Katalonien-Rundfahrt - Sturz am letzten KreisverkehrEvenepoel verpasst Sieg

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 · 25.03.2026

Katalonien-Rundfahrt - Sturz am letzten Kreisverkehr: Evenepoel verpasst SiegFoto: Nicolás Carvalho Ochoa/dpa
Stürzte am letzten Kreisverkehr: Remco Evenepoel.
Bei der Katalonien-Rundfahrt dreht Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel auf, startet zusammen mit Jonas Vingegaard eine überraschende Attacke - bis sein Unterfangen ein bitteres Ende findet.

Ein Sturz vor dem letzten Kreisverkehr hat Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel um den Sieg auf der dritten Etappe der Katalonien-Rundfahrt gebracht. Der belgische Red-Bull-Teamkollege von Florian Lipowitz hatte sich zusammen mit dem zweimaligen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard vom Feld abgesetzt, ehe wenige hundert Meter vor dem Ziel das Malheur passierte. 

Vingegaard nahm anschließend auch das Tempo raus, sodass der Franzose Dorian Godon nach 159,4 Kilometern von Mont-roig del Camp nach Vila-seca im Sprint seinen zweiten Tagessieg holte und damit auch weiterhin die Gesamtwertung anführt.

«Ich weiß nicht, was passiert ist. Er ist über den Lenker gegangen. Es sah ein bisschen verrückt aus. Ich hoffe, er ist in Ordnung und kann morgen weitermachen», schilderte Vingegaard den kuriosen Crash. 

Bergankunft am Donnerstag

Zuvor hatte Evenepoel gut 30 Kilometer vor dem Ziel mit einer überraschenden Attacke die Flucht der beiden Radstars initiiert. «Ich habe es nicht erwartet. Er ist gegangen, ich bin hinterhergefahren. Er ist sehr stark gewesen», ergänzte Vingegaard.

Lipowitz hielt sich unterdessen zurück und erreichte im großen Feld mit fünf Sekunden Rückstand das Ziel. Für den Tour-de-France-Dritten wird es am Donnerstag erstmals ernst, wenn auf der vierten Etappe die Bergankunft in Vallter in 2.143 Metern Höhe ansteht. Die Rundfahrt endet am Sonntag in der Metropole Barcelona.

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