Lukas Niebuhr
· 23.03.2026
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Auf der Suche nach den leichtesten Rädern wurde das UCI-Mindestgewicht von 6,8 Kilogramm für offizielle Straßenrennen gesprengt. Dabei ging es mitunter nicht um das Unterbieten der 6-, sondern der 5-Kilo-Marke. Eine Auswahl der leichtesten Renner auf der Cyclingworld.
Mit 5,6 Kilo liegt das Benotti Fuoca Ultra 1,2 Kilo unter der UCI-Grenze und schafft es in unserer Liste auf den dritten Platz. Der Rahmen soll in der Rahmenhöhe 54 nur ca. 730 Gramm wiegen. Der Carbon-Renner ist mit der Shimano Dura-Ace Di2 oder der Sram Red Axes erhältlich und rollt auf ax-lightness ULTRA SL Carbon-Laufrädern.
300 Gramm leichter als das Benotti ist das Storck Aernario.3 Platinum Max Performance - so leicht, dass es meine Kollegin Sandra problemlos auf einem Finger balancieren konnte. Das Rennrad basiert auf dem Aernario.3 Platinum und will mit dem geringen Gewicht neue Maßstäbe in Sachen Leichtbau setzten. Denn das Besondere: Das Storck ist in dieser Form in fünf verschiedenen Größen für den Markt konzipiert und kann für 12.999 Euro bestellt werden. Beim Bestaunen des Rades erzählt uns der Gründer Markus Storck, dass die Marke in den nächsten Jahren wohl noch leichtere Räder bauen möchte - und man eventuell sogar die 5-Kilo-Marke knacken könnte.
Diese Marke knackt das Scott Addict RC SUB5 von Dangerholm. Gustav Gullholm hat sich das ohnehin schon leichte Scott Addict RC geschnappt und geschaut, an welchen Stellschrauben noch Gewicht gespart werden könnte. Neben dem Austausch einzelner Komponenten musste auch die Lackierung dran glauben - und wurde mit einem Messer vom Rahmen gekratzt. Für Wiedererkennungswert sorgt das spezielle Sticker Bomb Design einen. Das Ergebnis: Ein Rennrad, das ebenfalls problemlos auf einem Finger balanciert werden kann und die UCI-Gewichtgrenze um 1,8 Kilo sprengt.
Natürlich sind leichte Räder schnell. Die schnellen Aero-Boliden werden jedoch nicht am Gewicht, sondern an den Watt-Messungen beurteilt. Zwei Aero-Renner sind uns dabei in besonderer Erinnerung geblieben.
Das von uns vor wenigen Wochen vorgestellte Merida Reacto Team konnten wir uns auf der Messe aus nächster Nähe anschauen. Mit 7,1 Kilo ist auch das Merida kein Schwergewicht. Es kommt mit dem CF5-Carbonrahmen, ist mit der Shimano Dura Ace Schaltung ausgestattet und rollt auf Vision-Laufrädern. Im Windkanaltest nach TOUR-Standard soll eine spezielle Aufbauvariante der fünften Generation des Reacto nur 196 Watt bei 45 km/h benötigen, womit es zu den schnellsten Rennrädern der Welt zählt. Die hier vorgestellte Version ist in sechs Größen zu einem Preis von 10.299 Euro erhältlich.
Einige Messe-Neuheiten warten noch auf ihre offizielle Vorstellung in den kommenden Wochen - so auch das erste Aero-Rennrad von Leeze. Mit dem Modell One möchte der Hersteller nach langer Entwicklungszeit auf den Markt schneller Rennräder einsteigen und so den Anforderungen des Factory Racing Teams gerecht werden. Zu Preis und Ausstattung dürfen wir aktuell noch nichts Preis geben. Wir freuen uns aber schon jetzt, wenn der Renner in die Redaktion rollt.
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Dass Produkte auf der Messe angeteasert werden, zu denen zum aktuellen Zeitpunkt noch keine konkreten Informationen öffentlich gemacht werden dürfen, ist übrigens nicht unüblich. Wir durften uns im Hinterzimmer der Cyclingworld ein Gravelbike anschauen, das so exklusiv ist, dass wir noch nicht einmal den Markennamen preisgeben dürfen... Auch auf die Vorstellung dieses Rades freuen wir uns sehr!
Der Rennradsport ein kostspieliger - das dürfte niemanden überraschen. Alleine zwei der fünf bisher vorgestellten Räder knacken die 10.000 Euro Marke. Natürlich bekommt man auch für deutlich weniger Geld ein sehr gutes Rad - Bugatti und Factor gehen jedoch einen anderen Weg...
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Das auf 250 Stück limitierte Bugatti Factor One zog alleine durch sein Bugatti-Design und die auffällige Lackierung viele Blicke auf sich. Vor allem die Gabel mit extremer Reifenfreiheit gibt dem Modell einen extravaganten Look. Der Preis von 25.800 Euro dürfte ein zusätzlicher Faktor gewesen sein, einen genaueren Blick auf das Rennrad zu werfen.
Die Cyclingworld hatte noch sehr viel mehr zu bieten als neue Rennräder. Hier könnt ihr unseren Besuch im Blog nachlesen.

Werkstudent