soll: Geschwindigkeit ohne die Kompromisse klassischer Race-Bikes.

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Top-Ausstattung für wenig Geld

Besonders stark wirkt das Gesamtpaket beim Blick auf die Ausstattung. Während viele Hersteller in dieser Preisregion noch auf mechanische Schaltgruppen setzen oder bei den Laufrädern Einsparungen vornehmen, kombiniert Cube den Carbonrahmen mit Shimanos aktueller 105 Di2-Gruppe und hochwertigen Newmen-Laufrädern. Allein diese Kombination hebt das Agree von vielen Wettbewerbern ab.

Die elektronische 105 Di2 ist ein Preis-Leistungs-Tipp im Shimano-Portfolio. Sie bietet einen Großteil der Schaltperformance von Ultegra und Dura-Ace, verzichtet jedoch auf die letzten, kostspieligen Gramm Gewichtsersparnis. Gerade sportliche Fahrer wissen diesen Ansatz zu schätzen: Die Gangwechsel erfolgen schnell, präzise und auch unter Belastung zuverlässig. Wer regelmäßig längere Anstiege fährt oder im Rennen auch einmal hektisch schaltet, wird den Unterschied zu einfachen mechanischen Gruppen spüren, ohne dafür den Aufpreis einer Ultegra in Kauf nehmen zu müssen.

Zwischen Alu und High-End-Carbon

Mindestens ebenso bemerkenswert sind die verbauten Newmen Evolution SL R.35 Laufräder. Genau an dieser Stelle sparen viele Hersteller üblicherweise, weil sich ein günstiger Laufradsatz auf dem Datenblatt kaum bemerkbar macht. Cube geht hier einen anderen Weg. Die 35 Millimeter hohen Carbon-Look-Aluminiumräder sind leicht genug für ein agiles Fahrgefühl, bieten aber gleichzeitig einen aerodynamischen Vorteil auf schnellen Passagen. Für viele Fahrer dürfte das einer der entscheidenden Gründe sein, warum sich das Agree auf der Straße deutlich hochwertiger anfühlt, als es der Preis vermuten lässt. Die 30-mm-Reifen sowie die Reifenfreiheit bis 32 Millimeter sind für heutige Verhältnisse hingegen eher schmal. Für ein Endurance-Rennrad ist das Bike insgesamt nicht besonders komfortabel.

Bei den Details zeigt sich, dass Cube den Fokus nicht ausschließlich auf das Gewicht gelegt hat. Die komplett integrierte Kabelführung sorgt für die inzwischen erwartete cleane Optik, die optionale Rahmenbox bietet zusätzlichen Stauraum für Werkzeug oder Verpflegung und die integrierte Computerhalterung unterstreicht den sportlichen Anspruch des Bikes. Solche Merkmale mag man auf den ersten Blick als Kleinigkeiten abtun, in der Praxis machen sie jedoch den Unterschied zwischen einem reinen Rennrad und einem durchdachten Gesamtpaket aus.

Das ist neu am 2027er Modell

​Für viele Fahrer dürfte der eigentliche Reiz des aktuellen Agree jedoch darin liegen, dass gerade eine komplett neue Generation in den Startlöchern steht, wodurch der Preis des bereits erschwinglichen 2026er Modells noch einmal deutlich fällt. Cube hat das Agree für das Modelljahr 2027 grundlegend überarbeitet und den Fokus noch stärker auf die Verbindung aus Aerodynamik, geringem Gewicht und Langstreckenkomfort gelegt.

Der neue C:62-Carbonrahmen samt Gabel fällt leichter aus, gleichzeitig soll die überarbeitete Rohrform in Verbindung mit dem neuen Aero-Cockpit und einer neu entwickelten Carbon-Sattelstütze den Luftwiderstand um 10,4 Watt reduzieren. Die neuen Newmen Advanced C.38 Carbon-Laufräder unterstreichen die sportliche Ausrichtung. Außerdem wächst die Reifenfreiheit auf bis zu 36 Millimeter. Damit entwickelt sich das Agree zu einem sportlicheren und aerodynamischeren Endurance-Rennrad.

Die wichtigsten Details des 2026er Agree auf einen Blick

  • UVP: 2799 Euro, bei Bike-Discount aktuell für 2299 Euro erhältlich​
  • ​Gewicht: 8,9 kg (Herstellerangabe)
  • Rahmen: C:62 Carbon
  • Rahmengrößen: 50cm, 53cm, 56cm, 58cm, 60cm, 62cm
  • Schaltung: Shimano 105 Di2, 2x12-fach
  • Bremsen: Shimano 105 hydraulische Scheibenbremsen (160/160 mm)
  • Laufräder: Newmen Evolution SL R.35
  • Reifen: Continental Grand Prix 30 mm

Einschätzung zum Gesamtpaket

Unterm Strich präsentiert sich das Cube Agree C:62 ONE 2026 als eines der ausgewogensten Rennräder seiner Preisklasse. Der hochwertige Carbonrahmen, die elektronische Shimano 105 Di2 und die für diese Kategorie überdurchschnittlich guten Newmen-Laufräder sorgen dafür, dass das Rad deutlich erwachsener wirkt, als die UVP vermuten lässt. Gerade jetzt, zum Ende des Modelljahres 2026, dürfte das Agree für viele Rennradfahrer besonders interessant sein. Wer noch ein Exemplar als Restbestand findet, erhält ein modernes Carbon-Rennrad mit aktueller Technik, das sich hinter deutlich teureren Konkurrenten keineswegs verstecken muss.

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Lukas Niebuhr

Lukas Niebuhr

Redakteur

Lukas Niebuhr ist gebürtige Bielefelder, studiert an der Deutschen Sporthochschule Köln im Master Sport, Medien- und Kommunikationsforschung und arbeitet als Werkstudent in der Online-Redaktion für BIKE und TOUR. In Köln fährt er gerne Gravelbike, seine Urlaube verbringt der Sportstudent am liebsten mit Skitouren oder auf dem (E-)MTB in den Bergen.

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