Der italienische Reifenhersteller Vittoria bringt ein Update seines speziellen Zeitfahr-Reifens. Der Corsa Pro Speed soll noch schneller sein als sein Vorgänger Corsa Speed, der in der Tubeless-Version von TOUR als bislang schnellster Rennrad-Reifen gemessen wurde. In der Pressemitteilung ist die Rede von einer Einsparung von fünf Prozent beim Rollwiderstand. Auch am Gewicht wurde gedreht, allerdings ist die Einsparung mit zwei Prozent eher marginaler Natur.
Der Reifen wurde in der vergangenen Saison bereits von Profis getestet; auch Jonas Vingegaard soll ihn beim Zeitfahren der Tour de France gefahren sein. Der spätere Gesamtsieger dominierte den Kampf gegen die Uhr auf der 16. Etappe.
Neben diesen Zahlen legen die Italiener Wert darauf, dass der Grip bei Trockenheit und Nässe verbessert wurde, was zu besserer Kontrolle in schnell gefahrenen Kurven führen soll. Der Reifen ist weiterhin auf einer fein gewebten Baumwollkarkasse mit 320 TPI aufgebaut, die mitverantwortlich für das geringe Gewicht, den Speed und den Grip sein soll; außerdem für ein besonders geschmeidiges Abrollverhalten. Die Lauffläche wurde ebenfalls neu gestaltet, so besitzt der Corsa Pro Speed eine breitere, glatte Lauffläche, während die Rillen an den Schultern nun mit geringeren Abständen verlaufen.
Eine weitere Neuerung betrifft die verfügbaren Reifenbreiten, neben den bislang erhältlichen 24 und 26 Millimetern gibt es nun auch eine Variante mit 28 Millimetern Breite. Nur diese ist auch mit Hookless-Felgen kompatibel. Der Vittoria Corsa Pro Speed ist ab sofort im Handel und kostet, unabhängig von der Breite, 94,95 Euro Listenpreis.

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