Dreck-SchutzRestrap bringt Schutzbleche für Switch Rack und Gravelbike

Matthias Borchers

 · 24.09.2026

Gravel Fork Mudguard
Foto: Restrap
Mit dem Switch Rack Rear Mudguard stellt Restrap ein Schutzblech vor, das ausschließlich für den Gepäckträger Switch Rack entwickelt wurde. Es wird an der Unterseite des oberen Trägerbügels befestigt und soll sowohl Fahrer als auch Taschen vor dem vom Hinterrad aufgewirbelten Wasser und Schmutz schützen.

Das 78 Gramm schwere Bauteil besteht aus Polypropylen und trägt das für Restrap typische Konturenmuster. Zur Montage müssen zunächst die Schraubenaufnahmen an der Unterseite des Trägers zugänglich gemacht werden. Anschließend wird das Schutzblech mit zwei M5-Schrauben, Distanzstücken und einem 4-Millimeter-Innensechskant befestigt. Restrap gibt ein maximales Anzugsdrehmoment von 5 Newtonmetern an.

Für die Freigängigkeit nennt der Hersteller mindestens eine Laufrad-Reifen-Kombination in 29 Zoll mit 2,6 Zoll Reifenbreite. Ob noch breitere Reifen passen, hängt laut Restrap unter anderem von Rahmengeometrie und Felgenbreite ab. Das Schutzblech soll dauerhaft am Träger verbleiben können und richtet sich damit an Fahrer, die das Switch Rack regelmäßig bei wechselhaften Bedingungen einsetzen. Der Preis liegt bei 19,99 Euro.

Kompakte Lösung für Gravelbikes

Ergänzt wird das Sortiment durch das Gravel Fork Mudguard. Das universell montierbare Vorderradschutzblech ist für Gravelbikes mit begrenztem Abstand zwischen Gabelkrone, Reifen und Unterrohr ausgelegt. Es wird unter der Gabelkrone beziehungsweise dem Gabelbogen positioniert und mit den mitgelieferten Kabelbindern an den Gabelscheiden fixiert.

Das Gravel Fork Mudguard wiegt 26 Gramm und besteht ebenfalls aus Polypropylen. Restrap empfiehlt bei Bedarf eine Schutzfolie am Rahmen, um mögliche Scheuerstellen durch die Kabelbinder zu vermeiden. Seine Aufgabe ist nicht der vollständige Schutz vor Regenwasser, sondern die Reduzierung von Spritzwasser und Schmutz im Bereich von Gesicht, Unterrohr und Steuersatz.

Auch dieses Modell trägt das Konturenmuster der Marke und wird laut Hersteller in Großbritannien gefertigt. Der Preis beträgt 13,99 Euro.

Für nasse Trainings- und Alltagskilometer

Beide Neuheiten setzen auf eine einfache, leichte Konstruktion statt auf großflächige Schutzblechsysteme. Damit passen sie vor allem zu Rädern, die im Sommer möglichst reduziert bleiben sollen, bei Regenfahrten aber einen begrenzten zusätzlichen Spritzschutz benötigen.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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