TOUR testet jede Menge Fahrräder, Komponenten, Zubehör. In diesem Artikel sind übersichtlich die Top 3 aus ganz verschiedenen Tests. Der Artikel wird in Zukunft regelmäßig aktualisiert.
TOUR-Tests probieren nicht nur an. TOUR-Tests sammeln nicht nur Fahreindrücke. TOUR hat eigene Testmaschinen, TOUR geht regelmäßig in den Windkanal, TOUR crasht Helme.
Drehmomentschlüssel
Foto: Georg GrieshaberPrüfgerät von Gedore
Aus der Fahrradwerkstatt, egal ob professionell oder Hobbywerkstatt, sind Drehmomentschlüssel nicht wegzudenken. Nicht auszudenken, wir schrauben den Sattel fest und zerstören dabei unser geliebtes Rad. Oder der Lenker bleibt nicht in Position, weil wir die Schrauben aus Vorsicht nicht ausreichend fest gezogen haben. Ein Sicherheitsrisiko! Damit weder das eine noch das andere passiert, sollte man sich an die vom Hersteller vorgegebenen Drehmomente halten. Dabei hilft ein Drehmomentschlüssel. Und die korrekte Handhabung des Werkzeugs.
Fazit (Kurzform): Das Topeak-Werkzeug kommt nicht ganz so schmuck daher wie das von Silca, ist dank Kettennieter aber das komplettere Tool und mit dem flachen Etui noch etwas kompakter
Fazit (Kurzform): Überzeugt mit überragender Verarbeitung. Ratschengriff, Drehmomentaufsatz, Verlängerung und Bits ruhen im gewachsten Etui. Alle Verbindungen werden magnetisch fixiert.
Fazit (Kurzform): Ein umfangreiches Paket zum attraktiven Preis. Perfekt ausbalanciert, intuitiv bedienbar und mit optimal ablesbarer Skala in 0,1er-Schritten verstellbar.
Fazit (Kurzform): Ein umfangreiches Paket zum attraktiven Preis. Perfekt ausbalanciert, intuitiv bedienbar und mit optimal ablesbarer Skala in 0,1er-Schritten verstellbar.
Fazit: Die Jacken tragen sich angenehm auf der Haut und rascheln nur leise. Der Schnitt ist gut auf die gebeugte Haltung abgestimmt, vorn an Brust und Bauch wellt sich jedoch relativ viel Stoff. Kragen und Ärmel passen in der Länge. Auch nach dem Waschen bieten die Modelle besten Wetterschutz: Sie sind dicht, Regen perlt zuverlässig ab. Kragen und Ärmel sind lang, aber nicht ganz so anschmiegsam wie bei Alé. Der gedichtete Reißverschluss lässt sich relativ schwer einhändig bedienen, dafür passen die Jacken auch athletischen Figuren. Pluspunkte gibt es für den Schulterkamin zur Entlüftung und das reichlich applizierte Reflexmaterial.
Fazit: Die Jacke fühlt sich hochwertig an, bietet hohen Tragekomfort und liegt dank feiner Waffelstruktur angenehm trocken auf der Haut. Der Schnitt ist in jeder Haltung nahezu perfekt, bietet viel Bewegungsfreiheit und bleibt auch am Rücken stabil – nichts verrutscht. Zusammen mit Gore Wear teilt sich die etwas günstigere britische Marke Le Col den ersten Podestplatz. Die Jacke ist hervorragend verarbeitet und ideal auf die Rennradhaltung zugeschnitten. Das Rückenteil reicht über den Po, die Ärmel bedecken die Handgelenke auch bei gestreckter Haltung, und der Kragen schützt zuverlässig vor Fahrtwind. Der Reißverschluss lässt sich dank optimaler Passform leicht einhändig bedienen. Auch beim Wetterschutz und der Ausstattung erreicht die Jacke Top-Noten.
Fazit: Die Jacke fühlt sich wie ein robuster Regenschutz an, raschelt leicht, liegt aber angenehm und trocken auf der Haut. Der Schnitt ist hervorragend auf die Rennradhaltung abgestimmt – Länge und Form passen ideal zur gebeugten Position. Trotz sportlicher Passform bleibt viel Bewegungsfreiheit erhalten. Mit den Gesamtnoten 1,5 (Herren) und 1,4 (Damen) ist die Spinshift verdienter Testsieger. Das Damenmodell setzt sich mit geringerem Gewicht und kleinerem Packmaß an die Spitze. Die Jacke überzeugt rundum: zuverlässiger Wetterschutz auch nach dem Waschen, einhändig bedienbarer Reißverschluss, durchdachte Details. Wer einen langen Hals und Oberkörper hat, könnte sich Kragen und Rückenpartie noch etwas länger wünschen – das ist aber Kritik auf hohem Niveau.
