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· 24.03.2025
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Beide Modelle wurden mithilfe von Computersimulationen und realer Tests entwickelt. Der Cytal baut auf dem bereits von Profiteams genutzten Cytal Carbon auf und optimiert dessen Konzept weiter. Seine integrierte Flügel-Struktur soll dabei sowohl die aerodynamischen Eigenschaften verbessern und gleichzeitig besser kühlen. Der Cularis hingegen zielt als Trail-Helm auf maximale Luftzirkulation bei geringem Gewicht ab. Beide Helme erhielten in Crash-Tests des renommierten Virginia Tech Instituts die Bestnote von fünf Sternen.
Der neue Rennradhelm Cytal basiert auf dem bereits von Profis genutzten Cytal Carbon. Das EF Education-EasyPost Team setzte den Helm bereits in der laufenden Saison bei wichtigen Rennen wie Paris-Nizza ein. Herzstück des Cytal ist eine integrierte Flügel-Struktur. Diese soll laut POC den Luftstrom durch den Helm leiten, anstatt ihn umzulenken. Dadurch reduziere sich der Hochdruckbereich an der Vorderseite erheblich, was das aerodynamische Profil verbessere. Gleichzeitig ermögliche die Struktur größere vordere Lufteinlässe mit präzise berechneten Winkeln. In Kombination mit linearen Innenkanälen entstehe so eine außergewöhnliche Kühlung während der Fahrt. POC gibt an, die Aerodynamik des Helms mithilfe umfangreicher CFD-Simulationen, Windkanaltests und realer Fahrversuche optimiert zu haben. Bereits bei vergangenen Tests waren die Helme von POC die am besten belüfteten.
Mit dem Cularis stellt POC einen neuen Mountainbike-Helm für den Trail-Einsatz vor. Unser Schwestermagazin BIKE hat den Helm schon vorab getestet. Der Cularis baut auf den Erfahrungen mit den bisherigen Modellen Tectal und Kortal auf. Er bleibt der markanten POC-Silhouette mit großzügiger Kopfabdeckung treu. Gleichzeitig bietet er laut Hersteller eine außergewöhnliche Belüftung. Wie bei den Rennradhelmen, werde Luft gezielt an der Vorderseite aufgenommen und durch das Helminnere geleitet. Mit einem Gewicht von 350 Gramm in Größe Medium zählt der Cularis zu den leichteren Trail-Helmen am Markt. Zu den integrierten Features gehören ein Mips Air Node System mit einer hohen Schutzfunktion, eine Fidlock-Schnalle sowie ein abnehmbarer “Break-Away”-Helmschirm. Letzerer soll sich bei einem Sturz oder Hängenbleiben vom Helm lösen, um keine zusätzlichen Kräfte auf Kopf oder Nacken zu übertragen.
Bei der Entwicklung beider Helme stand laut POC die Sicherheit im Vordergrund. Das Unternehmen gibt an, über herkömmliche Testmethoden hinauszugehen und reale Unfalldaten in die Optimierung einfließen zu lassen. Dafür nutze man fortschrittliche Werkzeuge wie Finite-Elemente-Methoden zur Simulation von Unfallkräften. Eine interne Datenbank namens "The Cube" enthalte fast eine Million realer Unfalldaten. Zudem arbeite man mit Sicherheitsexperten von den Unternehmen Volvo und Folksam zusammen, um verschiedene Szenarien wie Helm-zu-Auto-Kollisionen zu analysieren. Oscar Huss, Chief Product Officer bei POC, erklärt: “Durch die Analyse von Daten aus unseren Forschungsprojekten gewinnen wir ein tieferes Verständnis für reale Belastungsszenarien. Entscheidend ist, Produkte zu entwickeln, die realen Aufprallen besser standhalten.”
Der Cytal wird in drei Größen von Small (50-56 cm) bis Large (56-61 cm) angeboten. Das Gewicht liegt je nach Größe zwischen 250 und 300 Gramm. Der Helm verfügt über ein variables Verstellsystem mit abnehmbaren Stirnpolstern, verstellbaren Riemen und einer Höhenverstellung an der hinten am Kopfring. Eine integrierte “Eye Garage” soll Sonnenbrillen auch bei hohen Geschwindigkeiten sicher an ihrem Platz halten. Der Cularis deckt mit drei Größen einen Kopfumfang von 50 bis 61 Zentimetern ab. Er wiegt je nach Größe zwischen 350 und 430 Gramm. Zur Ausstattung gehören ein 360-Grad-Verstellsystem, verstellbare Riemen und ebenfalls eine "Eye Garage" für Brillen. Beide Helme sind nach CE/EN-Norm zertifiziert. Der Cytal ist ab dem 25. März 2025 zum Preis von 320 Euro erhältlich. Der Cularis ist seit Ende März für 230 Euro über die POC-Website sowie ausgewählte Händler und Online-Shops (wie z. B. Rosebikes) erhältlich.