Storck GravelbikeStorck erringt 100. Design-Preis

Thomas Musch

 · 16.12.2022

Storck Gravelbike: Storck erringt 100. Design-Preis
2022 mit dem German Design Award ausgezeichnet: das Gravelbike Storck Grix.2 I Foto: Storck
Die 100 sind voll: Der deutsche Fahrradhersteller Storck aus Idstein im Taunus hat bei der jüngsten Verleihung des German Design Award mit seinen Bikes fünf weitere Auszeichnungen errungen und blickt damit auf die beeindruckende Zahl von 100 Design-Preisen in 25 Jahren.

Das Storck-Rennrad Aerfast.4 Pro kann sich nun neben dem Red Dot Award von 2021 auch mit dem deutschen Designpreis schmücken. Storcks Gravelbike Grix.2 konnte die Auszeichnung ebenfalls erringen. Auch mit E-Bikes war der Radhersteller Storck aus dem Taunus erfolgreich: Neben dem E-Mountainbike e:adrenalin.2 SRS wurden auch die beiden Urban E-Bikes bzw. E-Trekkingbikes erde.1 und erde.2 aus der e:Raddar-Modellreihe für ihr Design ausgezeichnet.

Preisträger 2004: Storck Scenario C1.1 I Foto: Storck
Storck Rennräder und Gravelbikes: So hat sich das Design im Laufe der Jahre verändert

Produktdesign-Historie bei Storck Bikes

Die jüngsten fünf Auszeichnungen markieren gleichzeitig das Erreichen des Ziels, das sich Marken- und Unternehmensgründer Markus Storck Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gesetzt hat. Storck, dem die angestrebte Profi-Karriere als Radsporter aus gesundheitlichen Gründen verwehrt blieb, entdeckte bald das Produktdesign als neue Leidenschaft, die sich mit seiner familiären und beruflichen Verwurzelung in der Fahrradwelt ideal verbinden ließ. Als die noch junge Marke Storck 1997 für das Mountainbike Adrenalin erstmals mit dem Red Dot Award für gelungenes Produktdesign ausgezeichnet wurde, deutete sich an, dass Markus Storcks besondere Leidenschaft und Begabung Früchte tragen könnte.

Im Museum in New York ausgestellt

In den folgenden Jahren reihte sich eine Auszeichnung an die nächste. Mit einigen Produkten erntete Storck auch internationale Anerkennung, eine extrem leichte Carbonkurbel ist als Ausstellungsstück im National Design Museum in New York zu besichtigen. Storcks Ehrgeiz als Gestalter machte an den Grenzen der Fahrradwelt indes nicht halt: Im Sportwagen-Design hat der 58-Jährige ebenso sichtbare Spuren hinterlassen wie als Co-Entwerfer der Firmenzentrale in Idstein im Taunus, die mit einem Architekturpreis für Design ausgezeichnet wurde.

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Am Ziel sieht sich Markus Storck angesichts der runden Zahl von 100 Designpreisen dennoch nicht. Produktgestaltung, die Funktion und Form in ein immer neues, zeitloses Erscheinungsbild bringt, treibt den Unternehmer, dem Menschen aus seinem Umfeld eine gewisse Rastlosigkeit bescheinigen, weiterhin an. „Jetzt geht es an die nächsten 100“, meint Markus Storck dazu nur schmunzelnd.

Thomas Musch

Thomas Musch

Herausgeber

Der lupenreine Freizeitsportler beschloss einst als Student der Germanistik und Politikwissenschaften, sein Glück als Journalist zu versuchen. Seine Rennradleidenschaft führte ihn schnurstracks als Praktikant in die TOUR-Redaktion, woraus eine inzwischen mehr als 30 Jahre währende Herzensangelegenheit geworden ist, 16 Jahre davon als Chefredakteur. Als – nach eigener Aussage – „Generalist in der Nische Radsport“ interessiert er sich für alle Themen rund ums Rennrad (und Gravelbike) und begeistert sich bis heute ganz besonders für den Rennsport. Highlights seiner eigenen Rennradler-Karriere sind die Teilnahme an der TOUR-Transalp, dem einen oder anderen Jedermann-Rennen und die regelmäßigen Alpentouren mit Freunden.

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