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Alpecin-Deceuninck ist zur Tour de France mit einem neuen Canyon Aeroad am Start, das von Movistar - ebenfalls auf Rennrädern aus Koblenz unterwegs - bereits beim Criterium du Dauphine gefahren wurde. Das restliche Material der Mannen um Mathieu van der Poel bleibt weitestgehend das gleiche wie 2023. Alpecin-Deceuninck bleibt Herstellern wie Canyon und Kalas treu. Shimano-Schaltgruppen und Vittoria-Reifen komplettieren die Ausrüstung.
2024 wechselte Arkea-Samsic den Namen zu Arkea-B&B Hotels. Bereits seit dem Vorjahr setzen die Franzosen auf italienische Rennräder der Marke Bianchi. Zum Fuhrpark gehört unter anderem das Bianchi Oltre RC. Die Laufräder sind von Shimano, Reifen von Vittoria und die Sättel von Selle Italia.
Mit der Marke Wilier setzt auch Astana Qazaqstan Team weiter auf italienische Rennräder. Den Fahrern steht neben dem Filante SLR auch das kurz vor der Tour de France präsentierte Verticale SLR, Nachfolger des Zero SLR, zur Verfügung. Ausgestattet sind die Räder mit Shimano-Schaltung. Wechsel gibt es im Vergleich zum Vorjahr beim Bekleidungshersteller und den Laufrädern: Die Trikots kommen nun von Biemme statt von Giordana, bei den Laufrädern ersetzt Vision Corima.
Im Sommer 2021 wechselte Bahrain-Victorious den Bekleidungshersteller von Nalini zu Alé. Seither gab es dort keine großen Veränderungen mehr. Das Team ist auch 2024 auf Merida-Profi-Rennrädern mit Shimano Schaltgruppen und Komponenten von FSA und Vision unterwegs.
Zur Saison 2023 wechselte Cofidis den Rahmenlieferanten von De Rosa zu Look. Der französische Hersteller stattet das Team mit dem Aero-Modell 795 Blade RS aus. Der Bekleidungshersteller ist neu. Van Rysel wurde von der spanischen Firma Mobel abgelöst.
Mit dem Einstieg von Decathlon änderte sich nicht nur der Name der Mannschaft zu Decathlon AG2R La Mondiale. Auch die Rennräder stellt der Sportartikelriese mit seiner Hausmarke Van Rysel zur Verfügung. Das RCR war 2023 in den TOUR-Tests das schnellste Rennrad. Zudem hat TOUR bei der Tour de France 2024 einen neuen Prototypen von Van Rysel gesichtet (FCR Pro). Bei den Zeitfahren setzt die Equipe auf das XCR. Letztes Jahr waren die Franzosen noch auf BMC-Rennrädern mit Campagnolo-Garnitur unterwegs. Durch den Umstieg auf Shimano hat sich der italienische Komponentenhersteller nun komplett aus der Beletage des Profi-Radsports verabschiedet, genauso wie BMC als Radsponsor.
Kein großen Veränderungen gibt es bei EF Education EasyPost. Die Partnerschaft des amerikanischen Teams mit Radhersteller Cannondale wurde erst 2023 verlängert. Die Laufräder sind von Vision, die Schaltgruppe von Shimano und die Komponenten von FSA und Vision. Das Trikot stellt wie im Vorjahr Rapha.
Ende 2023 endete die langjährige Partnerschaft zwischen Groupama-FDJ und Lapierre, die 22 Jahre andauerte. Neuer Radsponsor ist die italienische Marke Wilier, die auch Astana ausstattet. Die Laufräder kommen von Shimano, der Sattel von Prologo und die Bekleidung weiterhin von Alé.
Ineos Grenadiers ist auch 2024 auf dem Pinarello Dogma F im Peloton zu sehen - das allerdings kurz vor der Tour de France noch ein Update erhielt. Zudem wurden Sättel und Bekleidung zur Saison 2024 gewechselt. Die Profis um Egan Bernal nehmen auf Prologo-Sätteln Platz (letztes Jahr noch Fizik). Die Kleidung kommt von Gobik (zuvor Bioracer).
Bei Intermarche-Wanty fällt der Namensteil Circus weg. Der Glücksspielanbieter taucht nicht mehr im Titel auf. Beim Material bleiben die Belgier Cube als Radausstatter treu. Lediglich der Bekleidungslieferant wechselt von Nalini zu Verge.
Das Team gehört zwar nicht mehr zur World Tour, war aber letztes Jahr neben Lotto-Dstny einer der zwei besten Zweitdivisionäre und ist somit automatisch für die Tour de France qualifiziert. Was das Material angeht, baut Israel-Premier Tech schon seit Jahren auf Factor. Die Fahrer können zwischen dem Aero-Modell Ostro-VAM und dem Leichtbaumodell O2 VAM wählen.
