Matthias Borchers
· 19.09.2026
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Die wichtigsten Neuheiten der Kollektion sind die langen RCR-R Trägerhosen für Damen und Herren. Diese ist gemacht fürs Training bei Temperaturen zwischen 8 und 15 Grad Celsius.
Die Herren-Ausführung kombiniert den PRO-FIT-Schnitt mit dem Sitzpolster Elastic Interface RCR 2.5 HD. Van Rysel gibt den Einsatzbereich mit bis zu fünf Stunden im Sattel an. Die Hose ist laut Hersteller leicht und atmungsaktiv, also eher für intensive Fahrten in der Übergangszeit als für sehr kalte, nasse Wintertage.
Bei der Damen-Version kommt das Sitzpolster Elastic Interface Paris HP Women zum Einsatz. Hinzu kommt das BackEase-System für stressfreie Pinkelpausen, ohne dass das Oberteil ausgezogen werden muss. Van Rysel nennt für diese Variante eine Einsatzdauer von bis zu sechs Stunden. Beide Hosen sollen in jeweils zwei Farben erhältlich sein und kosten 70 Euro >> hier erhältlich.
Die RCR-Reihe, kurz für RaCeR, bildet den sportlichen Kern der Herbst-Winter-Kollektion. Alle Teile sind im PRO-FIT-Schnitt gehalten. Das bedeutet eine eng am Körper anliegende Passform, die besonders für ambitionierte Trainingsfahrten und eine möglichst flatterfreie Sitzposition gedacht ist.
Für kühlere Herbsttage oberhalb von etwa 8 Grad positioniert Van Rysel das RCR Long-Sleeve Jersey. Das unisex Langarmtrikot soll in neun Farben erscheinen und 60 Euro kosten. Damit bietet die Serie sowohl zurückhaltende als auch auffällige Varianten, ohne das Konzept einer rennorientierten Passform zu verlassen.
Für niedrigere Temperaturen ergänzt die Marke die RCR Cold Weather Reihe. Zentrales Produkt ist die RCR Jacket für Herren. Sie kombiniert laut Van Rysel das Material Kima Toplight mit Matrix-Gewebe und soll so Schutz vor winterlicher Kälte mit einer für sportliche Fahrten ausgelegten Konstruktion verbinden. Die Jacke ist in zwei Farben erhältlich und kostet 70 Euro.
Auch für Frauen ist ein RCR-Winterset vorgesehen: Jacke und Winter-Bib-Tights sind auf kältere Bedingungen zugeschnitten. Die Damenhose nutzt ebenfalls die BackEase-Technologie. Die Jacke soll in zwei Farben verfügbar sein, die lange Hose in einer Farbe. Die Preise liegen bei 70 Euro für die Jacke und 75 Euro für die Bib-Tights.
Während RCR auf eine sportlich enge Ausrichtung setzt, richtet sich EDR, kurz für Endurance, an Fahrer mit längeren Trainings- und Ausfahrtsdistanzen. Van Rysel betont bei dieser Linie vor allem Praktikabilität und integrierte Taschen. Das ist relevant für Touren, bei denen Verpflegung, Zusatzhandschuhe oder eine kompakte Regenjacke schnell erreichbar sein sollen.
Das EDR Jersey Shield ist für Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius vorgesehen. Der Stoff soll genau die Wärme liefern, die für herbstliche Bedingungen nötig ist, ohne bei höherer Belastung zu stark aufzutragen. Das Langarmtrikot erscheint für Damen und Herren. Für Herren sind vier Farben angekündigt, für Damen eine Farbe. Der Preis beträgt 45 Euro >> hier ehältlich.
Die EDR Jacket übernimmt den Wetterschutz für winterliche Ausfahrten. Sie kombiniert einen wasserdichten Stoff mit Fleece-Futter. Auffällig ist die Taschenlösung: In der Herren-Version sollen insgesamt zehn Taschen zur Verfügung stehen. Damit unterscheidet sich die Jacke deutlich von der stärker auf Reduktion ausgelegten RCR-Linie. Die EDR Jacket kostet 80 Euro und soll in drei Herren- sowie einer Damenfarbe erhältlich sein.
Mit RCR und EDR trennt Van Rysel die Einsatzbereiche klarer: RCR adressiert sportliche Fahrer, die einen engen Schnitt und möglichst wenig überschüssiges Material bevorzugen. EDR legt mehr Wert auf Wärme, Wetterschutz und Stauraum für längere Touren. Entscheidend für die Auswahl bleiben Temperatur, Trainingsintensität und die Frage, ob die Ausfahrt eher schnell und kurz oder lang und wechselhaft wird.

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