Rennrad-Test in Labor und auf der Straße: Das TOUR-Testverfahren in der ÜbersichtFoto: Markus Greber

So testet TOURRennrad-Test in Labor und auf der Straße: Das TOUR-Testverfahren in der Übersicht

Tour Magazin

 5/9/2018, Lesezeit: 2 Minuten

Kein anderes Magazin weltweit testet mit ähnlichem Aufwand Rennrad-Rahmen, Komponenten und Kompetträder. Sie wollen wissen, wie das konkret aussieht? Wir erklären das TOUR-Testverfahren im Schnelldurchgang.

Der Schwerpunkt der TOUR-Rennrad-Tests liegt auf dem Komplettrad, das zunehmend als komplettes Fahrzeug, mit integrierten Lösungen wie aerodynamisch optimierten Cockpits, integrierten Bremsen und speziell abgestimmten Laufrädern entworfen wird.

Die Testbereiche im Überblick

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TOUR testet jährlich weit über 100 Räder unterschiedlicher Kategorien. Die Gewichtung von Einzelkategorien der Testräder orientiert sich an ihrem Einsatzzweck: Während bei Wettkampfrädern die Aerodynamik mittels aufwändiger Windkanal-Messungen geprüft wird, steht bei Marathon-Rennrädern der Komfort mehr im Vordergrund. Bei Wettkampf-Rennrädern werden Aerodynamik und Gewicht des Komplettrades besonders hoch gewichtet, da diese sich unmittelbar auf die Fahrleistung auswirken. Bei Marathon- oder Endurance-Rennrädern sind Komfortwerte oder einfache Wartung/Einstellung wichtiger, während die Aerodynamik keine Rolle spielt. Wie sich die Testnote zusammensetzt und welche Einzelnote wie gewichtet wird, sehen Sie in unserer detaillierten Aufschlüsselung des gesamten TOUR-Testverfahrens.

Einen entscheidenden Anteil an der Testnote hat naturgemäß auch die montierte Gruppe. Wie Gewicht, Montage, Verarbeitung und Bedienung in die Berechnung miteinbezogen werden, erfahren Sie unserer Erklärung zur Bauteile-Bewertung. Außerdem haben wir für Sie eine Übersicht zum spezialisierten Testverfahren für Laufräder zusammengestellt und erklären, wie wir den Rollwiderstand von Rennrad-Reifen ermitteln.

Aus dem TOUR-Labor: Präzisionarbeit im Video