Hydraulikschaltung Rotor UNO: Blick ins InnenlebenFoto: Robert Kühnen

SchaltungHydraulikschaltung Rotor UNO: Blick ins Innenleben

Unbekannt

 2/16/2018, Lesezeit: 1 Minute

Der spanische Hersteller Rotor versucht sich mit der Uno_Gruppe neben Shimano, Campagnolo und Sram zu etablieren. Wir zeigen, was hinter der neuen Schaltung steckt

1994 von Pablo Carrasco und Ignacio Estellés gegründet, war Rotor bislang vor allem als Hersteller von Zubehörteilen bekannt. Nun will die spanische Firma den nächsten Schritt gehen - mit dem Hydraulik-Schaltsystem Uno. Wir haben Rotors Firmensitz in der Nähe von Madrid einen Besuch abgestattet und die neue Schaltgruppe in Augenschein genommen. Hier zeigen wir zusätzlich zur ausführlichen Reportage in TOUR 3/2018 wie die Uno-Gruppe im Detail aufgebaut ist:

Federleicht: Nur 135 Gramm wiegt die 11-28-Kassette, die das Ergebnis wahnwitziger Zerspanung ist. Die neun Stahlritzel sind aus dem vollen Material gefräst. Die beiden größten Ritzel sind aus 7075er Alu und mit dem Rest verschraubt.Foto: Robert Kühnen
Federleicht: Nur 135 Gramm wiegt die 11-28-Kassette, die das Ergebnis wahnwitziger Zerspanung ist. Die neun Stahlritzel sind aus dem vollen Material gefräst. Die beiden größten Ritzel sind aus 7075er Alu und mit dem Rest verschraubt.
Dicke Dinger: Die voluminösen Griffe funktionieren nach dem SRAM-Bedienschema und passen am besten zu großen Händen. Den etwas lose  sitzenden Griffgummis merkt man an, dass dies die erste Evolutionsstufe ist.Foto: Robert Kühnen
Dicke Dinger: Die voluminösen Griffe funktionieren nach dem SRAM-Bedienschema und passen am besten zu großen Händen. Den etwas lose sitzenden Griffgummis merkt man an, dass dies die erste Evolutionsstufe ist.
Luftig: Ohne Verkleidung sind die Griffe schlank, sie enthalten nur die Geber-Zylinder der Hydraulik, denn die Rastmechanik sitzt im Schaltwerk.Foto: Robert Kühnen
Luftig: Ohne Verkleidung sind die Griffe schlank, sie enthalten nur die Geber-Zylinder der Hydraulik, denn die Rastmechanik sitzt im Schaltwerk.
Fräskunst: Zylinder und Struktur sind aus dem Vollen gefräst, man  erkennt noch die Bahnen der Werkzeige. Auch die Carbonteile stellt Rotor selbst her.Foto: Robert Kühnen
Fräskunst: Zylinder und Struktur sind aus dem Vollen gefräst, man erkennt noch die Bahnen der Werkzeige. Auch die Carbonteile stellt Rotor selbst her.
Ausbaubar: Dem Umwerfer fehlt manchmal die Power, die Kette auch unter leichter Last sicher aufs kleine Blatt zu ziehen. Auch dass je ein Korrekturschritt nötig ist, um ein Schleifen bei Schräglauf zu vermeiden, mindert den Schaltkomfort.Foto: Robert Kühnen
Ausbaubar: Dem Umwerfer fehlt manchmal die Power, die Kette auch unter leichter Last sicher aufs kleine Blatt zu ziehen. Auch dass je ein Korrekturschritt nötig ist, um ein Schleifen bei Schräglauf zu vermeiden, mindert den Schaltkomfort.
Ausfallsicher: Das Schaltwerk ist vielseitig einstellbar und besitzt eine Schnellentriegelung für den Radausbau. Die Hydraulik stört es nicht, wenn man das Parallelogramm händisch in den nächsten Gang drückt.Foto: Robert Kühnen
Ausfallsicher: Das Schaltwerk ist vielseitig einstellbar und besitzt eine Schnellentriegelung für den Radausbau. Die Hydraulik stört es nicht, wenn man das Parallelogramm händisch in den nächsten Gang drückt.
Präzise: Die Zahnstange sorgt für immer passende Schaltschritte. Nach der Grundjustage gibt es nichts mehr zu tun. Die Ölsäule transportiert den Schaltbefehl nur von vorne nach hinten.  Der "Klick" kommt vorne aber viel schwächer an als bei einer konventionellen Schaltung.Foto: Robert Kühnen
