Sternzeit 2005: Was seit gut 20 Jahren beinahe selbstverständlich an jedem Rennrad Dienst tut, kann nicht mehr viele Geheimnisse bergen. Was ein gutes Systempedal – neben leichtem Lauf der Lager und geringem Gewicht – bieten muss, ist Konsens und schnell umrissen: Einfacher, intuitiver Ein- und Ausstieg, sicherer Halt, fester, wackelfreier Stand, verschleißarme Pedalplatten, ordentliche Laufeigenschaften.
KURZ & KNAPP
Einheit in der Vielfalt: Campagnolo, Look, Ritchey, Shimano und Time liefern sich mit zunehmend ähnlichem Bauprinzip ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Etablierte Alternative sind die Speedplay-Modelle, interessante Außenseiter kommen von Crank Brothers und Ritchey. Fast alle Hersteller verwenden innerhalb ihrer Modellreihe das gleiche System; Ausstattungsdetails und leichtere Materialien der teureren Modelle ergeben nur geringste Unterschiede in der Funktion, lassen aber die Preise vereinzelt um das Vierfache steigen. Bei allen Look-ähnlichen Pedalen ist Plattenverschleiß ein Thema – wenn nicht sogar ein kostentreibendes Ärgernis.
Diese Modelle finden Sie im Test:
Campagnolo Record Pro-Fit Plus, Crank Brothers Quattro Four TI, Look Keo Carbon CRMO und Keo HM, Ritchey V4 Pro Road und Peloton Pro, Shimano Dura-Ace SPD-SL und PD-R540, Speedplay X/5 und Zero Stainless, Time RXS Titan Carbon und RXE
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