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BMC definiert das E-Rennrad neu: Die Teammachine 01 AMP vereint das agile Handling der SLR-Plattform mit der unsichtbaren Kraft des TQ-HPR40-Antriebs. Mit nur 9,4 Kilogramm Gewicht setzen die Schweizer ein Ausrufezeichen im Segment der E-Rennräder.
Mit der Vorstellung der neuen Teammachine 01 AMP wird klar, dass man sich bei BMC ambitionierte Ziele gesetzt hatte. Die Schweizer Ingenieure aus Grenchen haben es sich zur Aufgabe gemacht, nicht weniger als das „beste E-Road-Bike der Welt“ zu erschaffen. Dazu sollten die Pro-Team-erprobten Fahreigenschaften der Teammachine SLR – Leichtigkeit, Steifigkeit und Aerodynamik – in die Ära der E-Mobilität überführt werden, ohne den puristischen Kern eines echten Rennrads zu opfern.
Das Ergebnis ist eine Maschine, die den Fahrer mit „160 Prozent seiner eigenen Kraft“ ausstattet. Aber es geht nicht um rohen Schub, sondern um eine subtile, natürliche Verstärkung der eigenen Instinkte. Wer dieses Rad besteigt, soll sich fühlen wie eine Legende, klettern wie eine Maschine und sich bewegen wie ein Profi.
Mit der Teammachine 01 AMP setzt BMC ein Ausrufezeichen im Segment der E-Racer. Durch die konsequente Verbindung von High-End-Carbonbauweise mit dem leisesten Antriebssystem am Markt gelingt BMC ein E-Roadbike, das keine Kompromisse eingeht. Es bewahrt die Seele des klassischen Rennradfahrens und bereichert sie um eine neue Dimension.
Ein zentrales Dogma bei der Entwicklung der Teammachine 01 AMP war das Gewicht. Die BMC-Ingenieure wussten, dass mehr Unterstützung wenig sinnvoll ist, wenn sie durch massives Zusatzgewicht erkauft wird. Ein zu schweres E-Bike würde den Vorteil des Motors am Berg durch den erhöhten Energieaufwand wieder zunichtemachen.
Um dieses Dilemma zu lösen, griff man auf die bewährte 01 Premium Carbon Technologie zurück. Das Ergebnis ist beeindruckend: Der Rahmen wiegt in der Größe 54 lediglich 795 Gramm, während die Gabel mit 363 Gramm zu Buche schlägt. In der Top-Ausstattung „ONE“ bringt das gesamte Rad gerade einmal 9,4 Kilogramm auf die Waage. Damit bewegt sich BMC in einem Bereich, in dem sonst kaum ein Mitbewerber spielt, und setzt eine neue Benchmark für das gesamte Segment.
Dass die Teammachine 01 AMP optisch kaum von ihrem unmotorisierten Pendant zu unterscheiden ist, ist kein Zufall. Mittels modernster Finiter Elemente Analyse (FEA) wurden die Rohrprofile und das Carbon-Layup in zahllosen Iterationen verfeinert. Das Impec Lab Team nutzte dieses Wissen, um die spezifischen Formen der Teammachine SLR zu übernehmen und gleichzeitig den Platzbedarf für das Antriebssystem zu berücksichtigen.
Ein technisches Highlight ist die Integration der Antriebseinheit: Der Motor wird nicht einfach nur in den Rahmen geschraubt, sondern über ein innovatives Scharniersystem „festgeschnallt“. Diese Konstruktion soll die Klemmkräfte optimal über den Rahmen verteilen und sicherstellen, dass die Steifigkeitswerte exakt das Niveau der World-Tour-erprobten Teammachine SLR 01 erreichen.
Für einen passionierten Rennradfahrer ist die Rückmeldung von der Straße die wichtigste Währung. Jedes Watt, ob aus den Beinen oder vom Motor, muss verlustfrei in Vortrieb verwandelt werden. Durch die akribische Detailarbeit bei der Konstruktion der Tretlager- und Hinterbaustruktur soll die Teammachine 01 AMP eine explosive Beschleunigung und ein präzises Handling garantieren.
Sobald man die Unterstützungsgrenze von 25 km/h überschreitet, entfaltet das Rad seinen wahren Charakter: Dank des nahezu reibungsfreien TQ-Antriebs, sagen die Schweizer, fahre sich das E-Bike wie ein klassisches Carbon-Rennrad. Es gibt keinen spürbaren Widerstand, der den Fahrer einbremst, was besonders in der Ebene oder bei schnellen Gruppenfahrten den entscheidenden Unterschied macht.
