TOUR
· 18.07.2025
Tadej Pogačar hat seine Dominanz bei der Tour de France 2025 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Slowene vom Team UAE Emirates - XRG gewann das 10,9 Kilometer lange Bergzeitfahren der 13. Etappe nach Peyragudes überlegen und baute seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Pogačar benötigte für die Strecke mit durchschnittlich 7,9 Prozent Steigung eine Zeit von 23:00,19 Minuten. Damit war er 36 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Jonas Vingegaard vom Team Visma | Lease a Bike. "Ich bin super glücklich", sagte Pogačar im Ziel. "Dieses Zeitfahren war schon im Dezember ein großes Fragezeichen für mich. Ich wollte, dass alles perfekt ist, und das Team hat in den letzten Momenten alles geliefert, damit alles top war."
| RG | Fahrer | Zeit |
|---|---|---|
| 1 | Team Visma | Lease a Bike | 03:07:30 |
| 2 | XDS Astana Team | +00:00:19 |
| 3 | Bahrain - Victorious | +00:00:19 |
| 4 | UAE Team Emirates - XRG | +00:00:19 |
| 5 | Team Visma | Lease a Bike | +00:00:26 |
| 6 | Tudor Pro Cycling Team | +00:00:38 |
Der 26-Jährige erklärte, er habe von Anfang bis Ende Vollgas gegeben und versucht, so hart wie möglich in die Pedale zu treten. "Am Ende bin ich fast explodiert, aber ich habe die Uhr oben gesehen und das hat mir einen Extra-Schub gegeben, weil ich gesehen habe, dass ich gewinnen werde", so Pogačar.
Jonas Vingegaard zeigte als Zweiter eine starke Leistung, konnte Pogačar aber nicht gefährden. Der Däne überholte auf den letzten Metern sogar noch Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel vom Team Soudal Quick-Step. Für den Belgier endete das Zeitfahren in einem Debakel. Er verlor über zweieinhalb Minuten auf Pogačar und fiel in der Gesamtwertung zurück.
Die Überraschung des Tages lieferte Primož Roglič vom Team Red Bull - BORA - hansgrohe. Der Slowene belegte mit 1:20 Minuten Rückstand auf Pogačar den dritten Platz und war damit 36 Sekunden schneller als sein Teamkollege Florian Lipowitz. In der Gesamtwertung machte Roglič zwar etwas Boden gut, liegt aber weiterhin auf Rang sieben mit 8:50 Minuten Rückstand. Lipowitz rückte hingegen bis auf sechs Sekunden an den drittplatzierten Evenepoel heran.