Aus einer Mitteilung der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde geht hervor, dass am 29. Dezember 2023 ein “geplanter Erwerbsvorgang” angemeldet wurde. Demnach soll ein “indirekter Erwerb einer kontrollierenden Beteiligung in Höhe von je 51 % der Anteile an der RD pro cycling GmbH & Co. KG sowie der RD Beteiligungs GmbH (Eigentümerin des professionellen Straßenradsportteams Bora-Hansgrohe)” durch Red Bull geplant sein. Damit der Deal abgeschlossen werden kann, muss er noch kartellrechtlich geprüft werden.
Bora-Hansgrohe selbst äußerte sich am Mittwochnachmittag in einem Statement zum geplanten Deal mit dem Getränkehersteller wie folgt: “Red Bull plant die Erweiterung seines Engagements im Straßenradsport und strebt dafür eine Partnerschaft mit Bora-Hansgrohe an. Als Partner der Betreibergesellschaft von Team Manger Ralph Denk wird Red Bull das Portfolio der bestehenden langjährigen Hauptsponsoren ergänzen, die sich weiterhin langfristig im Team engagieren. Das geplante Joint Venture wurde bei der zuständigen Wettbewerbsbehörde angemeldet.”
Zudem schrieb der World-Tour-Rennstall “das geplante Joint Venture nicht weiter kommentieren” zu wollen, da man der Überprüfung der Bundeswettbewerbsbehörde nicht vorgreifen möchte.
Red Bull ist nicht nur im Radsport aktiv. Der Großkonzern engagiert sich auch in anderen Sportarten wie dem Fußball oder der Formel 1.