Edlel-Gravel-Frameset von MondrakerVom Arid Unlimited Faultline gibt´s nur 47 Stück!

Max Fuchs

 · 17.09.2026

Erst vor wenigen Tagen stellte der spanische Hersteller sein neues Gravelbike Arid vor. Schon zum Launch war ein Rahmenset erhältlich, nun legt Mondraker mit dem Faultline Unlimited eine limitierte Sonderedition nach.
Foto: Mondraker
Mondraker schickt das Arid Carbon Unlimited Faultline ins Gelände und setzt dabei nicht auf eine neue Plattform, sondern auf Exklusivität. Das 2499 Euro teure Frameset kommt mit handlackiertem Sonderanstrich und ist auf 47 Stück limitiert. Wer sein Traumbike selbst aufbauen möchte, erhält mit dem Faultline-Frameset eine besonders exklusive Basis.

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Fazit: Viel Arid-Technik, wenig Stückzahl

Das Arid Carbon Unlimited Faultline bleibt technisch ein Arid Carbon der neuen Generation. Der Reiz des Framesets liegt nicht in einem geheimen Carbon-Rezept oder neuen Features, sondern im Look: Rahmen, Gabel und Komponentenbasis treffen auf eine aufwendige Sonderlackierung. Mit 50 Millimetern Reifenfreiheit, In-Frame-Storage und UDH-Schaltauge liefert das Frameset genug Substanz für schnelle Gravel-Runden oder lange Bikepacking-Etappen. Nur 47 nummerierte Rahmen begrenzen das Angebot brutal. Wer sich sein ganz persönliches Arid Unlimited Faultline aufbauen möchte, muss also schnell sein. Wem die Exklusivität egal ist, kann sich den Aufpreis sparen greift zum normalen Arid-Frameset.

Die wichtigsten Fakten zum Mondraker Arid Carbon Unlimited Faultline

  • Modell: Mondraker Arid Carbon Unlimited Faultline, ausschließlich als Frameset
  • Limitierung: 47 nummerierte Exemplare, verfügbar seit dem 15. September 2026
  • Rahmen: Arid Stealth Air Carbon mit integriertem Staufach
  • Gabel: Überarbeitete Stealth-Air-Carbon-Gabel
  • Reifenfreiheit: Bis zu 50 Millimeter bei 700C
  • Antrieb und Bremsen: 1-Fach-Layout, SRAM UDH, 12x142-mm-Hinterachse, Flat-Mount-Bremsaufnahme
  • Tretlager: T47 BSA mit 47,5 Millimetern Kettenlinie
  • Lieferumfang: Rahmen, Gabel, Onoff-S9-Carbon-Sattelstütze, Steuersatz, Vorbau, Sattelklemme, Steckachsen, UDH und drei Taschen für das Rahmenstaufach
  • Preis: Mondraker listet das Unlimited-Frameset aktuell für 2.499 Euro

Faultline-Lack statt Technik-Revolution

Mondraker kombiniert die Farbtöne Lunar Magnesium und Vapor Titanium zu einer mehrschichtigen Crack-Textur. Die feinen Risse ziehen sich über Rahmen und Gabel, als hätte der Untergrund nach einem zu harten Gravel-Sprint zurückgeschlagen. Mondraker fertigt die Unlimited-Modelle im hauseigenen Blue Lab und lackiert jedes Exemplar von Hand. Die Marke inszeniert das Frameset damit als sammelwürdiges Objekt.

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Die Arid-Plattform: Viel Platz und klare Prioritäten

Beim Rahmen setzt Mondraker auf Stealth Air Carbon, eine komplett innenliegende HHG-Kabelführung und ein eingeschraubtes BSA-Tretlager. Dazu kommen 12x142 Millimeter Einbaubreite am Heck, UDH-Standard und eine konsequente Auslegung auf Einfachantriebe. Das öffnet die Tür für moderne Gravel- und MTB-Antriebe. Ein Aufbau mit Umwerfer ist nicht vorgesehen.

Entscheidend für den Einsatzzweck bleibt die Reifenfreiheit von bis zu 50 Millimetern. Damit zielt das Arid klar über die klassische Schotter-Hausrunde hinaus. Breite Pneus, niedriger Druck, ruppige Pisten, kurze Singletrail-Abstecher: Genau dort spielt das Konzept seine Stärken aus.

Das überarbeitete Rahmenstaufach nimmt drei mitgelieferte Carry-on-Bags auf. Schlauch, CO2-Kartusche, Multitool und Tubeless-Plugs verschwinden damit aus den Trikottaschen.

Schlankere Gabel, vertraute Geometrie

Die Stealth-Air-Carbon-Gabel streicht ihre seitlichen Montagepunkte. Das spart laut Hersteller rund 20 Gramm und soll zusätzlichen Flex bringen. Wer sein Gravelbike in ein Packesel-Projekt verwandeln will, muss die Gepäckstrategie deshalb über Rahmen, Sattelstütze oder Lenker lösen. Mondraker priorisiert beim Faultline eindeutig die schlanke Linie, nicht das Bikepacking-Thema.

Die Geometrie bleibt identisch zum Arid Carbon: 70 Grad Lenkwinkel, 74 Grad effektiver Sitzwinkel und 425 Millimeter lange Kettenstreben ziehen sich durch alle fünf Größen. Das verspricht ein laufruhiges, aber nicht träges Fahrverhalten. Für noch gröbere Einsätze erlaubt Mondraker zudem Gravel-Federgabeln wie RockShox Rudy XPLR oder Fox TC32.

Vorteile und Nachteile

VorteileNachteile
Eigenständiger, handlackierter Faultline-LookStreng auf 47 Stück limitiert
Moderne Carbon-Plattform mit 50 mm ReifenfreiheitAusschließlich als Frameset erhältlich
In-Frame-Storage inklusive drei TaschenKeine seitlichen Gabel-Montagepunkte
UDH, geschraubtes BSA-TretlagerKein Umwerfer-Setup vorgesehen
Umfangreicher Lieferumfang für den Custom-AufbauSonderedition verlangt einen deutlichen Aufpreis gegenüber dem Standard-Frameset

Wie steht ihr zu dem Thema Exklusivität? Würdet ihr mehr Geld für ein Frameset in die Hand nehmen, nur um eine seltenere Lackierung zu haben, oder zählen für euch nur Features und Fahreigenschaften? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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Max Fuchs

Max Fuchs

Redakteur

Max Fuchs hat seine ersten Mountainbike-Kilometer bereits mit drei Jahren gesammelt. Zunächst Hobby-Rennfahrer und Worldcup-Fotograf im Cross-Country-Zirkus, jetzt Testredakteur und Fotograf bei BIKE. Sein Herz schlägt für Enduros und abfahrtsstarke Trailbikes – gern auch mit Motor. Bei der Streckenwahl gilt: je steiler und technischer, desto besser.

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