Wahoo Kickr 2017 im Test

Robert Kühnen

 · 19.11.2018

Wahoo Kickr 2017 im TestFoto: Daniel Kraus
Test-Archiv: Beeindruckendes Tretgefühl bei hoher Lautstärke - gehört der Kickr von Wahoo 2017 zu den besten Rollentrainern am Markt? Alle Testergebnisse des Wahoo Kickr im Detail.

Der Game-Changer. Als der erste Kickr 2013 Jahren auf den Markt kam, war er eine Sensation. Denn er bot ein Tretgefühl, das vorher wesentlich teureren Geräten vorbehalten war. Weitblick bewiesen die Entwickler, indem sie den Kickr von Anfang an für die Software Dritter öffneten. Das 2017er-Modell ist leicht überarbeitet. Der Kickr nimmt jetzt alle Achsstandards auf, der Kabelanschluss ist besser zugänglich, und Status-LED informieren über die Verbindung. Das Fahrgefühl ist unverändert super: Die Schwungmasse wird mit der Gangschaltung am Rad auf Drehzahl gebracht. Dabei ist mit der Übersetzung des Rades einstellbar, welche Drehzahl die Schwungmasse bei welchem Widerstand erreicht. Dies hat direkte Auswirkung aufs Fahrgeräusch – in kleinen Gängen surrt der Kickr noch moderat, in großen kann er in Resonanz geraten, vibrieren und schrill laut werden. Die Bremse lässt sich in einem sehr weiten Bereich regeln, im Ergometer-Modus hat man daher freie Hand, eine gute Kombi­nation zu wählen. Die Wahoo-App ist für den Ergometer-Modus sehr gut geeignet und kostenfrei.



Technische Daten des Wahoo Kickr 2017

  • UVP: 1.199 Euro
  • Gewicht: 20,6 Kilogramm
  • Standmaß: 53x70 Zentimeter
  • max. simulierte Leistung: 2.000 Watt
  • max. simulierte Steigung: 20 % Steigung
  • max. Abweichung: -4%
  • Lautstärke bei 100 U/min (in einem Meter Abstand gemessen, logarithimisches Maß):
  1. 27 km/h - 47 dbA
  2. 40km/h - 62 dbA
  3. 66 km/h - 77 dbA

Test-Fazit zum Wahoo Kickr 2017

  • PLUS: Top-Fahrgefühl, schnelle Regelung, kräftige Bremse, solide Bauweise; exklusive, kostenlose App
  • MINUS: bei hohem Tempo laut
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Robert wurde 1964 in Düsseldorf geboren und fuhr seine ersten Straßenrennen mit 17 Jahren. Zum Spitzenrennfahrer reichte es nicht, aber zu späten Nischenerfolgen. 2011 gelang es Robert, Zeitfahrweltmeister der Journalisten zu werden. Nach seinem Maschinenbaustudium in Essen führte ihn sein Weg bereits 1993 zur TOUR, wo er anfangs mit der Legende Hans Christian Smolik zusammenarbeitete. Heute ist Robert freiberuflich für TOUR und BIKE unterwegs, mit den Schwerpunktthemen Aerodynamik, Messtechnik und Entwicklung neuer Prüfmethoden. Motto: Geht nicht? Gibt‘s nicht. Robert berät auch die Radindustrie und Profiteams, coacht Athleten und kümmert sich um den Radsportnachwuchs. Als Radsportler mag es Robert kurz und schnell, auf schmalen wie auf breiten Reifen.

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