Bei Lidl-Trek wurde kurz vor dem Start der Tour de France 2024 eine neue Version des Madone präsentiert, das sich in der achten Generation zu einem prototypischen Race-Allrounder für viele Streckenprofile emanzipiert, indem es Leichtbau und Aerodynamik vereint. Zudem setzt die us-amerikanische Equipe auf Schaltungen von SRAM und Bontrager-Komponenten.
Genau wie Israel-Premier Tech ist der Zweitdivisionär aus Belgien als eines der zwei besten Teams aus dem Radsport-Unterhaus automatisch für die Tour de France qualifiziert. Vor der Saison gab es eine Zäsur. Lotto-Dstny wechselte von Ridley-Rennrädern auf Fabrikate des baskischen Herstellers Orbea. Wählen können die Fahrer zwischen dem Orca und dem Orca Aero.
Nur kleine Veränderungen bei den Spaniern. Die Partnerschaft mit Canyon besteht weiterhin. Bei der Dauphine waren die Fahrer des Teams die ersten, die mit dem neuen Aeroad gesichtet wurden. Der Koblenzer Fahrradbauer stattet das Team auch 2024 mit Rennrädern aus, die mit SRAM Red eTap AXS und Zipp-Laufrädern ausgestattet sind. Seit diesem Jahr fährt Movistar mit Time-Pedalen. Eine Kooperation, die vor dem Hintergrund, dass Time zu SRAM gehört, Sinn ergibt.
Mit der Ankunft von Primoz Roglic gab es bei Bora-Hansgrohe auch in Sachen Material einige Umwälzungen. Specialized ist zwar weiter wie 2023 Rahmensponsor und liefert außerdem Reifen und Sattel. Allerdings ist SRAM neuer Komponenten-Partner und ersetzt damit Shimano. Zudem haben die Räder mit dem Einstieg von Red Bull als neuem Hauptsponsor eine neue Lackierung bekommen. Bei der Bekleidung kehrte das deutsche World-Tour-Team zu dieser Saison zu Sportful zurück. Zuvor war Le Col Bekleidungspartner.
Die bewährte Kombination zwischen Specialized und dem belgischen Rennstall von Patrick Lefevere bleibt bestehen. Remco Evenepoel und Co. fahren 2024 auf dem S-Works Tarmac SL8, das im TOUR-Test 2023 eine neue Bestnote erzielte. Auch sonst bleibt alles beim Alten.
Mit dem Einstieg des Post- und Paketzustellers Post NL wirkt der Name des Teams noch etwas sperriger. Seit 2021 fährt die Mannschaft von Iwan Spekenbrink auf Scott-Rennrädern. Das Foil RC ist das Arbeitsgerät der Wahl für John Degenkolb und Co. Dazu ist das Team mit Shimano-Schaltung und Shimano-Laufrädern ausgestattet.
Die Mannschaft aus Australien mit dem Titelsponsor AlUla aus Saudi-Arabien ändert für 2024 praktisch nichts beim Material. Das Aero-Modell Giant Propel und das Leichtbaurad TCR stehen den Fahrern für die Straßenrennen zur Verfügung, das Trinity im Zeitfahren.
Das französische Team fährt in der zweiten Liga des Radsports und erhielt vom Veranstalter A.S.O. eine Wildcard für die Tour de France. Die Equipe, zu der bis zum Ende des letzten Jahres noch Peter Sagan gehörte, wechselte zu dieser Saison von Specialized-Rennrädern auf Enve. Als Rennmaschine fungiert das Melee, das TOUR im vergangenen Jahr getestet hat - ein klassisches Allround-Modell. Ein Zeitfahr-Modell hat der US-Hersteller nicht im Portfolio, weshalb die Profis des französischen Teams bislang auf ungebrandeten Specialized Shiv TT Rädern unterwegs waren.
Nach einigen Umstellungen hat das Team von Tadej Pogacar nun wohl ein Setup gefunden, mit dem es zufrieden ist. 2023 fuhr die Equipe aus den Emiraten 57 Siege ein und belegte Platz eins in der UCI-Weltrangliste. Das Design des Colnago V4Rs für 2024 wurde überarbeitet. Die Anbauteile bleiben gleich.
Neben TotalEnergies erhielten die Norweger die zweite Wildcard für die Tour de France 2024. Die Mannen um Alexander Kristoff sind bei der Frankreich-Rundfahrt auf einem Prototypen von Dare unterwegs. Der norwegische Hersteller stellt dem Team das Velocity Ace, kurz VA, zur Verfügung. Eigentlich ist das VSRu das Teambike.
Das Team des Tour-de-France-Siegers Jonas Vingegaard hieß 2023 noch Jumbo-Visma, 2024 Visma | Lease a Bike. Der neue Titelsponsor Lease a Bike ist aber auch schon die größte Neuerung. Die Rennräder kommen weiterhin von Cervélo.