Der Ecuadorianer unterzog sich nach der Volta a Catalunya in seiner Heimat einer Operation zur Entfernung einer Perineumzyste. Die Wunde heilte langsamer als zunächst angenommen, was seine Rückkehr ins Training verzögerte. Der frühere Maglia-Rosa-Träger ist wieder auf dem Rad und vollständig genesen, wird bis zu seiner besten Form allerdings noch einige Zeit brauchen.
Teamarzt Jon Greenwell erklärt die Absage mit der Größe der Operationswunde. Die Genesungszeit fiel länger aus als ursprünglich vorhergesagt. Das Team entschied, dass die verbleibende Zeit für eine angemessene Giro-Vorbereitung nicht ausreicht. Laut Greenwell wäre ein Start ohne hundertprozentige Fitness mit Komplikationsrisiken verbunden gewesen.
Carapaz arbeitet eng mit dem Performance-Team von EF Education-EasyPost zusammen. Während der Genesungsphase trainierte er im Fitnessstudio und stand in ständigem Kontakt mit den Ärzten. Der 33-Jährige gewann bereits eine Tour-Etappe, trug das Gelbe Trikot, stand auf dem Gesamtklassement-Podium und holte die Bergwertung sowie den Super-Combatif-Preis. Bei der Tour 2026 will er in den Pyrenäen und Alpen mit den Besten mitfahren.
Werkstudent