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Der französische Reifenhersteller Hutchinson bringt seine Blackbird-Serie in zwei zusätzlichen Breiten auf den Markt. Die neuen 32- und 34-mm-Ausführungen ergänzen das bestehende Sortiment und sollen nach Herstellerangaben schneller, komfortabler und griffiger sein als schmalere Modelle. Alle drei Blackbird-Varianten gibt es ab sofort in den erweiterten Breiten.
TOUR hat seit Jahren auf die Vorteile breiter Rennradreifen hingewiesen. Unabhängige Labortests bildeten auch für Hutchinson die Grundlage für die Entwicklung der breiteren Reifen. Die Messungen verglichen identische Reifen in 30 und 32 mm Breite unter gleichen Bedingungen. Das Ergebnis: Die 32-mm-Version erreichte einen durchschnittlichen Effizienzgewinn von mindestens 5 Prozent. Die Tests dokumentierten gleichzeitig Verbesserungen bei Komfort und Grip. Hutchinson wollte laut Produktmanager Martin Chuchu nicht nur Markttrends folgen, sondern diese durch messbare Daten validieren.
Die Testergebnisse zeigen, dass bei identischem Luftdruck die kürzere und rundere Aufstandsfläche breiterer Reifen die interne Reibung und Verformung der Karkasse reduziert. Dies führt nach den Messungen zu niedrigerem Rollwiderstand. Die breitere Aufstandsfläche bietet während der Kurvenfahrt mehr seitliche Unterstützung und hält den Kontaktbereich unter der Felge zentriert. Niedrigere Luftdrücke verstärken diesen Effekt zusätzlich.
Hutchinson nennt drei technische Säulen, die für breitere Reifen sprechen. Der erste Faktor ist der Rollwiderstand: Bei gleichem Luftdruck erzeugt die kürzere Aufstandsfläche weniger Verformung im Material. Der zweite Aspekt betrifft Grip und Stabilität: Die größere Kontaktfläche sorgt für bessere Seitenführung in Kurven. Niedrigere Luftdrücke, die breitere Reifen ermöglichen, verstärken diesen Vorteil. Der dritte Punkt ist Komfort: Geringerer Luftdruck lässt den Reifen wie ein Federungselement arbeiten. Er rollt über Unebenheiten, statt darüber zu springen, und erhält so die Vorwärtsbewegung.
Die aerodynamischen Eigenschaften hängen nach Herstellerangaben nicht primär von der Reifenbreite ab. Entscheidend sei die Kompatibilität und der nahtlose Übergang zwischen Reifen und Felgenbreite. Schmale Reifen seien nicht automatisch aerodynamischer, so Hutchinson.
Während 28 mm aktuell noch weit verbreitet sind, sieht auch Hutchinson die Zukunft bei 30 mm und breiter. Der Hersteller empfiehlt 32 mm für leistungsorientierte Fahrer. Die 34-mm-Version richtet sich an Fahrer, die täglich trainieren oder auf beschädigten und gepflasterten Straßen fahren. Martin Chuchu beschreibt die Vorteile: Ein breiterer Reifen filtert Vibrationen, dämpft und bietet Stabilität, besonders in schnellen Kurven. Die Umstellung mag anfangs überraschen, aber nach dem ersten Eindruck gebe es kein Zurück mehr. Breite werde zum klaren Vorteil: stabiler, schneller und sicherer.

Redakteur