SQlab bringt mit dem 612R Ergowave 2.0 Carbon einen neuen Rennradsattel auf den Markt. Das Modell markiert den Auftakt einer Produktlinie mit überarbeitetem Design und neuen Materialien. Der Sattel zielt auf sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf effiziente Kraftübertragung und eine stabile Sitzposition legen. Der Hersteller positioniert das Produkt nicht als Komfortlösung, sondern als Werkzeug für Leistungsorientierte.
Der 612R 2.0 Carbon basiert auf dem Stufensattel-Prinzip von SQlab. Die Konstruktion schafft eine definierte Sitzposition für die Sitzknochen und entlastet den Dammbereich. Die kurze, sportliche Bauform kombiniert mit einem ausgeprägten Dip soll eine aerodynamische Sitzhaltung ermöglichen. Diese Geometrie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die eine sportlich-aggressive Sitzposition auf dem Rennrad bevorzugen.
Die Flex-Wing-Technologie bildet ein zentrales Element des Sattels. Sie verbindet hohe Längssteifigkeit mit gezielter seitlicher Flexibilität. Die Konstruktion passt sich nach Herstellerangaben dynamisch dem Tretzyklus an. Die Entlastung im Dammbereich soll bis zu 60 Prozent betragen. Die Breite der Entlastungszone ist proportional auf die jeweilige Sattelbreite abgestimmt und sorgt so für eine anatomisch angepasste Druckverteilung über alle vier angebotenen Breiten.
Carbonstreben mit einem Querschnitt von 7x9 Millimeter und eine Carbonschale bilden die strukturelle Basis des 612R 2.0 Carbon. Je nach gewählter Breite liegt das Gewicht bei 125 Gramm. Diese Konstruktion zielt auf minimales Gewicht bei gleichzeitig hoher Steifigkeit. Der Sattel ist in vier Breiten erhältlich: 12, 13, 14 und 15 Zentimeter. Diese Abstufung ermöglicht eine Anpassung an unterschiedliche Sitzknochenabstände.
Der 612R Ergowave 2.0 Carbon ist Teil eines Systemansatzes. SQlab empfiehlt die Kombination mit den SQ-Bib Shorts ONE12 3.0. Die integrierte PHNTM Technology setzt auf ein hochverdichtetes, reduziertes Sitzpolster. Dieses soll die Charakteristik des Sattels erhalten und die Schnittstelle zwischen Körper und Rad klar definieren. Beide Produkte folgen dem Ansatz der Reduktion auf das Wesentliche.

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