Der neue Giro wurde speziell für die Anforderungen von Rennfahrern wie Vingegaard & Co. konzipiert, teilt der Zubehörspezialist aus Kalifornien/USA mit. Die Entwicklung erfolgte demnach im hauseigenen Forschungs- und Entwicklungslabor, aerodynamisch wurde der Eclipse Pro zudem im Windkanal getestet. Das Ergebnis sei ein Helm, der die Quadratur des Kreises schaffen soll: Top-Aerodynamik, geringes Gewicht und gute Belüftung. Giro wirbt damit, dass der Eclipse Pro der bislang schnellste Rennrad-Helm in der Firmengeschichte sei.
Ganz neu ist das Modell nicht mehr. Prominente Fahrer wie Vingegaard, Ferrand-Prévot oder Wout van Aert trugen den Eclipse Pro bereits im Vorjahr bei der Tour de France. Zudem war der Helm bei den MTB-Profis Alessandra Keller und Kate Courtney im Renneinsatz.
Im Vergleich zum Vorgängermodell namens Eclipse soll die neue Pro-Variante einen um 17 Prozent geringeren Luftwiderstand haben. Das Gewicht gibt Giro mit 280 Gramm (Größe M) an. Für die nötige Belüftung sollen 14 Öffnungen sorgen. MIPS-Technologie und ein intuitives Gurtsystem sollen den Charakter als High-End-Helm abrunden.
Angesichts der Superlative, mit denen der Eclipse Pro präsentiert wurde, ordnet sich der Rennrad-Helm auch preislich im oberen Segment ein. Giro nennt einen UVO von 329,99 Euro. Zur Auswahl stehen drei Größen und acht Farbvarianten. Der Marktstart ist für 15. Februar geplant, so der US-Hersteller.

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