Cycleops Hammer H1 Rollentrainer im Test

Robert Kühnen

 · 22.11.2018

Cycleops Hammer H1 Rollentrainer im TestFoto: Daniel Kraus
Der smarte Indoortrainer Hammer H1 von Cycleops bietet solides Fahrgefühl, einen überzeugenden Lieferumfang und ist verhältnismäßig leise bei Top-Speed. Alle Testergebnisse des Cycleops Hammer im Detail.

Das Schwergewicht. Unter den Powertrainern hat der Hammer die größte Schwungmasse, was man beim Antritt spürt, und er wiegt auch am meisten. Subjektiv ist das Fahrgefühl sehr solide und resonanzärmer als beim Kickr. Die schwerere Schwungmasse des Hammer kommt offensichtlich mit weniger Drehzahl aus und rollt bei niedrigen Widerständen schier endlos aus. Die Anfangslautstärke ist moderat und wächst mit steigendem Tempo nicht so schnell wie bei den anderen Trainern. Bei Top-Speed ist der Hammer vergleichsweise leise. Clever sind die weit ausklappbaren Standfüße, die das ­Gerät einerseits sehr stabil abstützen, andererseits im Handumdrehen ein kompaktes Staumaß ermöglichen. Adapter für alle Achstypen sind dabei.



Durch den weiten Regelbereich der Bremse kann man die Drehzahl in den gewünsch­ten Bereich legen. Etwas enttäuschend ist die Abweichung von -6 Prozent bei 350 Watt – knapp innerhalb der Herstellerangabe, aber 20 Watt Abweichung in dem Bereich sind angesichts des vergleichweise hohen Preises viel. Auf eine eigene App verzichtet Cycleops, der Hammer ist mit allen gängigen Apps kompatibel.

Technische Daten des Cycleops Hammer H1 Rollentrainer

  • UVP: 1.290 Euro
  • Gewicht: 22,2 Kilogramm
  • Standmaß: 77x50 Zentimeter
  • max. simulierte Leistung: 2.000 Watt
  • max. simulierte Steigung: 20 % Steigung
  • max. Abweichung: -6%
  • Lautstärke bei 100 U/min (in einem Meter Abstand gemessen, logarithimisches Maß):
  1. 27 km/h - 46 dbA
  2. 40km/h - 56 dbA
  3. 66 km/h - 67 dbA

Fazit zum Cycleops Hammer H1 Rollentrainer

  • PLUS: breiter Stand, besonders hohe Schwungmasse, elegante Falttechnik, moderater Sound
  • MINUS: Genauigkeit
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Robert wurde 1964 in Düsseldorf geboren und fuhr seine ersten Straßenrennen mit 17 Jahren. Zum Spitzenrennfahrer reichte es nicht, aber zu späten Nischenerfolgen. 2011 gelang es Robert, Zeitfahrweltmeister der Journalisten zu werden. Nach seinem Maschinenbaustudium in Essen führte ihn sein Weg bereits 1993 zur TOUR, wo er anfangs mit der Legende Hans Christian Smolik zusammenarbeitete. Heute ist Robert freiberuflich für TOUR und BIKE unterwegs, mit den Schwerpunktthemen Aerodynamik, Messtechnik und Entwicklung neuer Prüfmethoden. Motto: Geht nicht? Gibt‘s nicht. Robert berät auch die Radindustrie und Profiteams, coacht Athleten und kümmert sich um den Radsportnachwuchs. Als Radsportler mag es Robert kurz und schnell, auf schmalen wie auf breiten Reifen.

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