Der Herbst schickt dieser Tage unmissverständliche Signale. Es wird früher dunkel, die Mittagspause draußen wird schonmal kühl und die Vorfreude auf Zwiebellook hält sich in Grenzen - jedenfalls bei mir. Die Indoor-Cycling-App Rouvy bringt für die Wintersaison einige Neuerungen: Zwift-Hardware läuft ab sofort mit der App, neue Routen aus Marokko bis Patagonien erweitern die Streckenbibliothek und Profis wie Wout van Aert laden zu gemeinsamen Rides ein.
Rouvy ist für alle, die echte Strecken erleben wollen, sei es als Vorbereitung auf ein Rennen wie den Ötztaler Radmarathon, als Urlaubsinspiration oder einfach weil eine animierte Fantasiewelt nicht das ist, was einen morgens um sechs auf den Sattel bringt. Die Preisgestaltung insbesondere mit Duo und Gruppen-Abos ist interessant und man kann sich gleich mit einer Freundesgruppe anmelden, perfekt auch für gemeinsame Fahrten, die durch den bereits früher im Jahr eingeführten In-Ride-Chat sozialer denn je sind.
Rouvy setzt auf reale Eindrücke: Echte Strecken, echte Videoaufnahmen, echte Anstiege. Das ist der klare Unterschied zu Zwift, das überwiegend auf Fantasiewelten mit hohem Maß an Gamification setzt. In einem Punkt hatten Nutzer bisher Nachholbedarf bei Rouvy angemeldet: soziale Features und Gamification lagen hinter Zwift zurück. Genau da setzt das Update an. Besonders die Zwift-Hardware-Kompatibilität ist ein cleverer Schachzug. Wer schon in Zwift-Hardware investiert hat, kann diese ab sofort auch mit Rouvy nutzen.
Trainer mit vorinstalliertem Zwift Cog und Click funktionieren ab sofort nahtlos mit Rouvy, inklusive Virtual Shifting und Steuerung vom Lenker aus. Das Zwift Ride kann als dauerhaft eingerichtetes Indoor-Setup für Rouvy genutzt werden. Die kompatible Hardware ist im neuen Rouvy-eShop erhältlich.
Ab 9. September bietet Rouvy im eigenen eShop eine Zwift Ride Rouvy-Edition an. Im Lieferumfang enthalten: Ein Set Rouvy-Sticker, mit denen Fahrerinnen und Fahrer ihr Setup rund um ihre persönlichen Radsportziele gestalten können.
TrainerRoad-Nutzer können ihre strukturierten Workouts ab sofort auf echten Rouvy-Routen absolvieren. Fokussiertes Training trifft auf reale Anstiege und Streckenführung.
Marokkanische Wüstenstraßen, die höchsten asphaltierten Straßen Indiens und die Weite Patagoniens: Rouvy bringt neue Strecken in höherer Bildqualität. Ein neues „Enhanced"-Tag kennzeichnet Routen, die visuell aufgewertet wurden. Neu ist außerdem die „Ride Later”-Funktion, mit der Nutzer Routen für später vormerken können.
Clubs, Communities und In-Ride-Chat wurden bereits diesen Sommer eingeführt. In den ersten zwei Monaten haben Nutzer bereits 850 Clubs und 130 Communities gegründet. Im Herbst folgen Club Challenges. Ab Oktober können Rouvy-Nutzer außerdem bei Pro Group Rides mit Wout van Aert, Victor Campenaerts und Mads Pedersen einsteigen.
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Redakteurin
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