LaufräderDauertest: Laufräder von Campagnolo - 1800 km mit den Campagnolo Shamal Laufrädern unterwegs

Unbekannt

 · 20.07.2017

Dauertest: Laufräder von Campagnolo - 1800 km mit den Campagnolo Shamal Laufrädern unterwegsFoto: Matthias Borchers

Im Labor- und Praxistest mussten die Campagnolo Laufräder beweisen, wie sie sich auf Dauer bewähren. Top verarbeitet, aber teuer. Sind sie es wert?

Abgefräste und ausgewuchtete Felgen, Carbon-Nabenkörper, Lager mit Keramikkugeln, Alu-Messerspeichen, G3-Einspeichung hinten mit 14 Speichen auf der Antriebsseite und linksseitig sieben Speichen – die dritte Generation von Campas Shamal-Laufrädern besitzt markante Merkmale. Doch wie stecken die bei Online-­Anbietern zwischen 1.000 und 1.200 Euro gehandelten Shamal Ultra C17 die Härten des Trainingsalltags weg? Unser Labor- und Praxistest gibt dazu klare Hinweise. Wir waren mit den Laufrädern bisher 1.800 Kilometer unterwegs und absolvierten dabei mit ihnen neun Abfahrten vom Mont Ventoux mit je 1.600 Höhenmetern sowie einige längere Regenfahrten. Dafür stehen die Räder noch super da. Hervorzuheben ist das für konventionelle Laufräder fast schon überragende Bremsverhalten in Kombination mit Campas aktuellen, 2016 vorgestellten Alu-Bremsbelägen. Die USB-Kugel­lager drehen sich seidenweich wie im Neuzustand, ohne die leisesten Anzeichen von Verschleiß. Neu ist gegenüber dem Vorgängermodell, dass die Felgen mit nun 17,3 Millimeter Innenweite zwei Millimeter breiter sind als bisher. Damit folgt Campa dem Trend zu breiteren Felgenprofilen, die besser mit 25 und 28 Millimeter breiten Reifen harmonieren. Bei den Messwerten präsentieren sich die Shamals solide. Die Steifigkeitswerte liegen auf mittlerem Niveau: mit 46 N/mm vorne und 43 N/mm hinten. Das Vorderrad wiegt 643, das Hinterrad 836 Gramm, je ohne Schnellspanner und Felgenband.

PLUS Top-Verarbeitung, super Nabentechnik, sehr gute Bremseigenschaften, relativ leicht
MINUS relativ teuer

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