Copenhagen Sprint 2026Sprintertreffen beim Eintagesrennen in Kopenhagen

Leon Weidner

 · 11.06.2026

Copenhagen Sprint 2026: Sprintertreffen beim Eintagesrennen in KopenhagenFoto: Getty Images/Szymon Gruchalski
Ein Sprint ist quasi vorprogrammiert beim Copenhagen Sprint
Beim Copenhagen Sprint geht es für die Sprinterinnen und Sprinter der besten Mannschaften um den Eintagessieg beim flachen Rennen in Kopenhagen. Hier trifft sich die absolute Weltspitze der Sprint-Elite.

Themen in diesem Artikel

Copenhagen Sprint 2026: das Wichtigste in Kürze

  • Termin: 13.Juni (Frauen); 14. Juni (Männer)
  • Distanz: 156 Kilometer (Frauen); 228.2 Kilometer (Männer)
  • Start: Jeweils 11:00 Uhr, Roskilde
  • Ziel: ~14:30 Uhr (Frauen); ~16:15 Uhr (Männer), Kopenhagen
  • Profil: flach
  • UCI-Kategorie: (Women’s) WorldTour
  • Premiere: 2025, 2. Austragung
  • Vorjahressieger/in: Lorena Wiebes; Jordi Meeus

​Das WorldTour-Rennen Copenhagen Sprint findet auch 2026 wieder mit Finale in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen statt. Die zweite Ausgabe des Sprinter-Events folgt dem Konzept der Premiere 2025, bei der Jordi Meeus von Red Bull-Bora-hansgrohe das Männerrennen und Lorena Wiebes von SD Worx - Protime das Frauenrennen gewannen. Die Streckenführung bleibt weitgehend unverändert, mit kleineren Anpassungen entlang der Route durch Zealand und North Zealand.

Die Frauen starten am Samstag, den 13. Juni, die Männer einen Tag später. Beide Rennen beginnen am Stændertorvet in Roskilde, einer der ältesten Städte Dänemarks. Von dort führt die Strecke durch mehrere Gemeinden, darunter Egedal, Frederikssund, Hillerød, Allerød, Furesø, Ballerup, Rødovre, Brøndby und Hvidovre, bevor das Peloton Kopenhagen erreicht.

Strecken des Copenhagen Sprint 2026

Die Strecken des Copenhagen Sprint auf der KarteFoto: City of CopenhagenDie Strecken des Copenhagen Sprint auf der Karte

Das Männerrennen umfasst 228,2 Kilometer. Nach 176 Kilometern von Roskilde nach Kopenhagen folgen fünf Runden auf dem 10 Kilometer langen Stadtkurs. Die Frauen absolvieren 156 Kilometer, davon 125 Kilometer bis Kopenhagen und drei Runden auf dem gleichen Kurs. Die Einfahrt in den Rundkurs erfolgt über die Vigerslev Allé. Die Distanz macht das Rennen zu mehr als einem reinen Kriterium. Sprinter müssen Ausdauer mitbringen, besonders wenn das Tempo auf den offenen Straßen durch Zealand hoch bleibt.

​Der 10 Kilometer lange Rundkurs in Kopenhagen entscheidet das Rennen. Fünf Runden bei den Männern, drei bei den Frauen geben den Teams mehrere Chancen, die Kurven, Straßenbreiten und Schlüsselpositionen kennenzulernen. Gleichzeitig steigt der Stress mit jeder Runde.

Offene Straßen und viel Wind

Die flache Topografie täuscht über die eigentliche Schwierigkeit der Strecke hinweg. Die meisten der zu fahrenden Straßen bieten wenig Schutz vor Wind. Auf exponierten Abschnitten durch Zealand und North Zealand kann das Peloton auseinanderreißen, der ständige Druck die Position zu halten kostet Kraft.

Für Sprinter bedeutet das: Wer die letzten 40 Kilometer zu weit hinten fährt, hat Probleme. Lead-out-Züge müssen deutlich vor der letzten Runde aktiv werden. Die Gefahr liegt nicht nur darin, abgehängt zu werden, sondern auch hinter Lücken, Stürzen oder schlecht getimten Attacken zu landen. Besonders das Sturz-Thema spielte bei der Premiere 2025 eine große Rolle. Ein Großteil der Favoriten auf den Sieg sahen sich entweder selbst in einen Sturz kurz vor Ziel verwickelt, oder standen hinter diesem im “Stau”.

Copenhagen Sprint 2026: TV-Übertragung und Live-Stream

In Deutschland ist der Copenhagen Sprint 2026 der Frauen am Samstag im Fernsehen von 16:15-17:30 Uhr und der Copenhagen Sprint 2026 der Männer am Sonntag von 18:00-19:00 Uhr auf Eurosport 2 zu sehen. Einen Live-Stream gibt es an beiden Tagen bei Discovery Plus (kostenpflichtig) ab 13:10 Uhr bei den Frauen und am Sonntag ab 10:35 Uhr bei den Männern.

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Leon Weidner

Werkstudent

Leon Philip Weidner ist Kölner, verfolgt den Profi-Radsport intensiv und ist selbst leidenschaftlich auf dem Rennrad unterwegs. Neben langen Kilometern im Sattel des Straßenrads sitzt er auch regelmäßig auf dem Zeitfahrrad – stets mit dem nächsten Triathlon im Blick. Seine Expertise verbindet sportliche Praxis mit Szenewissen.

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