Fazit: Acid ist die Hausmarke von Cube und bietet viel Tasche fürs Geld. Sattel- und Lenkertasche mit Rollverschluss lassen sich aus dem Halfter entnehmen, das ist praktisch und verkürzt die Ladezeiten. Mit knapp zwei Kilo bei 34 Liter Volumen gehört das Set zu den schweren im Test.
Platz 2: Tailfin
Aero-Pack, Half Frame Bag, Top Tube Bag und Bar Bag System heißen die vier Taschen, die wir zu einem Set für unseren Test zusammengestellt haben.
Set-Preis: 805 Euro
Volumen: 35,1 Liter
Gewicht: 2,7 Kilogramm
Fazit: Das teuerste und schwerste Set im Test ist unzerstörbar und für den Dauereinsatz gemacht. Selbst voll beladen bleibt das Rad sehr fahrstabil, das Gepäck ist gut geschützt. Benötigt mehr Zeit zur Erstmontage, überzeugt danach aber mit sehr einfacher Anbringung und Entnahme von Lenker- und Hecktasche.
Fazit: Der Anspruch des deutschen Herstellers ist Leichtbau. Dem wird das Set-Gewicht von 900 Gramm für 30 Liter Stauraum vollauf gerecht. Viele gute und durchdachte Details.
Fazit: Busch & Müller bietet zum Setpreis von 150 Euro ein solides Paket aus Scheinwerfer und Rücklicht. Gut gefallen haben uns die Verarbeitung, sowie die intuitive Bedienung mit einem Druckschaltern und den verlässlichen Indikatoren der Akkustands-Anzeige. Die Ausleuchtung der Fahrbahn ist gut, drei Stunden Leuchtdauer in der hellsten Stufe ebenfalls; das Rücklicht leuchtet sogar 24 Stunden mit einer Akkuladung. Der Halter vom Scheinwerfer passt lediglich an runde Lenker, als Zubehör gibt es jedoch auch einen Halter mit Go Pro-Standard zur Montage am Ausleger.
Platz 2: Supernova Lights B54 Pro (kein Rücklicht)
Fazit: Der Scheinwerfer von Supernova Lights ist technisch auf dem Niveau von Lupine, baut jedoch etwas größer. Das Auf- und Abblendlicht wird über einen Testschalter mit Kabelverbindung bedient; eine App zur Steuerung der Helligkeit gibt es ebenfalls und ist etwas übersichtlicher als beim Konkurrenten. Die Ausleuchtung bei Fern- und Ablendlicht ist hervorragend, die Leuchtdauer in der höchsten Leuchtstufe gut. Der Scheinwerfer wird per Ausleger am Lenker montiert, Alternativ-Halter sind erhältlich. Zum Testzeitpunkt Ende 2025 gab es von Supernova noch kein Nachrüst-Rücklicht, soll laut Hersteller jedoch 2026 auf den Markt kommen.
Fazit: Frontlicht mit Fernlicht gehört zu den besten am Markt. Der Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn inklusive Fahrbahnrand hell und homogen aus, auch schon bei Abblendlicht. Das Umschalten funktioniert praktisch über einen Funkschalter, der sich überall am Lenker befestigen lässt. Die Leuchtdauer von über dreieinhalb Stunden erreicht der Scheinwerfer in der höchsten Leuchtstufe; verlängern lässt sich diese mit der auf dem Smartphone verbundenen App. Der Standardhalter passt an runde Lenkerquerschnitte, Alternativen für integrierte Cockpits gibt es im Zubehör. Das Rücklicht hat ein integriertes Bremslicht und wird mit einem Magnet-Halter am Sattelgestell montiert.
Fazit: Für große Menschen, pumpt durchgehend leicht, das Manometer ist gut ablesbar und misst präzise; ärgerlich ist der etwas kippelnde Zylinder im Metallstandfuß; langer Schlauch.
Fazit: hochwertig verarbeitet, pumpt reibungslos, toller Holzgriff, standfest mit solidem Pumpenkopf; kleine Schwächen bei der Ablesbarkeit und Ersatzteilversorgung.
