Rennradhelme im TestPOC Ventral Mips und POC Omne Air Mips

Matthias Borchers

 · 16.05.2025

Riesige Luftauslässe lassen keinen Hitzestau aufkommen. Viel  Platz zum Durchfädeln eines Zopfs bleibt nicht
Foto: Matthias Borchers

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Auf dem Asphalt und im Crashtest zeigt sich, welche Helme die größten Sicherheitsreserven bieten. Sieben Hersteller von Abus bis Uvex schickten jeweils ein günstiges und ein Top-Modell zu Preisen zwischen 100 und 300 Euro ins Test-Rennen. Eine Erkenntnis vorweg: Alle Helme sind viel besser, als die Norm es verlangt – doch einige bieten ein kleines Sicherheitsplus, unabhängig vom Preis. Hier: der POC Ventral Mips und der POC Omne Air Mips.

POC Ventral Mips

Riesige Luftauslässe lassen keinen Hitzestau aufkommen. Viel Platz zum Durchfädeln eines Zopfs bleibt nichtFoto: Matthias BorchersRiesige Luftauslässe lassen keinen Hitzestau aufkommen. Viel Platz zum Durchfädeln eines Zopfs bleibt nicht

Der teuerste Helm im Test gewinnt die Konkurrenz nach Noten; Allroundpassform, fällt normal aus, Größe M passt noch bei 58 Zentimeter Kopfumfang; bietet den besten Schutz gegen eine Gehirnerschüttereung und die zweitbeste Stoßdämpfung; bei kühlen Temperaturen ist es fast schon zugig unter der luftigen Schale.

POC Ventral Mips: Infos und Bewertung

POC Ventral MipsFoto: Matthias BorchersPOC Ventral Mips
  • Preis: 300 Euro >> hier reduziert erhältlich
  • Produktionsland: China
  • Gewicht Größe M: 268 Gramm
  • Größen: S 50 - 56, M 54 - 59, L 56 - 61
  • Farben: 8 Farbvarianten
  • Rotationssystem: Mips Integra
  • Extras: Beutel

Messwerte

  • BrIC: 0,24
  • Beschleunigung (g): 95,9
  • Wahrscheinlichkeit Gehirnerschütterung: 8%

TOUR-Bewertung

  • Schutz Rotation (25 %): 1,3
  • Schutz Stoßdämpfung (25 %): 2,0
  • Anpassungssystem (20 %): 1,8
  • Kühlung (15%): 1,0
  • Gewicht (15%): 1,7
  • Gesamtnote (100%): 1,7

POC Omne Air Mips

POC Omne Air Mips sich variabel um die Ohren herum einstellen. Das ist zwar etwas fummelig, muss aber nur einmal gemacht werdenFoto: Matthias BorchersPOC Omne Air Mips sich variabel um die Ohren herum einstellen. Das ist zwar etwas fummelig, muss aber nur einmal gemacht werden

Allroundpassform, fällt normal aus, Größe M passt noch auf Köpfe mit 58 Zentimeter Umfang; die Polsterung mit Mips Air Node sitzt etwas fester im Vergleich zum teureren Modell; bei beiden Helmen nervt die etwas fummelige Höhenverstellung, sie funktioniert aber; der Schutz vor einer möglichen Gehirnerschütterung ist gleichwertig, wohingegen die Helmschale weniger Stoßenergie abfangen kann.

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POC Omne Air Mips: Infos und Bewertung

POC Omne Air MipsFoto: Matthias BorchersPOC Omne Air Mips
  • Preis: 190 Euro >> hier erhältlich
  • Produktionsland: China
  • Gewicht Größe M: 306 Gramm
  • Größen: S 50 - 56, M 54 - 59, L 56 - 61
  • Farben: 8 Farbvarianten
  • Rotationssystem: Mips Air Node
  • Extras: Beutel

Messwerte

  • BrIC: 0,24
  • Beschleunigung (g): 115,7
  • Wahrscheinlichkeit Gehirnerschütterung: 9%

TOUR-Bewertung

  • Schutz Rotation (25 %): 1,3
  • Schutz Stoßdämpfung (25 %): 3,0
  • Anpassungssystem (20 %): 1,3
  • Kühlung (15%): 2,0
  • Gewicht (15%): 2,3
  • Gesamtnote (100%): 2,0

Matthias Borchers ist im Test-Ressort von TOUR, Experte für Bekleidung und Zubehör. Als Hobbyradsportler hat er die TOUR-Transalp und die TOUR-Trans Austria absolviert. Prägend sind zudem Reportage-Reisen von San Francisco bis Sakai sowie 17 Trips zur Tour de France mit rund 30.000 Wohnmobilkilometern.

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