Sebastian Lindner
· 01.08.2026
Am zweiten Tag der Tour de France Femmes steht erneut der Genfersee im Fokus. Die Strecke über 148 Kilometer führt weitestgehend am Nordufer des Sees entlang, macht dabei lediglich um Lausanne, Start- und Zielort der 1. Etappe, einen größeren Bogen ins Hinterland. Dort warten auch die meisten Höhenmeter des Tages.
Gestartet wird aber zunächst erstmal in Aigle am Sitz des Radsportweltverbandes UCI. Im Rhone-Tal führt die Strecke dann an den Genfersee, die ersten 25 Kilometer sind nahezu komplett flach. Gegen den Uhrzeigersinn geht es dann entlang des Ufers. Auf den nächsten knapp 20 Kilometern werden rund 450 Höhenmeter gemacht, der höchste Punkt des Tages im Hinterland von Lausanne erreicht.
Danach geht es zurück ans Ufer des Genfersees und überwiegend Richtung Süden an den Südzipfel des Sees nach Genf. Die letzten fünf Kilometer sind dann wieder fast eben und auch relativ gerade. Gut 300 Meter vor dem Ziel gibt es nochmal einen Rechtsknick, der aber auch für ein Feld in den letzten Sprintvorbereitungen gut fahrbar ist.
Während die 1. Etappe aufgrund ihres schwierigen Finals verschiedene Ausgänge wahrscheinlich machte, führt am zweiten Tag kaum etwas an einem Massensprint vorbei. Zwar warten durchaus einige kurz, steile Anstiege im Profil, die das Potenzial haben, das Feld zu sprengen und auch der einen oder anderen Sprinterin wehzutun.
Dennoch sind es von den Wellen bis ins Ziel noch mehr als 30 Kilometer - genug Zeit also, um entstandene Löcher wieder zuzufahren. Kommt es dann zum klassischen Massensprint, muss Lorena Wiebes (SD Worx - Protime) schon stark eingebaut sein oder einen schlechten Tag erwischen, um schlagbar zu sein.
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