Der Omata ist ein Radcomputer mit GPS und Zeigerwerk. Die Zeiger zeigen unter anderem Tempo und Distanz. Im Hintergrund werden die Daten aufgezeichnet. Das Gerät ist für alle gedacht, die vom Dauerblinken am Lenker genug haben und Radfahren wieder so erleben wollen wie früher: Man bog falsch ab und musste am Ende der Sackgasse umdrehen.
Der Omata One übersetzt GPS-Daten in eine mechanische Anzeige. Nach eigenen Angaben ist er der erste analoge Radcomputer mit internem GPS. Silca, 1917 in Mailand gegründet, hat die Marke gekauft. Silca ist bekannt für Pumpen, Werkzeug und Schmierstoffe und nennt sich selbst Pionier der Rahmenpumpe. CEO Josh Poertner ist in seinem Element, wenn es um Marginal Gains und Besonderes geht. Er sagt: „Wir haben Omata gekauft, weil wir glaubten, dass es ein Produkt ist, das in dieser Welt weiter existieren sollte”.
Der Omata nutzt alte Seiko-Bauteile, und der Vorrat ist begrenzt. Silca montiert ihn in Indianapolis von Hand und verkauft ihn in kleinen Chargen. Laut Poertner testet die Firma so jedes Gerät auf lange Haltbarkeit.
Der Omata ist keine Antwort auf die Datenflut am Lenker, sondern eine Gegenposition. Du siehst Tempo und Distanz, den Rest liest du später aus. Das passt zu Fahrern, die ohne Zahlenstress fahren wollen. Wer lieber Intervalle nach Wattwerten fährt und vorgeplanten Routen folgen will, braucht weiterhin einen Computer mit Display. Da die Aufnahme zu Garmin- und Wahoo-Haltern passt, kannst du ihn leicht am Rad montieren und nach Belieben wechseln. Wir würden ihn gern mal für Ausfahrten der anderen Art mitnehmen: spontan abbiegen, ohne zu wissen, wo der Weg hinführt.
Das stört uns:
Unser Fazit: Der Omata ist ein Liebhaberstück und kein Garmin-Ersatz.
Ablesen: Das Zifferblatt hat vier Zeiger. Der rote läuft über die äußere Skala und zeigt das Tempo, je nach Version in km/h oder mph. Der dünne weiße zeigt die Distanz. Zwei kleine Zeiger in Teilzifferblättern zeigen weitere Daten. Dazu kommen Statusanzeigen für GPS und Akku.
Daten und Sensoren: Der Omata speichert die Fahrt als FIT-Datei. Die überträgst du per iOS-App oder USB-C aufs Handy oder den Rechner. Von dort kannst du sie auch nachträglich zu Strava und Co. hochladen. Ein Firmware-Update koppelt Sensoren per ANT+, etwa Powermeter oder Pulsgurt. Die Werte landen in der Aufzeichnung. Auto-Pause und GPS-Fix sind an Bord.
Hardware: Silca hat die Hardware neu gebaut. Eine dreifache Lippendichtung dichtet die drehbare Lünette ab. Eine Gore-Tex-Membran sitzt über dem Barometer.
Hättest du bei 800 Dollar zugeschlagen? Schreib es uns in die Kommentare.

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