Wer als Radsportler auch Fußball-Fan ist, muss sich 2026 nicht zwischen WM und Training entscheiden. Man muss nur richtig planen. Drei Ideen, wie das aussehen kann.
Wer samstags noch Erledigungen hat, muss deswegen nicht aufs Training verzichten. Vormittags Einkaufen, Wohnung, whatever – und nachmittags zwei bis drei Stunden auf’s Rad. Wer gegen 15 Uhr losfährt, ist rechtzeitig zurück und hat nach der Dusche sogar noch Zeit, was leckeres zu kochen. Kein schlechtes Gewissen, kein Kompromiss.
Wer den Tag ganz dem Rad widmen will: Frühstart, fünf bis sechs Stunden Ausfahrt, Speicher leer. Für abends Freunde einladen, Grill an, alkoholfreies Bier zur Regeneration – und pünktlich zum Anpfiff auf der Terrasse sitzen. Der Körper hat was getan, der Abend gehört dem Spiel.
Die konsequenteste Lösung. Bei Freunden, die weiter weg wohnen, einladen. Morgens so starten, dass du noch ausreichend Puffer für eventuelle Pannen, Gegenwind oder Kaffee-Stopps hast. Abends bist du da, du kannst duschen, ihr grillt gemeinsam im Garten und am Sonntag das Ganze wieder zurück - oder eine (Teil-) Strecke mit dem Zug. Ergebnis: ein komplettes Wochenende ordentlich Kilometer gesammelt, Freunde besucht und trotzdem das Spiel gesehen. Besser als jede Kompromisslösung.
Deutschland spielt. Der Samstag ist gerettet.

Redakteurin
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