Geld oder sportlicher Erfolg?Pinarello bietet Paul Seixas 13 Millionen Euro Gehalt

Leon Weidner

 · 01.07.2026

Geld oder sportlicher Erfolg?: Pinarello bietet Paul Seixas 13 Millionen Euro GehaltFoto: Getty Images/Dario Belingheri
Paul Seixas soll ein unfassbar hohes Angebot des Pinarello Q36.5 Pro Cycling Teams bekommen haben
Dass der Radsport von Jahr zu Jahr finanziell wächst, wird zuletzt durch ein neues Hammer-Angebot für Paul Seixas deutlich. Pinarello Q36.5 soll dem französischen Youngstar ein Gehalt von 13 Millionen Euro angeboten haben - pro Jahr.

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Geld. Viel Geld. So viel Geld, dass wohl kaum ein 19-jähriger widerstehen könnte. Das Team Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team soll Paul Seixas ein 13 Millionen Euro Angebot unterbreitet haben - pro Jahr. Damit würden Radsport-Gehälter eine neue Dimension erreichen. Die Chancen auf einen Grand Tour Sieg würden mit dem Wechsel zu diesem Team jedoch schlagartig schwinden. Jetzt heißt es abwägen für die französische Tour-Hoffnung.

Paul Seixas bald der bestbezahlte Radprofi?

Laut dem Radsport-Insider Daniel Benson hat das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team dem 19-jährigen Franzosen ein Vertragsangebot über 13 Millionen Euro pro Jahr gemacht. Paul Seixas könnte damit vor einer folgenreichen Entscheidung für seine Zukunft stehen. Sollte er sich für das Angebot aus der Schweiz entscheiden, wäre er der mit Abstand bestbezahlte Fahrer des Pelotons. Selbst Tadej Pogačar soll “nur” um die acht Millionen Euro im Jahr verdienen und ist damit aktuell der bestverdienende Fahrer.

Geld oder sportlicher Erfolg?

Am Ende des Tages dürfte es vor allem eine persönliche Frage für Paul Seixas sein. Viel Geld wird das Talent in jedem Falle verdienen, auch bei anderen Teams. Möchte er jedoch eines Tages ganz oben auf dem Podium der Tour de France stehen, dürfte die Antwort auf das Angebot des ProTour-Teams Pinarello ein klares Nein sein. Zumindest aktuell ist das Team, das keine WorldTour-Lizenz hat, wenn es um Grand Tour Siege geht, nicht konkurrenzfähig. Das kann sich natürlich ändern, dauert aber in der Regel viele Jahre, um ein starkes Team um einen Topfahrer wie Seixas aufzubauen. Auf der anderen Seite steht diese Zahl: 13 Millionen. Eine unfassbare Summe, die den Franzosen zu dem Team aus der Schweiz locken könnte.

Für die Sportler eine positive Entwicklung

Für die Sportler selbst dürfte es eine positive Nachricht sein. Mit den wachsenden Gehältern besteht zwar weiterhin eine große Spanne zwischen den Topverdienern und den “Normalverdienern”, jedoch bringen höhere Spitzengehälter immer auch einen insgesamten Aufschwung für alle Fahrer mit sich. Auf lange Sicht dürften davon alle profitieren.

Die Spannung jedoch dürfte klar leiden. Mit Paul Seixas besteht die große Hoffnung eines neuen Anwärters auf den Tour-Sieg. Viele rechnen ihm sogar realistische Chancen aus, Tadej Pogačar in absehbarer Zeit schlagen zu können. Und mal ganz ehrlich: wer will das nicht sehen? Endlich wieder echte Konkurrenz wenn der übermächtige Slowene bei einem Rennen antritt. Mit einem Wechsel zum zweitklassigen Team würde Seixas wohl erst einmal nicht um den Tour-Sieg mitfahren. Darum bleibt aus Fan-Sicht nur zu hoffen, dass er sich gegen den Transfer entscheidet. Was meinst du? Wird ein solcher Deal zustande kommen und wie werden die Auswirkungen sein?

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Leon Weidner

Redakteur

Leon Philip Weidner ist Kölner, verfolgt den Profi-Radsport intensiv und ist selbst leidenschaftlich auf dem Rennrad unterwegs. Neben langen Kilometern im Sattel des Straßenrads sitzt er auch regelmäßig auf dem Zeitfahrrad – stets mit dem nächsten Triathlon im Blick. Seine Expertise verbindet sportliche Praxis mit Szenewissen.

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