Fazit: Mit ihrer sehr starken Biegung sitzt die leichte Rudy Project extrem nah am Gesicht. Fahrtwind hat hier keine Chance. Damit eignet sich die schnittige Italienerin vor allem für schnelle Piloten. Das rahmenlose Design bietet dabei beste Rundumsicht. Gute Einstellbarkeit am Nasenbügel aber nur mäßiger Beschlagschutz. Noch ausreichend gute Tönungsgeschwindigkeit.
Fazit: Für gerade mal 100 Euro gibt’s bei Giant eine umfangreich ausgestattete Brille. Dank klarem Wechselfilter deckt die Agos nahezu alle Sichtverhältnisse ab, die bläuliche Tönung wirkt aufhellend und leicht kontrastverstärkend. Auch die Tönungsgeschwindigkeit ist top. Leider sitzt die Brille hoch und locker – die Bügel sind rutschig und der Rahmen stört im Sichtfeld.
Fazit: Die teure aber hochwertige Evil Eye sitzt wie keine andere – straff aber bequem – und dank umfangreicher Anpassungsmöglichkeiten perfekt austariert am Gesicht. Zugluft hat hier keine Chance. Top: Ihre leicht orange Tönung verstärkt die Kontraste im Gelände. Auf Lichtwechsel könnte die Trailsense etwas schneller reagieren, zudem ist die Anfangstönung schon recht dunkel. In zwei Größen erhältlich.
Fazit: Die Tasche sitzt stabil auf dem Oberrohr, passt aufgrund der Ösenposition jedoch nicht auf jeden Renner; der Zugriff aufs Staufach ist auch unterwegs top, praktisch sind das Innenfach und die Kabeldurchführung vorne; das Außenmaterial ist dicht, der Reißverschluss nicht ganz.
Fazit: Leicht; schlanke, niedrige, schnittige Bauform; top verarbeitet; das vordere Langloch für die Schraubbefestigung ist weit von der Vorderkante entfernt; der RV läuft leicht, der Zugriff zum langen Fach gelingt unterwegs problemlos; das Material lässt kein Wasser durch, der Reißverschluss lediglich ein paar Tropfen.
Fazit: Sehr gut verarbeitet; bei sehr kleinen Rahmen kann der Deckel an die Sattelspitze stoßen; lässt sich dank großem Deckel mit Magnetverschluss sehr leicht be- und entladen, praktisch ist das Netzfach innen; erlaubt dank variabler Ösen und Riemen viele Montageplätze, jedoch ist das vordere Loch weit zurückversetzt.
Fazit: Geringes Gewicht, top Funktion und gutes Handling. Der Uebler I21 Z60 macht fast alles richtig. Die simple Konstruktion des i21 Z60 spart Gewicht und ermöglicht kleinstes Staumaß. Trotzdem ist der Uebler Fahrradträger stabil und wertig verarbeitet. Er lässt sich spielend auf die Kupplung setzen und klemmt durch Abklappen der Schienen – clever! Dank des breiten Bügels und leicht versetzbarer Greifer fasst der Uebler auch komplizierte Rahmenformen. Nur für sehr lange Radstände fehlt etwas Spielraum – längere Rastbänder gibt es optional. Die konischen Schienen passen für nahezu alle Reifenbreiten.
Fazit: Mit einer Spannweite wie ein Kondor transportiert der Eufab selbst längste Radstände. Super sind die versetzbaren Radschuhe. Alle Rastbänder sind metallverstärkt, gummiert und reichen auch für fette Reifen oder voluminöse Unterrohre. Neben der soliden Verarbeitung gefallen vor allem der lange Klemmhebel, der Tragegriff und die Bus-taugliche Abklappfunktion. Kleines Manko: Der Bügel bietet wenige Klemmpositionen, das Versetzen der Greifer ist umständlich. Teils etwas scharfkantig.
Fazit: Dickschiff für dickes Budget. Dafür ist der Thule Fahrradträger unübertroffen in Sachen Verarbeitung, Konstruktion und Handling. Wie ein Schmetterling entfaltet er seine Schienen samt Kennzeichen-Halter. Er bietet Platz für alle Arten von Rädern – egal ob lang oder kurz, dicke oder dünne Rahmen. Die neuen Greifer sind perfekt bedienbar und einhändig versetzbar, alle Rastbänder laufen geschmeidig und lassen sich leicht lösen. Klemmhebel, Stecker sowie die Ratschen sind gut erreichbar positioniert. Clever: der Tragegriff in den Schienen.
