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Das Ergebnis in Kürze: Der Quad Lock Out Front Mount + Mag Case bekommt die beste Gesamtnote und überzeugt mit sehr sicherem Halt, hochwertiger Verarbeitung und einer alltagstauglichen Smartphone-Hülle. Der günstigere SP Connect Micro Bike Mount liegt nur knapp dahinter. Wer möglichst wenig Gewicht auf den Lenker bringen möchte, findet im Fidlock Vacuum eine interessante Alternative. Preisbewusste Fahrer sind mit dem Topeak Omni RideCase II gut bedient.
| Modell | Halt | Handling | Montage | Gewicht/Verarbeitung | Gesamtnote |
| Quad Lock Out Front Mount + Mag Case | 1,0 | 1,0 | 1,5 | 1,5 | 1,2 |
| SP Connect Micro Bike Mount plus Phone Case | 1,5 | 1,0 | 1,0 | 1,5 | 1,3 |
| Topeak Omni RideCase II | 2,0 | 1,0 | 1,0 | 2,0 | 1,5 |
| Acid Handyhalterung HPA | 1,5 | 1,5 | 2,0 | 2,5 | 1,8 |
| Fidlock Vacuum Handlebar Base plus Pad | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 1,3 | 1,9 |
| SKS Smartgrab 360 | 2,5 | 2,5 | 2,0 | 2,5 | 2,4 |
Im Test treten zwei grundsätzlich unterschiedliche Konzepte gegeneinander an. SKS, Acid und Topeak klemmen das Smartphone direkt mit Haltearmen oder elastischen Bändern. Diese Lösungen sind universell einsetzbar und funktionieren mit vielen verschiedenen Smartphones. Eine spezielle Hülle ist nicht zwingend erforderlich.
Quad Lock und SP Connect setzen dagegen auf eine modellspezifische Smartphone-Hülle. Diese verbindet sich über einen Bajonettverschluss mit dem Halter. Das Smartphone sitzt dadurch sehr fest, und Display, Tasten sowie Gehäuseränder bleiben frei zugänglich. Der Nachteil: Für jedes Smartphone-Modell wird eine passende Hülle benötigt.
Fidlock kombiniert ein Klebepad mit Magnet- und Vakuumtechnik. Das Smartphone dockt nahezu selbstständig an und lässt sich schnell wieder lösen. Das System verbindet dadurch eine einfache Bedienung mit geringem Gewicht.
Der Quad Lock Out Front Mount + Mag Case* erzielt mit der Note 1,2 das beste Ergebnis im Vergleich. Ausschlaggebend sind der sehr sichere Halt, die hochwertige Verarbeitung und die passgenaue Smartphone-Hülle.
Das Smartphone wird vor dem Vorbau positioniert und über einen Bajonettverschluss mit dem Halter verbunden. Zum Verriegeln ist etwas Kraft erforderlich, dafür rastet die Verbindung satt ein. Auch auf unebenen Strecken bleibt das Gerät zuverlässig fixiert. Die Hülle schützt das Smartphone zudem im Alltag und lässt alle wichtigen Bedienelemente zugänglich.
Nachteilig sind der hohe Preis und die etwas aufwendigere Montage, für die ein Innensechskant benötigt wird. Für Fahrer, die ihr Smartphone dauerhaft als Navigations- und Trainingszentrale nutzen, ist Quad Lock dennoch die überzeugendste Gesamtlösung.
Das Testfazit lautet: sehr sicher, hochwertig und vielseitig, allerdings auch die teuerste Lösung im Vergleich.
SP Connect arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie Quad Lock, kostet in der getesteten Kombination aus Halter und Hülle jedoch rund 30 Euro weniger. Der Micro Bike Mount wird werkzeuglos mit einem Schraubriemen am Lenker befestigt. Das Smartphone wird über den Bajonettverschluss sicher mit dem Halter verbunden.
Die passgenaue Hülle ist schlank, robust und auch außerhalb des Fahrrads gut nutzbar. Das Handling gelingt intuitiv, und alle Bedienelemente bleiben zugänglich. Im Vergleich zu Quad Lock wirkt der Kunststoffhalter allerdings etwas weniger verwindungssteif.
Mit der Gesamtnote 1,3 ist SP Connect eine starke Alternative zum Testsieger. Das System eignet sich besonders für Fahrer, die eine feste Verbindung mit Schutzhülle wünschen, aber weniger ausgeben möchten.
Das Testfazit lautet: sehr gutes Handling, hochwertige Hülle und einfache Montage, mit leichten Abstrichen bei der Steifigkeit des Halters.
Der Topeak Omni RideCase II ist mit 29,95 Euro einer der günstigsten Halter im Test. Er funktioniert ohne spezielle Smartphone-Hülle und fixiert das Gerät mit elastischen Silikonbändern an den Ecken.
Das System lässt sich werkzeuglos an Lenker oder Vorbau montieren und kann flexibel an unterschiedlichen Fahrrädern eingesetzt werden. Mit 55 Gramm gehört der Topeak außerdem zu den leichtesten Haltern im Vergleich. Die Bedienung ist unkompliziert, und alle Tasten bleiben frei zugänglich.
