Das Parkhaus des Modehauses Lengermann & Trieschmann (L&T) in Osnabrück verwandelte sich in eine ungewöhnliche Kriteriums-Strecke auf zwei Etagen – mit engen Kurven, Steigungen, Massenstarts und packenden Sprints. Organisiert wurde das Event Tour de Park(h)our von der Osnabrücker Radsport-Community „Team Tanke“, die damit ein neues urbanes Rennformat in die Stadt brachte.
Ab 9 Uhr morgens strömten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Check-in, bevor sie die Strecke bei einer Streckenbegehung in Ruhe kennenlernen konnten. 75 Startplätze standen für Erwachsene zur Verfügung, weitere 25 Plätze waren für ein kostenloses Kids-Race für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren reserviert. Das Rennen forderte dabei weniger klassische Ausdauer als vielmehr technisches Können. Besonders heikle Kurven wurden zur Sicherheit mit Strohballen abgesichert – dennoch kam es im Laufe des Tages immer wieder zu Stürzen. Allerdings gab es nur Schürfwunden und keine schweren Verletzungen.
Der sportliche Ablauf gliederte sich in mehrere Phasen: Im Qualifying maßen sich alle Starterinnen und Starter zunächst einzeln gegen die Uhr. Nach zwei Aufwärmrunden zählten zwei gewertete Runden, von denen die schnellere in die Rangliste einging. Diese Rangliste bildete die Grundlage für die Einteilung der Halbfinalgruppen, in denen jeweils maximal fünf Fahrerinnen und Fahrer gleichzeitig im Massenstart antraten. Frauen und Männer fuhren dabei auf getrennten Strecken. Weiter ins Finale kam jeweils nur die erstplatzierte Person, die verbleibenden Finalplätze wurden über die Zielzeiten vergeben. Im abschließenden Finale entschied erneut die Ankunftsreihenfolge darüber, wer die „Tour de Park(h)our“ gewann und am Ende auf dem Podium stand.
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Neben dem sportlichen Wettkampf bot das Event auch ein Rahmenprogramm mit Musik, Street Food und Festival-Atmosphäre mitten in der City. Das Konzept versteht sich laut den Veranstaltern als Format, das sportliche Leistung mit urbanem Lifestyle, Gastronomie-Kultur und moderner Mobilität verbindet – Radsport dorthin gebracht, wo man ihn nicht erwartet. Erfunden haben die Osnabrücker das Radrennen in einem Parkhaus nicht: Radrennen gab es bereits im Parkhaus in Düsseldorf, in Köln und auch in Eindhoven.
Die Schnellsten und die Gewinner im ersten Finale:
Frauen
Männer
Fynn Termin – 07:00 Min.
Janis Zipfel – 07:09 Min.
Fynn Bergmann – 07:23 Min.

Redakteur
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