Das zentrale Sicherheitsmerkmal des neuen Rennrad-Helms ist die sogenannte Kinetiore-Technologie. Laut Herstellerangaben biete diese einen integrierten Schutz vor Rotationskräften, indem sich “Knautschzonen” bei einem Aufprall verformen und die Energie vom Kopf wegleiten. Das Konzept ist vergleichbar mit der MIPS-Technologie, die bei vielen Helmherstellern zum Einsatz kommt. Lazer dagegen nutzt bei seinen Helmen die hauseigene Technik. Die alte Version des Sphere war bislang ohne Kineticore erhältlich.
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Der Rotationsschutz ist in die Konstruktion des Kopfschützers integriert. Sogenannte Controlled Crumple Zones (dt.: Knautschzonen) sind speziell gestaltete Bereiche im Fahrradhelm, die sich bei einem Aufprall kontrolliert verformen sollen. Dadurch werde die Aufprallenergie absorbiert und vom Kopf weggeleitet. Neben einem verbesserten Schutz verspricht Lazer durch die Kineticore-Integration zudem ein geringeres Gesamtgewicht. Für Helmgröße M nennen die Belgier 270 Gramm. Die Technologie soll außerdem für einen kühlen Kopf sorgen, indem die Verformungszonen als Belüftungskanäle fungieren.
Konkrete Angaben zur aerodynamischen Performance macht Lazer nicht. Durch die Platzierung als Mittelklasse-Modell, das für den Renneinsatz wie für die Trainingsfahrt gedacht ist, dürfen Interessenten vom Sphere Kineticore aber wohl keine Wunderdinge erwarten. Praktische Features sind eine Brillenhalterung und die Nachrüstoption für ein LED-Rücklicht, das optional für 29,95 Euro (UVP) erhältlich ist.
Lazer bietet den neuen Rennrad-Helm in drei Größen (S, M und L) sowie fünf Farbvarianten (Schwarz, Violett, Grün, Grau, Weiß) an. Markstart ist laut Herstellerangabe Ende Januar.