Die nächste GenerationDas neue Scott Foil

Unbekannt

 · 26.06.2015

Die nächste Generation: Das neue Scott FoilFoto: Scott/Michael Rauschendorfer

Beim Bestreben, Rennräder aerodynamisch zu optimieren, war Scott einer der Pioniere – das Scott Foil hat Maßstäbe gesetzt. Jetzt stellt der Schweizer Hersteller das neue Modell vor

Foto: Scott/Michael Rauschendorfer

State of the art: Zweieinhalb Jahre hat Entwicklungsingenieur Paul Remy an der Neuauflage des Foil gearbeitet, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Carbonrenner folgt konsequent dem Trend zur Systemintegration und aerodynamischen Optimierung bei gleichzeitig bestmöglichem Komfort. Ablesbar ist das an den aerodynamisch geformten Rohrquerschnitten, der Verlegung der Hinterradbremse unters Tretlager, der tiefen Anlegung der Sitzstreben sowie der formschlüssigen Gestaltung von Vorbau und Gabelschaft. Scott attestiert dem neuen Foil-Rahmen etwas mehr Steifigkeit in Tretlager und Lenkkopf im Vergleich zum Vorgängermodell, aber ein deutliches Komfort-Plus sowie durch die verbesserte Aerodynamik einen rechnerischen Zeitgewinn von 27 Sekunden auf 40 Kilometer bei durchschnittlich 45 km/h. Eindruck des ersten Fahrtests: Ein agiler, leichtfüßiger Renner mit sportlicher Sitzposition, die Sattelstütze gibt sichtbar nach, was als Komfort am Sattel auch spürbar ist.

Auf den Markt kommt das Foil in fünf Varianten. Die Top-Modelle Premium und Team Issue verfügen über Rahmen mit hochwertigen HMX-Carbonfasern, die Modelle Foil 10, 20 und 30 sind aus preiswerteren HMF-Fasern gefertigt, was die Rahmen geringfügig schwerer macht. Die Ausstattungen reichen top down von Shimanos Dura-Ace Di2 über die mechanische Dura-Ace, die Ultegra Di2 und die mechanische Ultegra bis zur 105. Preise wird Scott erst zur Eurobike bekannt geben.

Das Top-Modell der Foil-Reihe mit Shimanos Dura-Ace Di2 und Zipps 404-Carbonlaufrädern
Foto: Scott/Michael Rauschendorfer