Auf sehr glatten Oberflächen kann der Klettriemen etwas rutschen. Insgesamt überzeugt der Omni RideCase II aber mit hoher Flexibilität, geringem Gewicht und einfacher Handhabung.
Das Testfazit lautet: günstiger und flexibler Halter mit sicherem Sitz auf der griffigen Auflage, allerdings mit möglichem Rutschen des Riemens auf glatten Oberflächen.
Die Acid Handyhalterung HPA setzt auf eine massive Metallkonstruktion und seitliche Haltearme. Das Smartphone wird mit einer großen Rändelschraube festgeklemmt. Dadurch lässt sich die Haltekraft präzise an unterschiedliche Geräte anpassen.
Im Fahrbetrieb überzeugt die Halterung mit sehr sicherem und wackelfreiem Halt. Das Smartphone kann präzise mittig zum Vorbau ausgerichtet werden. Die Montage und die Einstellung der Neigung benötigen jedoch Werkzeug.
Der größte Nachteil ist das Gewicht. Mit 170 Gramm ist die Acid-Halterung das schwerste Modell im Vergleich. Außerdem können die seitlichen Klammern je nach Smartphone einige Bedienknöpfe verdecken.
Das Testfazit lautet: sehr stabile, wuchtige Halterung mit guter Verarbeitung und sicherem Halt, aber hohem Gewicht und eingeschränkter Zugänglichkeit einzelner Tasten.
Der Fidlock Vacuum Handlebar Base plus Pad ist mit 51 Gramm der leichteste Halter im Test. Das Smartphone wird über ein aufgeklebtes Pad mit dem Halter verbunden. Magnetkraft führt das Gerät in die richtige Position, anschließend sorgt das Vakuumsystem für die Fixierung.
Das Andocken funktioniert schnell und intuitiv. Zum Abnehmen wird lediglich der Sicherungsring nach unten gedrückt. Auch die seitlichen Bedienelemente des Smartphones bleiben vollständig zugänglich.
Auf ruppigen Strecken wackelt das Smartphone etwas stärker als bei Quad Lock oder SP Connect. Die getestete Verbindung wirkt zudem weniger verwindungssteif. Dafür ist der Fidlock sehr klein, leicht und unauffällig. Eine passgenaue Smartphone-Hülle ist optional erhältlich.
Das Testfazit lautet: extrem leicht, klein und einfach zu bedienen, mit leichten Abstrichen beim Halt auf unebenen Strecken.
Der SKS Smartgrab 360 kostet 24,99 Euro und ist damit das günstigste Modell im Test. Die universelle Halterung nimmt unterschiedliche Smartphones über seitliche Klemmarme auf. Eine spezielle Hülle ist nicht erforderlich.
Die Montage deckt viele gängige Lenkerdurchmesser ab. Das Smartphone kann im Hoch- oder Querformat genutzt werden. Die selbstschließenden Haltearme greifen das Gerät zuverlässig, müssen jedoch mit beiden Händen bedient werden.
Die Konstruktion ist vergleichsweise voluminös und mit 160 Gramm relativ schwer. Je nach Smartphone können die Klammern seitliche Tasten verdecken. Auf unebenem Terrain wackelt das Gerät zudem etwas.
Das Testfazit lautet: günstigster Halter mit solider Konstruktion und breiter Kompatibilität, aber weniger komfortabler Bedienung, hohem Gewicht und etwas Bewegung auf schlechten Wegen.
Der Quad Lock Out Front Mount + Mag Case* ist der beste Smartphonehalter im Vergleich. Er verbindet den sichersten Halt mit einer hochwertigen, alltagstauglichen Schutzhülle. Wer sein Smartphone regelmäßig zur Navigation und Trainingsaufzeichnung nutzt und bereit ist, dafür mehr auszugeben, erhält ein besonders durchdachtes und dauerhaft nutzbares System.
SP Connect bietet nahezu dieselben Grundvorteile und ist rund 30 Euro günstiger. Der Halter ist etwas weniger steif, überzeugt aber mit sehr guter Bedienung, einfacher Montage und einer hochwertigen Smartphone-Hülle. Damit ist SP Connect die interessanteste Alternative zum Testsieger.
Der Topeak Omni RideCase II empfiehlt sich für preisbewusste Fahrer. Er ist leicht, flexibel und einfach zu montieren. Wer keine spezielle Smartphone-Hülle möchte und eine unkomplizierte Lösung für mehrere Fahrräder sucht, bekommt hier viel Funktion für wenig Geld.
Fidlock spricht vor allem Radsportler an, die Gewicht sparen und ihr Smartphone schnell andocken möchten. Die Vakuum-Magnet-Technik funktioniert komfortabel, erreicht bei der Verwindungssteifigkeit aber nicht das Niveau der mechanischen Systeme.
Acid und SKS halten das Smartphone ebenfalls zuverlässig, bringen jedoch deutlich mehr Gewicht ans Cockpit. Der Acid ist besonders stabil und hochwertig verarbeitet, während der SKS mit dem niedrigsten Preis punktet. Für regelmäßige Navigation auf dem Rennrad sind beide funktional, bei Handling und Gewicht liegen sie aber hinter den leichteren oder stärker integrierten Lösungen.

Redakteur
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