Die Ästhetik der Teammachine 01 AMP folgt dem Prinzip der totalen Integration. Das ICS Carbon Evo Cockpit verbirgt sämtliche Leitungen und sorgt für eine cleane Front. Der TQ-HPR40 Motor und die 290 Wh Batterie sind so geschickt im Unterrohr platziert, dass man sie kaum bemerkt. Selbst die AeroCore-Flaschenhalter wurden speziell um die Batterie herum entwickelt, um den Luftwiderstand zu minimieren und gleichzeitig die Kompatibilität mit dem Range Extender zu gewährleisten.
Ein Motor ist nur so gut wie die Software, die ihn steuert. BMC hat die Firmware des TQ-Systems nach eigenen Spezifikationen verfeinert, um eine Leistungsentfaltung zu garantieren, die sich vollkommen natürlich anfühlen soll. In intensiven Testreihen wurden drei spezifische Fahrmodi entwickelt:
Trotz der schlanken Silhouette bietet das System genug Kapazität für epische Tage im Sattel. Die interne 290 Wh Batterie ermöglicht laut Hersteller einem 80 kg schweren Fahrer im Eco-Modus bis zu 130 Kilometer und 2.000 Höhenmeter. Wem das nicht reicht, der kann den optionalen Range Extender (+160 Wh) nutzen, der die Gesamtreichweite auf bis zu 200 Kilometer und satte 3.100 Höhenmeter steigern soll. Damit schwindet die Angst vor dem „leeren Tank“ am letzten Pass des Tages.
Ein wichtig Augenmerk bei der Entwicklung des Teammachine 01 AMP legte man auch auf die Entwicklung der Steuerzentrale: Cockpit und Display. Ein hochauflösendes OLED-Farbdisplay im Oberrohr liefert alle relevanten Informationen bei jeder Lichtstimmung. Dank Bluetooth- und ANT+-Konnektivität lässt sich das Rad problemlos mit Radcomputern oder Smartphones koppeln.
Praktisch ist die zentrale Energieverwaltung: Das TQ-System speist nicht nur den Motor, sondern auch das vollständig integrierte 20-Lumen-Rücklicht sowie die Shimano Di2-Schaltgruppe. Das bedeutet: Nur ein Akku muss geladen werden. Zudem lässt sich die Motorunterstützung bei den Top-Modellen bequem über die Daumentasten der Shimano-Schalthebel steuern.
Trotz aller Race-DNA wurde der Komfort nicht vernachlässigt. Das Tuned Compliance Concept (TCC) will durch gezielte Nachgiebigkeit des Rahmens für Vibrationsdämpfung sorgen. Zudem bietet der Rahmen Platz für Reifen mit einer real gemessenen Breite von bis zu 34 mm. Dies erhöht die Kontrolle und den Grip auf rauem Asphalt oder bei rasanten Abfahrten signifikant. Die Geometrie orientiert sich an der Pro-Race-Geometrie der SLR, bietet jedoch 20 mm mehr Stack-Höhe, um eine semi-sportliche Haltung ohne übermäßigen Einsatz von Spacern zu ermöglichen.
| Rahmengröße | 47 | 51 | 54 | 56 | 58 | 61 |
| Körpergröße | <166 | 166-174 | 172-180 | 178-186 | 184-192 | >190 |
| Stack | 526 | 550 | 570 | 585 | 604 | 628 |
| Reack | 367 | 377 | 386 | 392 | 401 | 409 |
| Sitzrohr | 422 | 464 | 500 | 510 | 530 | 555 |
| Oberrohr | 523 | 540 | 555 | 565 | 587 | 601 |
| Steuerrohr | 118 | 143 | 160 | 176 | 196 | 221 |
| Sitzwinkel | 73.5° | 73.5° | 73.5° | 73.5° | 73.0° | 73.0° |
| Steuerwinkel | 71.5° | 71.5° | 72.3° | 72.3° | 72.3° | 72.3° |
| Kettenstrebe | 412.5 | 412.5 | 412.5 | 412.5 | 412.5 | 412.5 |
| Radstand | 974 | 992 | 995 | 1006 | 1021 | 1036 |
| Tretlager-Absenkung | 75 | 75 | 75 | 75 | 75 | 75 |
| Nachlauf | 64.5 | 64.5 | 64.5 | 64.5 | 64.5 | 64.5 |
| Überstands- höhe | 728 | 758 | 788 | 800 | 818 | 840 |
Drei Modellausführungen bringen die Schweizer vom neuen Teammachine 01 AMP auf den Markt. Preislich startet das Tableau mit dem Three für 7.999 Euro. Für das Two muss man mit 9.499 schon tief in die Tasche greifen. Das Highend-Segment bedient das One mit stolzen 13.499 Euro.
Auf maximale Leichtigkeit und Performance getrimmt. Das AMP One bricht die 10-kg-Marke deutlich.
Die goldene Mitte: hochwertige Ausstattung, aber ein etwas höheres Gewicht als das Topmodell.
Neue Technologie, aber aufgrund der Komponentenwahl das schwerste, dafür auch günstigste Modell der Reihe.

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