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Das Spiel ist schön gestaltet und wirkt wertig. Die Rennstrecke kann aus puzzleähnlichen Teilen frei auf den Tisch gelegt werden, die Spielfiguren sind Miniaturradler, gesteuert wird das Spiel über grafisch schön gestaltete Karten mit verschiedenen Funktionen. Ziel ist es, eine seiner beiden Figuren – einen Sprinter und einen Rouleur – als erste ins Ziel zu bringen. Profi-Spieletester loben das Spiel dafür, dass es trotz relativ einfacher Regeln die Wesenszüge des Radsports gut nachbildet, der Verlauf ist sehr stark taktisch geprägt. Man muss seine Kräfte gut einteilen, kann den Windschatten hinter anderen Fahrern bzw. Mitspielern nutzen, bergauf geht es langsamer voran, Ausreißversuche muss man zum richtigen Zeitpunkt unternehmen.
Dieses relativ neue Spiel ist weniger ein Radsport- als ein Kennenlern- und Entdeckungsspiel für die Region Allgäu, das als Radtour inszeniert wird. Jeder der Teilnehmer zieht dazu vier Städtekarten aus den verschiedenen Regionen des Allgäus, die sie in beliebiger Reihenfolge abfahren. Start und Ziel der Radtour ist Kempten. Auf ihrem Weg müssen die Teilnehmer immer wieder Wissensfragen zum Allgäu oder Ereigniskarten ziehen; Letztere können die virtuelle Radfahrt beschleunigen oder bremsen. Das Spielbrett stellt eine aufwendig gezeichnete Karte des Allgäus dar.
Dieses Brettspiel für zwei bis vier Personen hat schon einige Jahre auf der Pappschachtel, aber nichts von seinem Reiz verloren. 1992 wurde es sogar zum Spiel des Jahres gekürt. Die Spieler übernehmen die Rolle eines Teammanagers und kämpfen mit dem cleveren Einsatz ihrer Ressourcen und vier Rennfahrern pro Mannschaft um den Sieg. Auch hier sind Aspekte des Radsports wie Windschattenfahren oder spezielle Wertungen und auch die Folgen von Stürzen nachgebildet, gespielt wird mit Würfeln und Karten mit bestimmten Eigenschaften. Spiele-Profis bescheinigen dem Spiel einen äußerst abwechslungsreichen Verlauf und Spannung bis zum Schluss. Die Comic-Optik mag manchem inzwischen etwas angestaubt erscheinen, verleiht dem Spiel andererseits aber auch einen ganz eigenen Charakter.
Dieses Kartenspiel thematisiert ebenfalls den Rennsieg und die Eroberung eines gelben Führungstrikots. Mitmachen können zwischen zwei und sechs Spieler ab acht Jahren, die Dauer eines Durchgangs beträgt etwa zwanzig Minuten. Ein Spieler startet als Ausreißer mit einem gelben Spielstein; die Nachfolgenden müssen versuchen, im Peloton zu bleiben und ihr Tempo über das Ausspielen entsprechender Karten so zu wählen, dass sie nicht zurückfallen. Um selbst die Rolle des Ausreißers zu übernehmen, muss man eine Tempo-Karte ausspielen, die höher ist als die des bislang Führenden. Steigungen, Zwischensprints und Gegenwind werden als zusätzliche Handicaps ebenfalls über Karten angezeigt und bringen zusätzliche Abwechslung in den Spielverlauf. Spiel-Experten attestieren dem Kartenspiel bei geringem Regelaufwand eine dichte Rennatmosphäre. Auch dieses Radsport-Spiel wurde als “Spiel des Jahres” ausgezeichnet, die Ehrung von 1989 liegt allerdings schon etliche Jahre zurück.
Der Spielplan ahmt das Oval einer Radrennbahn nach und ist für drei bis acht Mitspieler ab acht Jahren geeignet. Es kombiniert die Spielfiguren mit Karten und taktisch kluges Windschattenfahren mit einer Multiplikation der zu ziehenden Felder. Aspekte des Radsports im Allgemeinen und der Sechstagerennen im Besonderen wie Ausreißversuche, Rundengewinne und Sprintwertungen werden über die Funktion zusätzlicher Karten abgebildet. Der Spielplan mit vollbesetzten Tribünen und dem Innenraum mit den Fahrer-Kojen ist ein schönes Wimmelbild, dessen Betrachtung schon jede Menge Radsport-Atmosphäre vermittelt. Es ist aber auch eine Edition des ehemaligen Radsport-Promoters Winfried Holtmann im Umlauf, bei dem sich der Spielplan von anderen Ausgaben unterscheidet.

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