Radbekleidung für die ÜbergangszeitBei Castelli heißt diese Transistion

Matthias Borchers

 · 24.08.2026

Castelli Transition Corretto LS
Foto: Castelli
Castelli erweitert sein Bekleidungskonzept um die Linie Transition. Im Mittelpunkt stehen Trikots, Hosen und Jacken für wechselhafte Bedingungen zwischen etwa 12 und 20 Grad Celsius. Den Auftakt bilden neue Farbvarianten des Corretto-Jerseys mit langen Ärmeln.

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Kleidung für eine längere Übergangsphase

Die klassische Einteilung der Radsportbekleidung ist einfach: Im Sommer kommen leichte Trikots und kurze Hosen zum Einsatz, im Winter folgen Thermojacken, lange Trägerhosen und wärmende Zusatzschichten. Dazwischen liegt eine Wetterphase, die in der Praxis immer mehr Bedeutung gewinnt. Die Temperaturen schwanken, der Morgen kann kühl beginnen, während die Ausfahrt am Nachmittag bereits deutlich milder ausfällt.

Castelli will diese Bedingungen mit der neuen Linie Transition gezielter abdecken. Nach Angaben des italienischen Herstellers richtet sich das Konzept an den Zeitraum zwischen Sommer und Winter, in dem reine Sommerbekleidung häufig zu wenig Schutz bietet, vollständige Winterausrüstung jedoch schnell zu warm wird.

Als typischen Temperaturbereich nennt Castelli 12 bis 20 Grad Celsius. Entscheidend ist dabei nicht nur die Temperatur, sondern auch die Kombination aus Wind, Sonneneinstrahlung, Fahrtempo und Dauer der Ausfahrt.

Leichte Materialien, mehr Schutz

Das Corretto-Jersey mit langen Ärmeln steht beispielhaft für diesen Ansatz. Es bietet mehr Bedeckung als die kurzärmlige Variante, soll dabei aber die Eigenschaften eines leichten Sommertrikots beibehalten. Castelli beschreibt das verwendete Material als atmungsaktiv, leicht und aerodynamisch.

Damit richtet sich das Jersey an Fahrerinnen und Fahrer, denen ein Kurzarmtrikot an kühlen Tagen nicht mehr genügt, die aber noch keine isolierende Winterbekleidung benötigen. Die langen Ärmel können den Oberkörper und die Arme vor Fahrtwind schützen, ohne die Wärmeleistung einer stärker gefütterten Thermoschicht zu erreichen.

Gerade bei sportlichem Tempo kann dieser Unterschied relevant sein. Während eine wärmende Jacke bei intensiven Passagen schnell zu Hitzestau führen kann, lässt sich ein leichtes Langarmtrikot vielseitiger einsetzen. Für sehr windige, nasse oder deutlich kältere Bedingungen dürfte jedoch weiterhin eine zusätzliche Schutzschicht erforderlich sein.

Neue Farbvarianten für das Corretto

Zum Start ergänzt Castelli das Herrenmodell um zwei neue Farbstellungen. Angeboten wird das Jersey in Steel Fade mit Chestnut und Vivid sowie in Night Shade mit Elmwood und Rosa Giro. Die Farben setzen auf eine zurückhaltende Grundgestaltung mit kontrastierenden Akzenten.

Das Corretto-Jersey bildet nach Herstellerangaben den Kern eines größeren Transition-Konzepts. Dazu sollen unter anderem leichte Trägerhosen, wärmende kurze Trägerhosen, kompakt verstaubare Isolationsschichten und leichte Schutzbekleidung gehören. Castelli verfolgt damit einen modularen Ansatz, bei dem einzelne Bekleidungsstücke je nach Wetterlage kombiniert werden können.

Das kann die Transition-Kollektion

  • Castelli führt mit Transition eine Bekleidungslinie für die Übergangszeit ein.
  • Der Einsatzbereich liegt zwischen 12 und 20 Grad Celsius.
  • Leichte, atmungsaktive und aerodynamische Materialien sollen Hitzestau vermeiden.
  • Zwei neue Farbvarianten sind für das Herrenmodell erhältlich.
  • Weitere Produkte wie leichte Trägerhosen und kompakt verstaubare Isolationsschichten sollen folgen.

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Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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