Der Komponentenspezialist aus Italien will mit der neuen Kollektion nahezu jeden Fahrertypen erreichen. Die Serien Arya und Proxima richten sich an leistungsorientierte Rennradler und Rennradlerinnen, die Serie Pura eigne sich für den Trainings- und Alltagseinsatz. Laut Herstellerangabe werden alle Modelle in Italien gefertigt, als Felgenmaterial dient fast ausschließlich Carbon. Besonderes Augenmerk legt Ursus auf die Arya-Serie, die Oscar Onley bereits im Vorjahr bei der Tour de France im Einsatz hatte. Nach seinem Wechsel zu Ineos Grenadiers ist der Brite in der kommenden Saison zwar nicht mehr mit Laufrädern von Ursus unterwegs. Sein ehemaliges Team Picnic PostNL setzt aber weiter auf die italienischen Fabrikate und wird diese ab der Tour Down Under (20. bis 25. Januar) einsetzen.
Das Ursus Arya zeichne sich vor allem durch ein geringes Gewicht aus. 1250 Gramm (v./h. 565/685 Gramm) soll der Satz mit 35 Millimeter hohen Carbonfelgen wiegen, die Speichen von Vonoa basieren ebenfalls auf dem Verbundwerkstoff. Für die Version mit 50-Millimeter-Felgen nennen die Italiener 1350 Gramm (v./h. 610/740 Gramm). Die Felgen mit einer Innenbreite von 23 Millimetern sind tubeless-ready und haben ein Hakenprofil. Die Naben zeichnen sich durch Keramiklager aus. Auffällig ist das 2:1-Einspeichmuster. Obwohl der Arya für den Straßeneinsatz konzipiert ist, deckt er Reifenbreiten zwischen 28 und 45 Millimeter ab. Mit 2500 Euro ist der High-End-Satz das teuerste Modell im Portfolio.
Den Proxima bietet Ursus sowohl als Road- als auch Gravel-Variante an - im Modellnamen zu erkennen an einem “R” oder “G”. Zudem halten die Italiener eine leichtere Team-Edition vor, die in der World Tour von den Picnic-PostNL-Profis um Routinier John Degenkolb gefahren werden. Der reguläre Aero-Laufradsatz mit 50 Millimetern bringe 1570 Gramm auf die Waage, die Profi-Version spart laut Herstellerangabe 100 Gramm. Neben den Basisversionen mit Felgenhöhen von 35 und 50 Millimetern sind die Proxima Team zudem in 40 und 60 Millimetern erhältlich. Ansonsten sind die technischen Eigenschaften mit dem Arya vergleichbar. Zur aerodynamischen Performance machte Ursus keine Angaben. Die Basismodelle kosten 1500 Euro, für die Team-Edition wird ein Aufpreis von 250 Euro fällig. Im Unterschied zu den straßentauglichen Laufrädern verzichtet der Proxima G auf Naben mit Keramiklager. Außerdem ist der Gravel-Laufradsatz nur mit vergleichsweise flachen 35-Millimeter-Felgen erhältlich. Das Gewicht beträgt 1435 Gramm, der Preis liegt bei 1550 Euro.
Den Einstieg in das neue Portfolio stellt der Pura R und Pura G dar. Während die Straßen-Varianten mit 40 oder 50 Millimetern auf Carbonfelgen basieren, kommt beim Gravel-Laufradsatz eine Alu-Felge mit 25 Millimetern zum Einsatz. Beide Modelle werden für Reifen bis maximal 45 Millimeter empfohlen und sind tubeless-ready. Die günstigsten Neuheiten von Ursus kosten 990 Euro (Straße, Carbon) bzw. 360 Euro (Gravel, Alu).