Präzise: Die Zahnstange sorgt für immer passende Schaltschritte. Nach der Grundjustage gibt es nichts mehr zu tun. Die Ölsäule transportiert den Schaltbefehl nur von vorne nach hinten. Der "Klick" kommt vorne aber viel schwächer an als bei einer konventionellen Schaltung.
Dicht: Die Ölleitung lässt sich ohne Leckage trennen und wieder schließenFoto: Robert Kühnen
Dicht: Die Ölleitung lässt sich ohne Leckage trennen und wieder schließen
Zugeliefert: Von Magura stammen die Bremssättel der Uno, ebenso die Scheiben.  Die Bremse gefällt vor allem durch astreine Modulierbarkeit. Die Bremswirkung ist in Ordnung, aber nicht brachial.Foto: Robert Kühnen
Zugeliefert: Von Magura stammen die Bremssättel der Uno, ebenso die Scheiben. Die Bremse gefällt vor allem durch astreine Modulierbarkeit. Die Bremswirkung ist in Ordnung, aber nicht brachial.
Federleicht: Nur 135 Gramm wiegt die 11-28-Kassette, die das Ergebnis wahnwitziger Zerspanung ist. Die neun Stahlritzel sind aus dem vollen Material gefräst. Die beiden größten Ritzel sind aus 7075er Alu und mit dem Rest verschraubt.Foto: Robert Kühnen
Federleicht: Nur 135 Gramm wiegt die 11-28-Kassette, die das Ergebnis wahnwitziger Zerspanung ist. Die neun Stahlritzel sind aus dem vollen Material gefräst. Die beiden größten Ritzel sind aus 7075er Alu und mit dem Rest verschraubt.
Dicke Dinger: Die voluminösen Griffe funktionieren nach dem SRAM-Bedienschema und passen am besten zu großen Händen. Den etwas lose  sitzenden Griffgummis merkt man an, dass dies die erste Evolutionsstufe ist.Foto: Robert Kühnen
Dicke Dinger: Die voluminösen Griffe funktionieren nach dem SRAM-Bedienschema und passen am besten zu großen Händen. Den etwas lose sitzenden Griffgummis merkt man an, dass dies die erste Evolutionsstufe ist.
Dicke Dinger: Die voluminösen Griffe funktionieren nach dem SRAM-Bedienschema und passen am besten zu großen Händen. Den etwas lose  sitzenden Griffgummis merkt man an, dass dies die erste Evolutionsstufe ist.
Luftig: Ohne Verkleidung sind die Griffe schlank, sie enthalten nur die Geber-Zylinder der Hydraulik, denn die Rastmechanik sitzt im Schaltwerk.
Fräskunst: Zylinder und Struktur sind aus dem Vollen gefräst, man  erkennt noch die Bahnen der Werkzeige. Auch die Carbonteile stellt Rotor selbst her.
Ausbaubar: Dem Umwerfer fehlt manchmal die Power, die Kette auch unter leichter Last sicher aufs kleine Blatt zu ziehen. Auch dass je ein Korrekturschritt nötig ist, um ein Schleifen bei Schräglauf zu vermeiden, mindert den Schaltkomfort.
Ausfallsicher: Das Schaltwerk ist vielseitig einstellbar und besitzt eine Schnellentriegelung für den Radausbau. Die Hydraulik stört es nicht, wenn man das Parallelogramm händisch in den nächsten Gang drückt.
Präzise: Die Zahnstange sorgt für immer passende Schaltschritte. Nach der Grundjustage gibt es nichts mehr zu tun. Die Ölsäule transportiert den Schaltbefehl nur von vorne nach hinten.  Der "Klick" kommt vorne aber viel schwächer an als bei einer konventionellen Schaltung.
Dicht: Die Ölleitung lässt sich ohne Leckage trennen und wieder schließen
Zugeliefert: Von Magura stammen die Bremssättel der Uno, ebenso die Scheiben.  Die Bremse gefällt vor allem durch astreine Modulierbarkeit. Die Bremswirkung ist in Ordnung, aber nicht brachial.
Federleicht: Nur 135 Gramm wiegt die 11-28-Kassette, die das Ergebnis wahnwitziger Zerspanung ist. Die neun Stahlritzel sind aus dem vollen Material gefräst. Die beiden größten Ritzel sind aus 7075er Alu und mit dem Rest verschraubt.