Die Tour de France Femmes hat Frauen auf der ganzen Welt animiert - das zeigen aktuelle Strava-Daten. Sie stiegen öfter aufs Rad, fuhren gezielt Anstiege der diesjährigen Strecke oder wagten sich an längere Distanzen.
Das Etappenrennen der Frauen inspirierte nicht nur die Profis – es brachte auch unzählige Hobbysportlerinnen auf neue sportliche Ideen:
Wie bei der Tour de France der Männer stand auch die diesjährige Strecke im Mittelpunkt. Dabei stand der Mont Ventoux besonders im Mittelpunkt der Rundfahrt, was sich auch in den Strava-Zahlen widerspiegelt: Die Fahrten auf dem ikonischen Mont-Ventoux-Segment stiegen im Vergleich zur Vorwoche um etwa das Neunfache (+849 %)
Wenig überraschend sammelten die Profi-Fahrerinnen ganz nebenbei zahlreiche Kronen ein.
Wie wertvoll Daten sind, zeigt sich bei Demi Vollering. In ihrem Strava-Profil werden weder Puls- noch Wattwerte angezeigt. Auch lädt sie nur bestimmte Aktivitäten hoch und gibt daher keine tieferen Einblicke in ihre Trainingsvorbereitungen. Manchmal hat fehlende Datentransparenz aber auch ganz praktische Gründe: ”My wahoo was on the team car”, kommentiert Elisa Longo Borghini eine hochgeladene Aktivität. Vermutlich hatte sie nachträglich eine andere Fahrerin zur Aktivität hinzugefügt. Wie weit verbreitet Strava im Frauen Peloton ist, zeigt sich an einer automatisch erstellten Überschrift. “Demi Vollering war mit Nina Buijsman, Lorena Wiebes und 55 anderen Radfahren”, heißt es bei einer Etappe. Eine Fundgrube für Daten-Fans ist das Strava-Profil von Puck Pieterse, die bei der Tour de France Femmes das Bergtrikot gewann. Sie gibt tiefen Einblick in ihr Training und legt auch die Wattwerte offen. Und Fans können auch sehen, was die wichtigste Fahrt nach der anstrengenden Rundfahrt ist: “Sprint zum Apfelkuchen” nennt sie eine Ausfahrt mit Freunden zurück in den Niederlanden.

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