Spannende Zahlen rund um die Tour de France 2026: Die Tour startet am 4. Juli in Barcelona und endet am 26. Juli auf den Champs-Élysées in Paris. 184 Fahrer aus 23 Teams absolvieren 21 Etappen über 3320,7 Kilometer mit 53.950 Höhenmetern. Die Strecke führt durch sieben französische Regionen und drei katalanische Provinzen. Zwei Zeitfahren, acht Bergetappen und zwei Ruhetage prägen das Programm.
Themen in diesem Artikel
Die 113. Ausgabe der Tour de France führt vom 4. bis 26. Juli 2026 über 3320,7 Kilometer durch Spanien und Frankreich. 184 Fahrer in 23 Teams mit je acht Fahrern starten in Barcelona. Die Rundfahrt umfasst 21 Etappen mit insgesamt 53.950 Höhenmetern.
Strecke Tour de France 2026
Der Grand Départ der Tour de France 2026 erfolgt in Barcelona mit einem Mannschaftszeitfahren. Die Route durchquert drei katalanische Provinzen: Barcelona, Tarragona und Girona. In Frankreich passiert das Peloton 29 Départements in sieben Regionen. 37 Start- und Zielorte liegen auf der Strecke, darunter zehn neue: Tarragona, Granollers, Les Angles, Gavarnie-Gèdre, Hagetmau, Malemort, Ussel, Circuit Nevers Magny-Cours, Plateau de Solaison und Thoiry.
Sieben flache Etappen, vier hügelige Etappen und acht Bergetappen gliedern die Rundfahrt. Zwei Ruhetage sind am 13. Juli im Cantal und am 20. Juli in Haute-Savoie eingeplant. Das Einzelzeitfahren auf Etappe 16 führt von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains.
Berge und Anstiege Tour de France 2026
30 klassifizierte Anstiege der Kategorien 2, 1 und Hors Catégorie warten auf die Fahrer der Tour de France 2026:
13 Anstiege in den Alpen
6 Anstiege in den Pyrenäen
4 Anstiege im Massif Central
5 in den Vogesen
1 Anstieg im Jura
1 Anstieg in Katalonien
Der Col du Galibier bildet mit 2642 Metern den höchsten Punkt der Tour 2026 und trägt die Auszeichnung Souvenir Henri Desgrange.
Meistgelesene Artikel
1
2
3
4
5
Bergankünfte gibt es bei der Tour de France 2026 in Les Angles, Gavarnie-Gèdre, Le Lioran, Le Markstein, Plateau de Solaison, Orcières-Merlette und Alpe d'Huez. Die Schlussetappe endet traditionell auf den Champs-Élysées in Paris.
Sicherheit und medizinische Versorgung
300 Polizeibeamte begleiten die Tour permanent
28.000 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute sichern die Strecke
3000 Mitarbeiter der Départements kümmern sich um Aufbau, Beschilderung und Streckenschutz
3800 Verkehrsschilder markieren Gefahrenstellen entlang der Route
1000 Personen durchliefen vor der Tour Schulungen zu Sicherheit und Prävention. Eine nationale Sicherheitskampagne läuft über TV, Radio, Presse und digitale Medien.
Der medizinische Dienst umfasst zehn Ärzte aller Fachrichtungen, sieben Krankenpfleger, acht Krankenwagen, zwei Arztwagen, ein medizinisches Motorrad und einen Röntgenwagen.
Medien und Übertragung Tour de France 2026
190 Länder übertragen die Frankreichrundfahrt 2026
100 Sender zeigen das Rennen, davon 60 live. Alle Etappen werden vollständig übertragen. Das internationale Signal liefert 110 Stunden Live-Übertragung
3500 akkreditierte Medienmitarbeiter begleiten die Rundfahrt, darunter 1800 Journalisten aus 500 Medien.
2025 sahen Zuschauer über eine Milliarde Stunden Tour-Übertragungen.
Das Teamfunk-System läuft im vierten Jahr in Folge und überträgt live die Kommunikation zwischen Fahrern und Sportdirektoren.
Digitale Reichweite
41 Millionen Sessions verzeichnete die offizielle Tour-de-France-App 2025.
über 1,3 Milliarden Videos wurden auf den offiziellen Plattformen zwischen 29. Oktober 2024 und 22. Oktober 2025 angesehen
117 Millionen Besuche, davon 76 Millionen international und 40 Millionen einzelne Besucher erreichte die Website letour.fr.
14,6 Millionen Follower verfolgen die Tour auf allen Social-Media-Kanälen unter @letour.
Über eine Million Mitglieder zählt die digitale Community. Spezifische Accounts existieren für verschiedene Sprachen: @radiotour_fr, @radiotour_es, @radiotour_en, @letour_de und @letour_uk.
Empfohlener redaktioneller InhaltInstagram
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen.
Nachhaltigkeit und soziale Programme
Alle Fahrzeuge der Organisation sind hybrid oder elektrisch. 100 Prozent der XPO-Logistics-Lkw fahren mit Biokraftstoff. 101 sensible Natura-2000-Zonen stehen unter Schutz. 118 Müllsammelzonen für Fahrer sind eingerichtet, vier bis acht pro Etappe. Ein mobiler Ladeanhänger versorgt Elektrofahrzeuge. Spezielle TER-Bahnangebote, eine Mitfahrplattform und Fahrradparkplätze fördern umweltfreundliche Anreisen. 203 Städte erhielten seit 2021 ein Nachhaltigkeitslabel.
Das Programm "Les P'tits Vélos" führte seit 2018 700.000 Kinder an die Fahrradmobilität heran. "1 Vélo pour Tous" spendete seit Programmstart 7.200 Fahrräder und 7.300 Laufräder. Die Partnerschaft mit HandiCapZéro besteht seit 1996 und bietet angepasste Ausgaben sowie Tandem-Vorführungen für Sehbehinderte.
Werbekarawane und Zuschauer
Die Werbekarawane erstreckt sich über zwölf Kilometer
180 Fahrzeuge unterhalten die Zuschauer täglich 40 Minuten lang, 32 Prozent davon sind hybrid oder elektrisch
700 Karawanen-Mitglieder mobilisieren ihre Teams entlang der Strecke. 55 Betreuer koordinieren den Ablauf.
Jeder zweite Zuschauer kommt hauptsächlich wegen der Karawane zur Tour.
90 Prozent der Zuschauer möchten Werbegeschenke erhalten
75 Prozent schauen die Karawane mit der Familie an
78 Prozent behalten die erhaltenen Geschenke und finden sie nützlich.
Zuschauer verweilen durchschnittlich 7 Stunden und 22 Minuten am Streckenrand, um Karawane und Fahrer zu sehen.
Kristian Bauer ist gebürtiger Münchner und liebt Ausdauersport – besonders wenn es in die Berge geht. Er ist ein Fan der Tour de France und bevorzugt solide Rennradtechnik. Er führt für TOUR Interviews, berichtet von Events im Hobbyradsport und schreibt Artikel über die Fahrradbranche sowie Trends im Rennradsport.
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.