TOUR Transalp Etappe 3: Quickie nach LivignoFoto: Uwe Geissler

EventTOUR Transalp Etappe 3: Quickie nach Livigno

Lisa Gärtitz

 6/22/2022, Lesezeit: 3 Minuten

Nach dem anstrengenden Tag übers Stilfser Joch ging es bei der dritten Etappe der TOUR Transalp 2022 etwas erholsamer zu – zumindest was die Länge betrifft. Zwei Alpenpässe mussten die Sportlerinnen und Sportler auf dem Weg von Bormio nach Livigno überqueren.

Erneut wurden die Starterinnen und Starter der diesjährigen TOUR Transalp am Start von strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen begrüßt. Pünktlich um 9:00 Uhr begaben sich die rund 600 motivierten Rennradlerinnen und Rennradler auf die komprimierte dritte Etappe. Dank ihrer 47 Kilometer konnte die verbleibende Zeit nach der heutigen kurzen Stage zum Durchatmen genutzt werden. Arbeiten mussten Lunge und Beine während des Rennens aber dennoch: zwei Alpenpässe und insgesamt 1775 Höhenmeter waren zu erklimmen.

Auf direktem Weg führte die Strecke der dritten Etappe von Bormio nach Livigno. Auf dem kurzen Weg stellten sich allerdings der Passo Foscagno und der Passo d’Eira den Fahrerinnen und Fahrern in die Quere: da hieß es erneut schnaufen und die Beinmuskulatur aktivieren. Ein wirklicher Pausentag war das heute also nicht. Doch die reichlich verbleibende Zeit nach dem Renntag konnten die Sportlerinnen und Sportler für eine ausgiebige Regeneration nutzen. Die ist auch nötig für den morgigen Tag, der die Starterinnen und Starter in 107 Kilometern und mit 2440 Höhenmetern von Livigno nach Aprica führen wird.

Vor allem für die Schnellsten des Tages war Schonung auch heute ein Fremdwort. Das Tempo wurde von Beginn extrem hoch gehalten. Da gab es keinen Moment zum Verschnaufen oder Beinelockern. „Weil die Etappe so kurz war, wurde vom Start weg Vollgas gefahren“, erklärt Nils Kessler vom Team Strassacker 1/radsport-news.com, der sich mit seinem Teampartner Moritz Palm den Tagessieg bei den Herren sicherte. „Wir haben uns erst an der letzten Welle vor Livigno absetzen können“, führt der glückliche Sieger fort. In dieser kurzen Distanz haben sie eine knappe halbe Minute Vorsprung auf die Zweitplatzierten, das Team Strassacker 2/radsport-news.com, herausfahren und somit erneut einen Doppelsieg einfahren können.

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Team Strassacker 2 behält Gesamtführung

Der allererste Fahrer, der die heutige Ziellinie überquerte, war der Einzelstarter Piero Lorenzini. Nach 1:40.27,2h erreichte er das Ziel in Livigno.

In der Teamwertung der Herren siegten heute Nils Kessler und Moritz Palm vom Team Strassacker 1/radsport-news.com mit einer Zeit von 1:44.24,7h, gefolgt vom Team Strassacker 2/radsport-news.com aus Benjamin Witt und Philip Peitzmeier, die das Ziel nach 1:44.49,0h erreichten. Den dritten Platz belegten Erik Franssen und Stefan Verhaaf vom Stipbike Racing Team mit einer Zeit von 1:45.22,1h.

Bei den Damen siegten erneut Kerstin Kaiser und Luisa Zimmermann vom Team Kartoffelclub; sie benötigten für die heutige Etappe 2:45.40,7h. Als zweites Frauenteam überquerten Carmen Krebs und Karina Steffan vom TSV Karlstadt Mädels nach 3:09.31,9h die Ziellinie. Drittplatzierte sind Gitta Fernau und Petra Marton vom Team Genussschnecken.

Schnellstes Mixed-Team war das Team Hypertech pb Castelli. Francesco Visconti und Chiara Doni erreichten das Ziel nach 1:53.35,8h. Jael Heinrich und Jonas Kahler vom Team Strassacker 3-mixed sicherten sich mit einer Zeit von 2:01.24,7h den 2. Platz. Platz 3 ging mit einer Zeit von 2:02.53,9h an Tina Büttner und Johannes Wagner vom Team drahtesel-lützelbach.de.

In der Gesamtwertung der Herren-Teams führen weiterhin Benjamin Witt und Philip Peitzmeier vom Team Strassacker 2/radsport-news.com. Die Führung bei den Damenteams halten noch immer Kerstin Kaiser und Luisa Zimmermann vom Team Kartoffelclub. In der Mixed-Wertung dominieren konstant Francesco Visconti und Chiara Doni vom Team Hypertech pb Castelli.

Über den legendären Mortirolo

Die Wetterprognose für morgen ist unbeständig, es werden Gewitter gemeldet. Hoffen wir, dass Petrus den Sportlerinnen und Sportlern morgen auf der langen und anspruchsvollen vierten Etappe von Livigno nach Aprica mild gestimmt ist.

Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse finden Sie unter: https://tour-transalp.de