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Auch wenn der Name etwas anderes nahelegt, ist die Roadsense von Evil Eye auch bestens für den Einsatz im Gelände geeignet. Ihre riesige Mono-Scheibe bietet nicht nur ungestörte Sicht in alle Richtungen, sie schützt auch bei hohem Tempo vor Zugluft. Im Winkel verstellbare Bügel und Nasenflügel verbessern den Sitz auf unterschiedlichen Gesichtern.
Zusätzlich ist die Roadsense in zwei Größen erhältlich. Die Vario-Gläser der Kategorie 1 bis 3 sind hell genug für Fahrten im Dämmerlicht, dunkeln aber auch bei greller Sonne ausreichend ab. Bei Helmen mit tief gezogener Schale kann die hoch bauende Evil Eye oben anstoßen. Lüftungsschlitze gibt es keine, wodurch die eng sitzende Scheibe leicht beschlägt.
Stärken: Sitzt auf vielen Gesichtern gut
Schwächen: Schwache Belüftung
Gravel-Helme sind, wie könnte es anders sein, irgendwo zwischen Rennradhelm und Mountainbike-Helm anzusiedeln. Ihre Schale umschließt den Hinterkopf besser als die eines Straßenhelms. Ein Sicherheitsplus, denn im Gelände stürzt man anders als auf der Straße.
Der Ravel ist im Vergleich zu einigen Konkurrenten schmal geschnitten. Er lässt sich gut einstellen, obwohl die Schnallen schwer zu öffnen sind. Einmal justiert, verstellt sich nichts mehr. Einige Brillen stoßen hinten am Helm an.
Stärken: Präzise einstellbar
Schwächen: Einige Brillen stoßen hinten am Helm an
Ortliebs neue Oberrohrtasche fasst rund einen Liter Inhalt und wird, sofern keine passenden Gewinde im Rahmen vorhanden sind, mittels Gummilochstreifen befestigt. Der Deckel des Energieriegel-Bunkers wird von einem Magnetverschluss gehalten und lässt sich mit einem schnellen Handgriff öffnen; zu geht er meist von selbst. Die wasserdichte Tasche aus Nylon thront ein wenig wackelig auf dem Oberrohr, sitzt aber sicher. Ein separater Kabelausgang ist auch vorhanden. Gute Tasche für Kleinigkeiten.
Stärken: Variabel einsetzbar
Schwächen: Kippeln ist gewöhnungsbedürftig
Dass sich Gravelbikes im Vergleich zu Rennrädern träger fahren, liegt vor allem an schwereren, weil breiteren Reifen. Mehr Dynamik verleiht ein neuer, leichter Laufradsatz von Storck mit Carbon-Speichen, der sich besser beschleunigen lässt. Vorder- und Hinterrad wiegen zusammen gut 1300 Gramm und damit etwa 200 Gramm weniger als Carbon-Laufräder mit vergleichbar breiten Felgen. Vorder- und vor allem Hinterrad sind wenig seitensteif, deshalb eignet sich der Laufradsatz eher für leichte Radler.
Stärken: Sehr leicht
Schwächen: Wenig seitensteif; Speichen empfindlich für Beschädigungen
Kochutensilien speziell fürs Bikepacking: Den Kartuschen-Gaskocher und den 0,5-Liter-Aluminiumtopf haben wir ausführlich getestet. Mit einem Schraubmechanismus lässt sich beides miteinander verbinden – für sicheren Stand und maximale Effizienz, das Wasser kocht in wenigen Minuten.
Praktisch: Jedes Teil der Feed Zone kann einzeln gekauft werden, ganz nach eigenen Vorlieben. Das Kocher-Topf-Set mit Zubehör wiegt nach Herstellerangabe knapp 500 Gramm, im Outdoor-Handel wird es für zirka 150 Euro angeboten, der praktische Packsack kostet 55 Euro.
Stärken: Alle Produkte einzeln erhältlich (>> z.B. hier erhältlich)
Schwächen: Teilweise schwer
Mini-Pumpen passen gut zum leichten Gravelbike, haben mit den breiten Pneus und deren Luftvolumen aber so ihre Mühe: Mit der René Herse benötigten wir 320 Pumpstöße, mit der Schwalbe gar 460, um einen 45 Millimeter breiten Reifen von null auf zwei Bar zu bringen. Die Schwalbe-Pumpe aus Alu ist mit 13 Zentimetern Länge wirklich mini, die Carbon-Pumpe von René Herse misst 20 Zentimeter und wiegt nur 29 Gramm.
Stärken der Schwalbe Pumpe: Sehr kompakt
Schwächen der Schwalbe Pumpe: Viele Pumpstöße erforderlich
Stärken der René Herse Pumpe: Sehr leicht
Schwächen der René Herse Pumpe: Kleiner Pumpenkopf lässt wenig Platz zum Festhalten
Innen Titan, außen Kunststoff – diese ungewöhnliche Materialkombination macht die Flasche quetschbar und geschmacksneutral. Das Silikon-Mundstück ist angenehm weich und schont die Zähne. Eine Staubkappe (separat erhältlich) verhindert Schmutz im Mund. Sie lässt sich am besten schließen, wenn die Flasche in der Halterung steckt.
Stärken: Zahnschonendes Trinkventil
Schwächen: Relativ teuer