In diesem Artikel verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Bei jedem Einkauf über diese Links erhalten wir eine Provision vom Händler. Alle vermittlungsrelevanten Links sind mit gekennzeichnet. Mehr erfahren.
Kettenwachs erlebt seit Jahren einen Aufschwung in der Radsportszene. Immer mehr Fahrer wechseln von klassischen Öl-Schmierstoffen zu Wachs-basierten Lösungen. Die Vorteile liegen auf der Hand: sauberer Antrieb, weniger Verschmutzung, längere Haltbarkeit. Muc-Off steigt nun mit einem Produkt in diesen wachsenden Markt ein, das gezielt die Balance zwischen drei kritischen Faktoren suchen soll: Effizienz, Haltbarkeit und geringer Verschleiß.
Das Dark Energy Chain Wax durchlief einen außergewöhnlich langen Entwicklungsprozess. Von der ersten Idee bis zur Marktreife vergingen vier Jahre. In dieser Zeit entstanden mehr als 90 verschiedene Formulierungen. Jede einzelne musste sich in einem mehrstufigen Testverfahren beweisen. Die Entwickler setzten auf eine Kombination aus Laboranalysen und Praxiseinsätzen. Über 8.500 Stunden verbrachten die Formulierungen auf Dynamometern und Tribometern. Parallel dazu absolvierten Testfahrer und Profiteams mehr als 100.000 Kilometer unter realen Bedingungen.
Die technische Ausstattung im Muc-Off Labor ermöglicht es, Verschleißspuren auf der Kettenoberfläche mit einer Auflösung von 0,1 Mikrometern darzustellen. Die Formulierungen durchliefen tribologische Tests nach ASTM-Standards, die den Reibungskoeffizienten und Verschleißeigenschaften standardisiert bewerten. Kandidaten mit guten Werten kamen in die nächste Runde: Hier mussten die Wachs-Rezepturen Dynamometer-Tests unter sauberen und verschmutzten Bedingungen über längere Zeiträume durchlaufen.
Die Laborergebnisse bildeten nur die erste Stufe. Muc-Off schickte vielversprechende Formulierungen anschließend ins Feld. Ein internes Testteam fuhr die Wachse unter verschiedensten Wetterbedingungen. Regen, Schlamm, Staub, Hitze und Kälte sollten zeigen, wie sich die Kandidaten in der Praxis schlagen. Die letzte Instanz waren Profiteams. Fahrer, Mechaniker und Performance-Direktoren von EF Pro Cycling, Decathlon CMA CGM, Commencal Muc-Off und Specialized Factory Racing lieferten strukturiertes Feedback. Ihre Rückmeldungen flossen direkt in weitere Verfeinerungen ein. Jede Änderung startete den gesamten Testzyklus von vorn.
Naomi Rüegg fuhr im Januar mit Dark Energy Chain Wax zum Sieg bei der Tour Down Under. Der Einsatz auf World-Tour-Niveau bestätigte die Leistungsfähigkeit unter Rennbedingungen. Muc-Off ließ die Ergebnisse zusätzlich extern validieren.
Diplom-Ingenieur Robert Kühnen, der auch für BIKE und TOUR bereits Schmiermittel und Antriebs-Verschleißtests durchgeführt hat, prüfte die Effizienz und Reibungswerte unabhängig in seinem Messlabor in Deutschland.
Dark Energy hat Reibungsverluste von 8,0 bzw. 11,2 W bei 370 / 680 W erzielt, das sind Spitzenwerte. Zum Vergleich: Ein High-End Kettenöl kam in gleicher Aufspannung auf 9 bzw. 13,4 W. - Dipl. Ing. Robert Kühnen, BIKE- und TOUR-Experte
ESR Technology, das nationale Tribologie-Zentrum Großbritanniens, führte separate Tests zu Verschleiß und Reibungskoeffizient durch. Beide Institute bestätigten die Werte aus dem hauseigenen Labor.
Das Dark Energy Chain Wax verzichtet auf PFAS und PTFE. Die Basis bilden pflanzliche Wachse, die biologisch abbaubar sind. Das Produkt eignet sich für Rennräder, Gravelbikes und Mountainbikes. Die 50-ml-Flasche kostet 20 Euro, die 120-ml-Variante 30 Euro >> hier erhältlich.
Parallel zum Wachs führt Muc-Off den Chain Wax Cleaner ein. Der Reiniger entfernt Werksfett, Ölreste und alte Wachsablagerungen. Die Formel hinterlässt keine Rückstände, die die Haftung des neuen Wachses beeinträchtigen könnten. Das Produkt ist für die Erstpräparation neuer Ketten gedacht sowie für Reinigungszyklen vor erneutem Wachsen. Eine konstante Verbindung zwischen Wachs und Kette ist entscheidend für langfristige Leistung. Der Chain Wax Cleaner in der 500-ml-Flasche ist für 25 Euro erhältlich >> hier erhältlich*.

Redakteur