Giro d'Italia Women 2025Reusser schlägt die Konkurrenz beim Auftaktzeitfahren deutlich

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 · 06.07.2025

Marlen Reusser (Team Movistar) feiert den Sieg zum Auftakt des Giro d’Italia.
Foto: Picture Alliance / Massimo Paolone
Der Giro d'Italia Women 2025 begann mit einem Zeitfahren in Bergamo. Den Sieg sicherte sich die Schweizerin Marlen Reusser. Antonia Niedermaier übernahm das Weiße Trikot als Führende der Nachwuchswertung.

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Mit einem technisch anspruchsvollen Kurs durch Bergamo wurde am Sonntag der Giro d’Italia der Frauen eröffnet: Über 14,2 Kilometer führte die Strecke vom Gemeindezentrum Chorus Life bis in die historische Altstadt von Bergamo. Mit lediglich 100 Höhenmetern war der Kurs dabei vor allem für die Zeitfahrspezialistinnen konzipiert.

Am Ende setzte sich Marlen Reusser (Movistar Team) mit deutlichem Abstand durch und verwies Lotte Kopecky (SD Worx – Protime) mit zwölf Sekunden Rückstand auf Platz zwei und Elisa Longo Borghini (UAE – ADQ) mit 16 Sekunden Abstand auf Rang drei. Reusser übernahm somit auch das erste Rosa Trikot der Rundfahrt.

Antonia Niedermaier mit durchwachsendem Start

Mit 2o Sekunden Rückstand erreichte Anna van der Breggen (SD Worx – Protime) Platz vier. Die Österreicherin Christina Schweinberger (Fenix – Deceuninck) landete mit 30 Sekunden Rückstand auf Position sieben.

Die frisch gekrönte, deutsche Einzelzeitfahrmeisterin, Antonia Niedermaier (Canyon - SRAM - zondarcrypto) musste auf Platz 14 bereits 48 Sekunden an Rückstand hinnehmen und verzeichnete damit nicht den gewünschten Start. Trotzdem übernahm sie die Führung in der Nachwuchswertung. Im Vorjahr landete Niedermaier auf Platz sechs beim Giro. Entsprechend groß waren die Zeitabstände bereits nach der ersten Etappe. Franziska Brauße (Ceratizit, +52 Sekunden) kam auf Platz 19.

Antonia Niedermaier musste im Trikot der deutschen Zeitfahrmeisterin bereits einiges an Zeitrückstand hinnehmen. Übernahm jedoch die Führung der Nachwuchswertung.Foto: Picture Alliance / Massimo PaoloneAntonia Niedermaier musste im Trikot der deutschen Zeitfahrmeisterin bereits einiges an Zeitrückstand hinnehmen. Übernahm jedoch die Führung der Nachwuchswertung.

Die Ergebnisse der 1. Etappe des Giro d'Italia Women 2025

Höhenprofil der 1. EtappeFoto: RCS SportHöhenprofil der 1. Etappe

So lief die 1. Etappe des Giro d'Italia Women 2025

153 Fahrerinnen nahmen das Auftaktzeitfahren in Angriff. Als erste Fahrerin ging um 11.35 Uhr die Australierin Amber Pate (Liv AlUla Jayco) auf die Strecke. Als zwölfte Fahrerin rollte bereits Liane Lippert (Movistar Team) von der Startrampe, die sich mit einer Zeit von 18:40 Minuten zunächst auf den zweiten Platz im Ziel einordnete. In Endklassement landete Lippert auf Rang 50. Die Bestzeit lag zu diesem Zeitpunkt bei der Norwegerin Kamilla Aasebø (Uno-X Mobility), die mit 18:39 Minuten eine Sekunde schneller als Lippert war. Kurz darauf übernahm Ruth Edwards (Human Powered Health) mit einer Zeit von 18:13 Minuten die Führung.

Was auf der Strecke in Bergamo möglich war, zeigte dann Anna Henderson (Lidl - Trek), Silbermedaillengewinnerin im Zeitfahren bei Olympia 2024 in Paris: die Briten kam nach 17:49 Minuten ins Ziel war damit deutlich schneller die bisherigen Zeiten. Für lange Zeit hielt Henderson die Bestzeit, ehe Lieke Nooijen (Team Visma | Lease a Bike) mit einem starken Endspurt die Zeit der Briten um drei Sekunden unterbot. Am Messpunkt nach 8,5 Kilometern lag Nooijen noch sechs Sekunden hinter Henderson.

Marlen Reusser nahm das Rennen als Schweizer Meisterin in Angriff und pulverisierte die vorherigen Bestzeiten.Foto: Picture Alliance / Marco AlpozziMarlen Reusser nahm das Rennen als Schweizer Meisterin in Angriff und pulverisierte die vorherigen Bestzeiten.

Anna van der Breggen (SD Worx – Protime) und Marlen Reusser (Movistar Team) schraubten die Zeiten anschließend noch einmal deutlich nach unten. Zunächst kam van der Breggen mit einer Zeit von 17:42 Minuten ins Ziel, Reusser pulverisierte diese Zeit im Anschluss mit 17:22 Minuten. An die Bestzeit der Schweizerin kam keine Fahrerin mehr heran. Lotte Kopecky (SD Worx – Protime) musste sich als eine der letzten Fahrerinnen auf der Strecke mit Platz zwei begnügen (+12 Sekunden).

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