Ausstattung: nahtlose Träger und Bündchen; Reflex; Y-Träger
Polsterhärte: weich bis mittel
Polsterdicke: mittel
Note: 1,6
Fazit: Weiches und leichtes Material trägt sich wie ein Hauch von Nichts, sitzt aber dennoch stabil; Träger laufen angenehm zwischen der Brust, sind aber umständlich im Handling und rollen ein; Silikon an den Beinabschlüssen ist spürbar; das Polster ist gut platziert und macht auch lange Touren mit.
Platz 2: Gorewear Distance Bib Shorts + 2.0 Womens (schnell sein weil bald nicht mehr da
Fazit: Super bequemes Material mit angenehmer Spannkraft und hervorragendem Schnitt; Hautschmeichler ohne spürbare Nähte; die Box umschließt den Oberkörper angenehm, könnte minimal höher sein; breite Mesh-Träger mit guter Spannkraft in Radposition; straffes Sitzpolster mit gutem Support; eher für schmale Sitzknochenabstände.
Platz 1: Alé Voltage
Preis: 175 Euro
Produktionsland: Italien
Ausstattung: nahtlose Träger und Bündchen; Reflex
Polsterhärte: weich
Polsterdicke: mittel
Note: 1,3
Fazit: Die Frauenhose Alé Voltage ist aufwendig konstruiert mit minimaler Nahtführung und leichter Kompression; das Polster ist bequem, aber wenig druckstabil. Straffes aber weiches Material ist ein echter Hautschmeichler; Beinabschlüsse und Träger sind nahezu perfekt gelöst und mit die komfortabelsten im Test. Etwas kurze Hosenbeine.
Radhosen für Männer
Foto: Sandra Schuberth / StoryChief KIEine Radhose kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen ankommen und abbrechen
Fazit: Super bequemes Material mit angenehmer Spannkraft und hervorragendem Schnitt; keinerlei spürbare Nähte oder Abschlüsse; luftige, ausreichend straffe Mesh-Träger; gut dämpfendes aber schmales Sitzpolster; große Reflex-Prints und Windschutz im Intimbereich; top Marathonhose
Ausstattung: nahtlose Träger und Bündchen; Reflex; Mesh-Rücken
Polsterhärte: mittel bis hart
Polsterdicke: 12,5 mm
Note: 1,4
Fazit: Sehr leichte, aber dennoch robuste Bib mit hervorragender Spannkraft und tollem Schnitt; leichte Faltenbildung in Beinbeuge, ansonsten keine spürbaren Nähte und perfekt sitzende Beinabschlüsse; straffes Sitzpolster mit guter Dämpfung; unser Favorit für die Langstrecke.
Ausstattung: nahtlose Träger und Bündchen; Mesh-Rücken, kleine Rückentasche
Polsterhärte: mittel
Polsterdicke: mittel
Note: 1,2
Fazit: Exzellent geschnittene und top verarbeitete Radhose; sehr wenige unauffällige Nähte; breite, angenehm straffe Träger; Beinabschlüsse sitzen auch ohne Silikon perfekt; Oberkörper wird bis über den Bauchnabel bequem umschlossen; auffällig lange Hosenbeine, sehr gutes Long-Distance-Polster
Fazit: Schlanke Flasche, ergonomischer Sprühkopf, verstellbare Düse, gutes Sprühbild und gute Anhaftung; die Reinigungskraft ist überzeugend, hinterlässt geringe Spuren auf Alu, Pulverlack und Polycarbonat; die Flasche ist aus Recyclingmaterial hergestellt
Fazit: Einer der wenigen Reiniger im Test, der seine Stärken bei der Fettlösekraft hat und dabei sehr materialschonend wirkt; die schlanke Flasche unterstützt das gute Handlung durch den ergonomischen Griff; das gelartige Mittel lässt sich gut dosieren, trifft den Dreck jedoch nicht immer Zielsicher
Fazit: Bauchige Flasche mit tiefem Schwerpunkt drückt auf Dauer leicht in die Daumenbeuge, ansonsten ist das Handling bei Dosierung und Sprühbild sehr gut; löst den Normschmutz schnell und komplett an und bietet Top-Reinigungsleistung bei bester Materialverträglichkeit