Pinarello Grevil FFünf neue Farben für die Gravel-Serie

Matthias Borchers

 · 16.10.2026

Pinarello Grevil F1
Foto: Pinarello
Pinarello erweitert die Farbauswahl der Grevil-F-Serie. Je eine neue Variante kommt für die Modelle F9, F7, F5, F3 und F1 hinzu. An Rahmenkonzept und Ausstattung ändert sich laut Hersteller nichts. Wer sich für ein Grevil F interessiert, bekommt damit mehr Auswahl beim Design, jedoch kein technisch überarbeitetes Modell.

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​Mit dem Gravelbike Pinarello Grevil F haben die Italiener ein Gelände-Pendant zum erfolgreichen Straßenrenner Dogma F im Programm. Das Grevil F bietet eine etwas bequemere Sitzposition, verfügt aber ebenso wie das bekannte Profirennrad über aerodynamische Rohrformen und integrierte Leitungen, was das Beladen von Taschen erleichtern soll.

Welche Farbe gehört zu welchem Modell?

Das Grevil F9 ist künftig in Lunar Bloom erhältlich, das F7 in Moab Amber. Für das F5 kommt Lapland Sky hinzu, für das F3 Patagonia Frost und für das F1 Altai Dust.

Insgesamt nennt Pinarello nun acht Farbvarianten innerhalb der Serie. Neben den fünf Neuzugängen bleiben Polaris Purple beim F7, Namib Brown Matt beim F5 und Etna Black beim F3 im Programm. Die acht Optionen verteilen sich somit auf fünf Modelle. Nicht jede Farbe ist für jedes Grevil F verfügbar.

Das Grevil F bleibt auf lange Distanzen ausgelegt

Pinarello positioniert die Grevil-F-Serie für längere Gravel-Rennen und Solofahrten. Das ebenfalls angebotene Dogma GR ordnet der Hersteller dagegen stärker Rennen unter fünf Stunden zu. Diese Abgrenzung beschreibt den vorgesehenen Einsatzbereich, nicht das Ergebnis eines vergleichenden Tests.

Zu den Merkmalen des Grevil F gehört ein Unterrohr mit abgeflachtem Profil. Es soll Platz für eine Rahmentasche und eine Trinkflasche mit bis zu 750 Millilitern bieten. Über eine Öffnung im Unterrohr lässt sich außerdem eine Werkzeugtasche im Rahmen unterbringen. Die Züge verlaufen integriert, was für eine aufgeräumte Frontpartie sorgt.

Für 700c-Laufräder gibt Pinarello Reifenbreiten von 25 Millimetern für den Straßeneinsatz bis zu 50 Millimetern für den Geländeeinsatz an. Welche Reifen tatsächlich passen, hängt auch von deren realer Breite und der nötigen Freigängigkeit unter Schmutz ab.

Geometrie und Komfort: Angaben ohne neuen Test

Die sogenannte Race Geometry+ soll auf Fahrten von mehr als fünf Stunden abgestimmt sein. Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Oberrohr laut Pinarello einen Zentimeter länger; dazu kommt ein kürzerer Vorbau. Das soll die Kontrolle abseits befestigter Straßen verbessern.

Eine Sattelstütze mit nach Herstellerangaben zehn Millimetern Längsflex und die Sitzstreben sollen Vibrationen dämpfen. Die überarbeitete Onda-Gabel ist je nach Rahmengröße mit 50 oder 55 Millimetern Vorbiegung vorgesehen. Ob und wie deutlich diese Maßnahmen Fahrkomfort und Traktion beeinflussen, lässt sich aus der Produktankündigung allein nicht beurteilen. Preise und Termine für die neuen Farbvarianten nennt die vorliegende Mitteilung nicht.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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