Das Team setzt auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Fahrerinnen. Besonders im Fokus stehen die beiden Nachwuchshoffnungen Puck Pieterse und Julie De Wilde, die bereits in der vergangenen Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen konnten. Ergänzt wird das Aufgebot durch routinierte Athletinnen wie Yara Kastelijn und Christina Schweinberger, die dem Team zusätzliche Stabilität verleihen sollen.
Eine der größten Hoffnungen im Team ist die erst 23-jährige Niederländerin Puck Pieterse. Pieterse bringt trotz ihres jungen Alters bereits viel Erfahrung aus dem Cyclocross und Mountainbike mit. Diese Vielseitigkeit könnte ihr bei den unterschiedlichen Anforderungen der Tour de France Femmes zugutekommen. Bei den Frühjahrsklassikern konnte sie bereits überzeugen, fuhr beim Amstel Gold Race aufs Treppchen, wurde Zweite bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und gewann sogar den Flèche Wallone. Bei der Tour de France des vergangenen Jahres, konnte Pieterse, neben dem Trikot der besten Nachwuchsfahrerin, einen starken elften Platz belegen. Ob das junge Talent auch für die vorderen Plätze des Gesamtklassements einer großen Rundfahrt bereit ist, wird sich zeigen.
Eine weitere vielversprechende junge Fahrerin im Aufgebot von Fenix-Deceuninck ist die Belgierin Julie De Wilde. Die Sprintspezialistin hat in der vergangenen Saison bereits mehrfach ihr Talent unter Beweis gestellt. Mit ihrer Explosivität und ihrem guten Positionsgefühl könnte sie bei den Massenankünften der Tour de France Femmes für Überraschungen sorgen.
Neben den jungen Talenten verfügt Fenix-Deceuninck auch über erfahrene Athletinnen, die dem Team Stabilität verleihen. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Niederländerin Yara Kastelijn zu. Die Fahrerin bringt viel Erfahrung aus großen Rundfahrten mit und kann sowohl als Helferin als auch als Kapitänin agieren. Mit ihren Kletterfähigkeiten könnte Kastelijn besonders in den Bergen eine wichtige Stütze für das Team sein. Auch die Österreicherin Christina Schweinberger und Pauliena Rooijakkers verstärken das Aufgebot mit ihrer Routine.