Neues E-Rennrad von DucatiFoto: Hersteller

Neues E-Rennrad von Ducati

Thomas Musch

 3/9/2022, Lesezeit: 2 Minuten

Der renommierte Motorradhersteller Ducati bietet seit einigen Jahren auch E-Bikes an und stellt jetzt mit dem Ducati Futa sein erstes E-Rennrad vor.

Ducati, in Borgo Panigale bei Bologna ansässiger traditionsreicher Motorradhersteller, pflegt bereits seit einigen Jahren eine kleine, feine Linie von E-Bikes, die vom italienischen E-Bike-Hersteller Thok produziert werden. Jüngster Spross dieser Linie ist das E-Rennrad Futa. Das Rad ist nach dem Futa-Pass benannt, der Straße, die den Apennin-Gebirgszug zwischen Bologna und Florenz überquert und bei vielen motorisierten Ducatisti bekannt und beliebt ist.

Beim E-Antrieb und bei der Elektro-Schaltung setzt Ducati bei seinem E-Rennrad auf FSA.Foto: Hersteller
Beim E-Antrieb und bei der Elektro-Schaltung setzt Ducati bei seinem E-Rennrad auf FSA.

Das Futa basiert auf einem UD-Monocoque-Rahmen aus Carbon. Das Design und die Rohrformen bzw. -querschnitte betonen die Aerodynamik, die Lackierung in Grau, Schwarz und Rot nimmt typische Gestaltungselemente der Ducati-Motorräder auf.

Motor und Komponenten von FSA

Den kompakten und mit 3,98 Kilogramm vergleichsweise leichten Hinterradnabenmotor mit 250 Watt und 42 Newtonmetern Drehmoment steuert FSA bei (System HM 1.0), der 250-Wh-Akku ist ins Unterrohr integriert. Ein optionaler Range Extender mit 250 Wh ist als Zubehör erhältlich. Der Antrieb verfügt über fünf Unterstützungsstufen, die über die Garmin-Steuerung am Lenker ausgewählt werden können. Die zugehörige FSA-App informiert über alle relevanten Fahrdaten und die verbleibende Akkulaufzeit. Über die App ist es auch möglich, Software-Updates herunterzuladen.

Ausgestattet ist das Rad mit der K-Force-WE-Gruppe von FSA, deren 2x12 Gänge kabellos elektronisch betätigt werden. Kurbeln und Bremshebel bestehen aus Carbon. Hydraulische Scheibenbremsen mit 160 Millimeter großen Scheiben runden die Ausstattung ab. Die Carbonlaufräder AGX30 von Vision sind mit dem 35 Millimeter breiten Pirelli Cinturato Velo TLR bereift. Das Gesamtgewicht des E-Rennrads soll laut Hersteller bei 12,4 Kilo liegen.

Zum Start des E-Rennrads Futa: Limitiertes Sondermodell

Ducati wäre indes nicht der bekannt exklusive (Motorrad-)Hersteller, wenn er vom neuen Futa nicht auch gleich eine Limited Edition mit nur 50 Exemplaren aufgelegt hätte. Das Sondermodell ist mit Campagnolos Super Record EPS ausgestattet, rollt auf Metron 40 SL-Laufrädern von Vision und wiegt laut Hersteller 12,2 Kilogramm. Der Range-Extender ist bei diesem Modell ebenso serienmäßig wie der Radcomputer Garmin Edge Explore am Lenker.

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Die Modelle können über das Ducati-Händlernetz und online unter www.ebike.ducati.com bestellt werden. Das Futa wird für 7.690 Euro angeboten, die leichtere, limitierte Edition des Futa für 11.990 Euro.

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Nicht nur der E-Antrieb kommt von FSA, auch die E-Schaltung.Foto: Hersteller
Nicht nur der E-Antrieb kommt von FSA, auch die E-Schaltung.
Das Aero-Cockpit des Ducati Futa E-Rennrads.Foto: Hersteller
Das Aero-Cockpit des Ducati Futa E-Rennrads.
Ausgestattet ist das Rad mit der K-Force-WE-Gruppe von FSA, deren 2x12 Gänge kabellos elektronisch betätigt werden.Foto: Hersteller
Ausgestattet ist das Rad mit der K-Force-WE-Gruppe von FSA, deren 2x12 Gänge kabellos elektronisch betätigt werden.
Der Knopf zum Einschalten des E-Antriebs vorne am Oberrohr.Foto: Hersteller
Der Knopf zum Einschalten des E-Antriebs vorne am Oberrohr.
Kabellos und aufgeräumt: das Cockpit des Futa.Foto: Hersteller
Kabellos und aufgeräumt: das Cockpit des Futa.
Der 3,98 Kilogramm leichte Hinterradnabenmotor von FSA kommt auf 250 Watt und 42 Newtonmeter Drehmoment.Foto: Hersteller
Der 3,98 Kilogramm leichte Hinterradnabenmotor von FSA kommt auf 250 Watt und 42 Newtonmeter Drehmoment.
7.690 Euro wird das Ducati Futa kosten.Foto: Hersteller
7.690 Euro wird das Ducati Futa kosten.
Bild 8Foto: Hersteller
Nicht nur der E-Antrieb kommt von FSA, auch die E-Schaltung.Foto: Hersteller
Nicht nur der E-Antrieb kommt von FSA, auch die E-Schaltung.
Nicht nur der E-Antrieb kommt von FSA, auch die E-Schaltung.
Das Aero-Cockpit des Ducati Futa E-Rennrads.
Ausgestattet ist das Rad mit der K-Force-WE-Gruppe von FSA, deren 2x12 Gänge kabellos elektronisch betätigt werden.
Der Knopf zum Einschalten des E-Antriebs vorne am Oberrohr.
Kabellos und aufgeräumt: das Cockpit des Futa.
Der 3,98 Kilogramm leichte Hinterradnabenmotor von FSA kommt auf 250 Watt und 42 Newtonmeter Drehmoment.
7.690 Euro wird das Ducati Futa kosten.
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